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Westküste von Morgan bis Agaete: Nichts für schwache Nerven - Teil 3

Puerto de la Aldea

Puerto de la Aldea bietet sich als Zwischenstation an. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Wer Gran Canaria wirklich kennenlernen möchte muss eigentlich auch die Westküste kennenlernen. Eigentlich deshalb, weil man Menschen mit Höhenangst die Strecke nicht guten Gewissens empfehlen kann. An vielen Stellen windet sich die Straße in engen Kurven an den Steilhängen

 

Die Höhe wird einem bei dem Blick in die unendliche Weite des Ozeans bewusster als bei einer Fahrt entlang norwegischer Fjorde oder bekannter Alpenstraßen, vielleicht ist es fürs Auge angenehmer wenn es sich am Nachbarberg „festhalten“ kann?


Blick über die Westküste

Blick über die Westküste.

Aber als Trost: Die Straße ist gut ausgebaut, zwei Fahrzeuge kommen bequem aneinander vorbei und die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit ist sehr gering. Ein Tip: Besser von Morgan in Richtung Agaete fahren nicht umgekehrt. So fährt man die meiste Strecke am Hang und nicht direkt am Anhang entlang, ein gewisser psychologischer, optischer Vorteil.

 

 

Einige Aussichtspunkte bieten nicht nur willkommene Verschnaufpausen, sondern auch Gelegenheit zum Fotografieren und Genießen des wunderbaren Anblickes.

Puerto de las Nieves

Puerto de las Nieves - Blick über den Hafen

Puerto de las Nieves - Blick über den Hafen

Am Ende der Strecke liegt Puerto de las Nieves ein netter und ruhiger Fischerort, der nur am Wochenende etwas lebhafter ist. Dann kommen nämlich die Ausflügler aus Las Palmas und es wird auch in den Fischrestaurants etwas voller.

 

Anschauen sollte man sich unbedingt die Kirche Virgen de las Nieves und natürlich den Hafen. Er wirkt ausgesprochen friedlich und ruhig. Die Atmosphäre wird wesentlich von der grandiosen Sicht auf die wilde Westküste von Gran Canaria geprägt, die an wilde norwegische Fjordlandschaften erinnert.

 

Leider ist das Wahrzeichen des Ortes der „Dedo de Dios“, (Finger Gottes), ein Felsen der wie ein Finger in den Himmel zeigte, zerbrochen. Der obere Teil ist bei einem Tropensturm im November 2005 abgebrochen.

Etwas Leben nach Puerto de las Nieves bringt die moderne Fähre nach Teneriffa.


Sardina liegt im Nordwesten von Gran Canaria

Sardina liegt im Nordwesten von Gran Canaria.

Wir sind nach einer leckeren Fischmahlzeit noch kurz nach Sardina del Norte weitergefahren. Sardina ist ein winziger Fischerort. Interessant an dem Ort sind vor allem seine teilweise in den Fels eingegrabenen Häuser und der Blick über die Westküste. Außerdem ist der Sardina del Nortes vor allem bei Tauchern und bei Einheimischen bekannt.

 

Für uns ging es die Nordküste entlang, mit einem kurzen Abstecher nach Las Palmas, dann langsam zurück in die Ferienwohnung.


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