URLAUB IN KALALONIEN - GARROTXA
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Die Wanderregion Garrotxa in der Provinz Girona
Die Region Garrotxa liegt im Nordwesten der Provinz Girona, an den Ausläufern der Pyrenäen. 15.000 Hektar des Territoriums gehören zum gleichnamigen Naturpark.
Die Landschaft wird von über 40 Vulkankegeln, romanischen Kapellen sowie Eichen- und Buchenwälder geprägt. Der Naturpark besteht aus 26 Naturreservaten und ist reich an seltenen Pflanzen und Tieren. Alleine der Wildblumenbestand wird mit über 1.000 Arten angegeben. Durch den Vulkanpark von Garrotxa verlaufen attraktive Wanderpfade und Mountainbikewege. Die Wege sind meist gut ausgeschildert. Je nach Kondition sind kleine Touren oder ausgedehnte Tagestrips möglich.
Kirche im Vulkankegel
Zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Garrotxa gehört der Vulkan Santa Margarida. In seinem Kegel steht ein kleines Kapellchen.
Santa Margarida ist meist überlaufen, weil nahebei ein Besucherparkplatz liegt. Doch schon wenige Meter weiter ist von dem Trubel nichts mehr zu spüren. Nordwestlich von Santa Margarida erhebt sich Croscat, der jüngste Vulkan der spanischen Halbinsel. Croscat sieht aus wie ein angeschnittener Topfkuchen, denn eine Weile wurden dort Mineralien abgebaut. Heute ermöglicht der Einschnitt Blicke in das Innere des Vulkans.
Die verschiedenen Gesteinsschichten werden auf Wunsch auch per Führung erläutert.
Auf Lavaströmen des Croscat wächst der Buchenwald Fageda d'en Jorda. Er verzaubert die Besucher zu jeder Jahreszeit. Eine Rundtour ausgehend von Fageda über Santa Margarida und den Croscat ist rund zehn Wanderkilometer lang.
Der Basalt von Sant Joan les Fonts
Beim Dorf Sant Joan les Fonts liegen die wohl schönsten Basaltwände des gesamten Vulkanparks. Der 5,5 Kilometer lange Rundwanderweg verläuft teilweise durch uriges Gelände, beispielsweise über dicke Findlinge am Ufer des sprudelnden Flüsschens Bianya. Über Sant Joan thront die Ruine eines romanischen Klosters. Wer von Basalt nicht genug bekommen kann, sollte noch ein paar Kilometer weiter in das pittoreske Örtchen Castellfollit de la Roca fahren. Der Ort erhebt sich auf einem Felsen, zu Füßen des Flusses Fluvia. Die Basaltformationen sind bis zu 40 Meter hoch und der Ortskern lockt mit schmalen Gassen und mittelalterlicher Bausubstanz.
Olot - Quirliges Zentrum der Garrotxa
Olot ist das Zentrum der Region Garrotxa. Innerhalb der Stadtgrenzen liegen vier Vulkankegel. Der Aufstieg zum Montsacopa wird beispielsweise mit einem schönen Fernblick belohnt.
In Olot ist das Vulkanmuseum untergebracht, in dem Besucher unter anderem dank einer Simulation einen Vulkanausbruch hautnah miterleben. Rund um das Museum erstreckt sich ein botanischer Garten mit exotischen Bäumen. Architekturfreunde finden in der Altstadt Bauwerke aus Renaissance und Modernisme.
Mit dem Drahtesel von Olot nach Girona
Von Olot nach Girona verläuft ein „Via Verde“ (Grüner Weg). Vias Verdes sind stillgelegte Bahntrassen, die zu Radwegen umgewandelt worden sind. Die Strecke nach Girona ist fast durchgehend leicht abschüssig, was den Hinweg leicht und den Rückweg entsprechend beschwerlich macht.
Service
Die Wander- und Mountainbikewege sind meist gut ausgeschildert, Kartenmaterial gibt es bei den örtlichen Tourismusbüros. Die Büros informieren auch über die Standorte der Fahrradstationen. Mehrsprachige Infos finden sich auf der offiziellen Fremdenverkehrsseite www.turismegarrotxa.com
Olot ist von Girona, Figueres und Barcelona per Bus erreichbar. Zwischen den Ortschaften der Garrotxa verkehren zudem Regionallinien. Der nächstgelegene Flughafen ist Girona, er wird vor allem von der Linie Ryanair angeflogen. www.teisa-bus.com
Unterkunft: Geräumige, saubere Appartments und Hotelzimmer bietet das Hotel La Perla d'Olot. www.laperlahotels.com
Text: Berit Böhme






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