URLAUB IN SPANIEN - DIE AUTONOME GEMEINSCHAFT KASTILIEN-LEÓN

Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Zentralspanien 

Fuensaldaña und Montealegre im Umland von Valladolid

Burg von Montealegre

Die Burg von Montealegre. Fotos: Berit Böhme

Wer Valladolid in nördlicher Richtung verlässt, gelangt nach wenigen Kilometern in den Flecken Fuensaldaña. Dort erhebt sich ein prächtiges „castillo señorial“. In der komfortablen Ritterburg machten die katholischen Könige Isabella und Fernando gerne Halt.

Fuensaldaña war in viele Nachbarschaftsfehden verstrickt, wurde jedoch nie erobert. In der Feste soll im 19. Jahrhundert Valladolids Dichter José Zorrilla nach Inspirationen für seine romantischen Erzählungen gesucht haben.

Von 1979 bis Sommer 2007 war Fuensaldaña Sitz des kastilischen Landesparlaments. Derzeit wird nach einer neuen Nutzungsmöglichkeit gesucht.

Montealegre

Montealegre Gasse

Montealegre Gasse.

Wer der Landstraße von Fuensaldaña weiter in Richtung Norden folgt, erreicht nach rund 25 Kilometern Fahrt (teilweise durch Eichen- und Pinienwälder) Montealegre. Das Dorf präsentiert sich als intaktes historisches Ensemble aus Kirchen, Plätzen, Adelspalästen und Häuschen. Die Gassen führen bis zur kürzlich restaurierten Felsenburg hinauf. Die trutzige Zitadelle stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts und diente zuletzt als Kornspeicher. Es gibt verschiedene Pläne für die zukünftige Nutzung, im Gespräch ist ein Regionalmuseum. Zu Füßen des Burgberges erstreckt sich die „Tierra de Campos“ mit Feldern und Taubenhäuschen.

Einkehren bei Fatima

Die Köchin

Die Köchin.

Am Ortseingang von Montealegre lädt die „Posada La Gasona“ zum Verweilen ein. Ein schneller Kaffee an der Bar ist dort ebenso möglich wie ein üppiges Dreigängemenü im Restaurant. Zudem können Reisende im angeschlossenen Landhotel ihr müdes Haupt betten. Fatima Perez Andrés hat die Posada 1996 gegründet. Viele Menschen verlassen die kastilischen Dörfer, weil sie dort keine beruflichen Perspektiven haben. Fatima hingegen ging bewusst in das Dorf ihrer Vorfahren zurück, um die Region zu stärken. Die Restaurantchefin ist eine Quereinsteigerin. Statt einer Kochlehre besuchte sie Kurse, unter anderem bei dem katalanischen Starkoch Adria. Fatima setzt auf die Produkte und Speisen ihrer Region, setzt bei ihrer Zubereitung jedoch auf die moderne Küche.

 

Details zur Posada auf der Seite www.restaurantefatima.es

 

Mehr Informationen zu Fuensaldaña gibt es auf www.fuensaldana.es.

 

Autorin: Berit Böhme


ANZEIGE
ANZEIGE
 
© 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter