WANDERARTEN - GLETSCHERWANDERN

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Gletscherwandern - unterwegs auf "ewigem Eis"

Gletscherwandern im Kaunertal. Foto:Penz

Gletscherwandern bietet eine einmalige Wandererfahrung:

Inmitten der Panoramen der sommerlichen Bergwelt wandert man durch eine kleine Landschaft aus "ewigem Eis". Und egal ob in den österreichischen Alpen, in den Bergen Norwegens oder "am anderen Ende der Welt", in Neuseeland: Gletscherwanderungen vereinen die sportliche Herausforderung mit einem interessanten Gemeinschaftserlebnis in der Seilschaft.

 

Allerdings sollte man sich zum Gletscherwandern nie ohne gletscherkundigen Führer aufmachen. Bei Gletschern handelt es sind um dynamische Gebilde aus Eis und Schnee, die für Laien hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit nur schwer einzuschätzen sind. Die Spalten eines Gletschers können mehrere Meter lang und 30-40 Meter tief sein. Häufig sind sie schneebedeckt und daher "unsichtbar". Schneefelder stellen deshalb oft die gefährlichsten Stellen auf dem Gletscherkörper dar.

 

Ein gletschererfahrener Wanderführer führt übrigens nicht nur sicher über den Gletscher und an Gletscherspalten oder Eisbrüche heran, er weiß auch viele fachkundige Informationen über die einmaligen Naturphänomene zu vermitteln.

Ausrüstung

Zum Gletscherwandern benötigt man neben der normalen Wanderausrüstung und stabilen Bergstiefeln (eventuell auch Gletscherstiefeln) einige Spezialsachen: z. B. ein Seil, um die Teilnehmer zu sichern, ferner Eispickel, Steigeisen und Gurt, zudem ein paar Schlingen, Karabiner sowie Sicherungsmittel für Eis und Schnee (z. B. Eisschrauben und Schneeanker). Wer sich im Eisklettern versuchen will, braucht zumindest einen zweiten Eispickel und einen Helm.


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