URLAUB IN DER SCHWEIZ

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Genf - Urlaub in der kleinsten aller Weltmetropolen

Die gemütliche Strandpromenade mit Weltflair. Fotos: Swiss-Image

Die kleinste aller Welt-Metropolen ist geprägt von einem internationalen Mix der Bevölkerung, ohne den die ganze Schweiz wohl nur halb so kosmopolitisch wäre. Sie steht für viele Engagements: kulturelle Aktivitäten ebenso wie humanitäre. Hier ist sowohl Sitz der UNO, als auch des Internationalen Roten Kreuzes, von dessen Arbeit man sich in Museumsform überzeugen kann. Im Detail beeindrucken innerhalb der Stadtgrenzen Flanierrunden entlang des Sees mit seiner berühmten Wasserfontäne und Einkaufs- oder auch bloße Bummel durch die charmante Altstadt mit ihren Antiquitätenläden, Boutiquen und Bistros. Sobald sich die Nacht über die Stadt legt, tritt dann das pulsierende Multi-Kulti-Leben ganz auf den Plan, und man kann - besonders im Sommer - richtig Spaß haben. Und wenn ein Fest ansteht, spürt man, dass Genf sowieso schon fast in Frankreich liegt.

 

Kultur in Genf: Das Grand Théatre.

Für Kultur-Interessierte hat Genf jede Menge zu bieten. Anfang September wartet das Festival de la Batie mit Konzerten, Tanz und Theater auf, und im alltäglichen Leben der kleinen Metropole türmt sich internationale Kultur kompakt in etlichen Museen. Mehr als zehn Jahrhunderte chinesischer und japanischer Kunst kann man in den Baur-Sammlungen auf einem wunderbaren Streifzug durch die fernöstlichen Kulturen erleben, die in schlichter und vollendeter Eleganz präsentiert werden. Das Ethnographie-Museum, eine der bedeutendsten und reichsten Sammlungen der Schweiz, stellt 60000 Kunstwerke aus, fast ebenso viele Fotografien und 20000 Bücher sowie Tausende von Dokumenten. Der Besuch des Museums führt durch alle fünf Kontinente, besonders die Bereiche Amazonas, Afrika und das ursprüngliche Australien, sowie Nepal und China sind sehenswert. Einen wichtigen Rang nimmt das Museum außerdem wegen seiner ethno-musikalischen Aktivitäten ein.


Ein Stück Genf von 7000 Quadratmetern, das man auch unbedingt kennen sollte, ist das Kunst- und Geschichtsmuseum. Es ist in die Abteilungen Archäologie, schöne Künste und angewandte Kunst gegliedert und wartet mit sagenhaften Schätzen auf: Neben örtlicher und regionaler Prähistorie, Funden der römischen, ägyptischen und griechischen Antik-Kultur führen 400 Bilder bekanntester Maler von der Renaissance bis zur Gegenwart in andere Welten.


Wer lieber in Kultur und Kuriosem des Alltags stöbert, hat zweimal pro Woche Gelegenheit, sich mit vielen anderen und sehr vielem buntem Kram auf der Plain de Plainpalais einzutreffen, wo mittwochs und samstags Flohmarkt angesagt ist.


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