GESUNDHEITSTOURISMUS - WELLNESS
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Gesundheitstourismus - mit dem Flieger zum Arzt
Die Begriffe "Gesundheitstourismus" und "(Medical-)Wellnesstourismus" werden zwar häufig gleichgesetzt, doch mit den Entwicklungen der letzten Jahre ist dies nicht mehr haltbar. Gesundheitstourismus heißt heute in der Regel einfach, seinen Urlaub mit einer preiswerten zahntechnischen Behandlung oder Schönheitsoperation zu verbinden. Gesundheitstourismus in diesem Sinne umfasst im Gegensatz zur Medical Wellness keine Wellness-Angebote.
Der Trend zum Gesundheitstourismus ist vor allem in Osteuropa zu spüren. Hier "boomt" das Geschäft mit dem Gesundheitstourismus förmlich: Zahnbehandlungen oder Operationen sind aus deutscher Perspektive äußerst preisgünstig, gleichzeitig weist das medizinische Angebot i. d. R. eine gute bis sehr gute Qualität auf.
Das verlockende am Gesundheitstourismus ist natürlich, dass man das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet. Zumal nicht nur Länder wie Polen, Ungarn und Tschechien medizinische Leistungen für Touristen angebieten: Auch auf Mallorca oder Kuba kann man sich auf gutem medizinischen Niveau behandeln lassen. Dort wird das ganze natürlich etwas teurer, dafür verbindet man seine medizinische Behandlung mit einem echten "Traumurlaub".
Preiswerte Behandlungen im Ausland werden allerdings nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen übernommen. Man muß daher trotz allem mit gewissen Ausgaben rechnen. Vor allem, wenn die Qualität gut sein soll - schließlich sollte niemand seine Gesundheit aufs Spiel setzen! - gilt es ein wenig mehr zu investieren, will man am Ende nicht als "der Dumme" dastehen.
Was Gesundheitstourismus und Medical Wellness angeht, so haben die beiden Begriffe also nur insofern Gemeinsamkeiten, als medizinische Leistungen erbracht werden - allerdings in einem völlig anderen Kontext.
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