URLAUB AUF SRI LANKA - LANDSCHAFT UND KLIMA
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Sri Lanka - Urlaub zwischen Hochland und Stränden
Wie der Anhänger einer schönen Kette wirkt der Inselstaat Sri Lanka, der nur wenige Kilometer südlich der Küste Indiens im Indischen Ozean liegt. In der Geschichte wurde Sri Lanka von vielen ausländischen Besuchern gar die Schönheit eines funkelnden Edelsteins zugesprochen und auch der Name Sri Lanka deutet auf die Schönheit der Insel hin, heißt er doch frei übersetzt „strahlend schönes Land“. Wer auf Sri Lanka Urlaub macht, kann sich also sicher sein von Landschaft und Stränden nicht enttäuscht zu werden.
Besonders die Strände erfreuen sich bei Urlaubern aus aller Welt großer Beliebtheit. Viele kilometerlange, von Palmen gesäumte Sandstrände warten auf sonnenhungrige Badeurlauber. Das Wasser hat das ganze Jahr über Badewannentemperatur. Es lohnt sich, Schnorchel und Taucherbrille in den Sri Lanka-Urlaub mitzunehmen, denn in den warmen Gewässern sind viele tropische und außergewöhnliche Fische beheimatet. Wer tauchen möchte, findet an der Westküste bei den Riffen von Arippu, Silavaturai und Hikkaduwa, das Paradies für Wracktaucher.
Auf Sri Lanka lässt sich der Badeurlaub perfekt mit Tagestouren zu landschaftlich und kulturell sehenswerten Orten verbinden. In der Mitte der Insel erhebt sich das zentrale Hochgebirge, dessen höchste Punkte der Adam’s Peak (Sri Pada) mit 2.240 Metern und der Pidurutalagala mit 2.528 Metern sind. Kletterer können sich in dieser Umgebung richtig austoben. Wer wandern möchte, findet im hügeligen Knuckles-Gebirge Routen für leichte oder anspruchsvolle Wanderungen. Auch Mountainbiker kommen hier auf ihre Kosten. Und während das Klima an der Küste Sri Lankas sehr heiß und feucht ist, ist es in den Bergen angenehm kühl, so dass Aktivitäten nicht zur Qual werden.
Wer im Urlaub Sri Lankas atemberaubende Tierwelt entdecken möchte, sollte die Nationalparks ansteuern, von denen es im ganzen Land etwa 20 Stück gibt. Im Südosten erstreckt sich der Yala-Nationalpark auf einer Fläche von 1.500 Quadratkilometern. In der Savannenlandschaft leben Elefanten, Leoparden, Lippenbären, Sambarhirsche und verschiedene Affenarten. Bei Jeep-Safaris kann man die Wildtiere in freier Natur beobachten. Westlich davon befindet sich mit dem Udawalawe Nationalpark ein weiteres Naturparadies. Hier ist es etwas grüner, Grasflächen und Wälder bestimmen das Bild. Der Udawalawe Nationalpark ist für seine große Elefantenpopulation bekannt, aber auch Hirsche, Leoparden und Wasserbüffel leben in dem Park. Der größte Nationalpark Sri Lankas ist der Wilpattu. Er ist erst seit März 2010 wieder für Besucher geöffnet, die nun wieder in der bezaubernden Seenlandschaft auf Safari gehen können.
Klima und beste Reisezeit
Generell kann man in Sri Lanka aufgrund der Nähe zum Äquator hohe Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit erwarten. So ist im Winter mit warmen 35 Grad zu rechnen, im Sommer steigen die Temperaturen weiter an. Auch die Wassertemperaturen sind mit durchschnittlich 28 Grad Celsius sehr hoch. In den Bergen und nachts ist es dafür meist deutlich kühler, man sollte also an warme Kleidung denken.
Das Klima auf Sri Lanka ist unterscheidet sich je nach Region. Maßgebend für Westen und Osten der Insel sind der Nordost- und der Südwestmonsun. Daher ergeben sich regionsabhängig andere günstige Reisezeiten. Wer seinen Urlaub im Nordwesten verbringen möchte, sollte dies am besten in den Monaten November bis März tun. Im Osten gelten die Monate März bis November als empfehlenswerte Reisezeiten. Für das gesamte Reiseland lässt sich jedoch sagen, dass in den Monaten Januar bis April wenig Niederschlag fällt und sich diese Zeit gut für einen Urlaub in Sri Lanka eignet.
Text: Daniela Hesse



