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Digital fotografieren im Urlaub
Es soll ja Mitmenschen geben, die keine Kamera mit in den Urlaub nehmen. Doch einige nette Aufnahmen bringen Ihnen auch nach Jahren das richtige Feeling aus dem Urlaub zurück und lassen die Eindrücke selbst nach langer Zeit nicht verblassen.
Mit der richtigen Kamera fällt das Fotografieren leicht und es gelingen tolle Schnappschüsse. Kompakte Digitalkameras verfügen mittlerweile über eine gute Ausstattung, auch schon zu kleinen Preisen. Zudem passen Sie in jede Tasche. Soll es eine digitale Spiegelreflexkamera sein, ist es besser auf ein Auslaufmodell einer renommierten Firma wie Olympus, Nikon oder Canon zu setzen als auf ein No-Name-Produkt. Dabei sollten die Pixel nie als eintscheidendes Qualitätsmerkmal herangezogen werden, denn Zoom, Zusatzfunktionen und spezielle Objektive sowie gute technische Kenntnisse sind oft entscheidender, um gute Fotos zu schießen. Letztere kann man spielerisch erlernen, indem man alle Funktionen seiner Kamera ausprobiert. Hat man die richtige Kamera gefunden, steht tollen Urlaubsfotos nichts mehr entgegen!
Unser Tipp:
Es ist wichtig einige grundsätzliche Fehler zu vermeiden. Hier einige wesentliche Eigenheiten der Digitalkameras:
- Nehmen Sie genügend Akkus und Speicherkarten mit.
- Legen Sie Ihr gutes Stück nicht in die Sonne. Vermeiden Sie Sand und Feuchtigkeit.
- Portraits gelingen bei preiswerteren Digital-Kameras nur bis zum Brustbild, da ihr Weitwinkel-Objektiv das Gesicht verzerrt, wenn Sie noch näher herangehen.
- Bei Landschaftsaufnahmen die höchste Auflösung einstellen, ansonsten wirken die Fotos recht eindimensional. Außerdem sollten Sie auch Objekte im Bildvordergrund (Blumen, Büsche, Tiere, Kinder), als auch in mittlerer Entfernung (Gebäude, Wälder, Felder) mit auf ihr Foto bannen. So bekommt der Betrachter der Fotos den richtigen Tiefeneindruck.
- Nutzen Sie den Makrobereich. Selbst bei recht preiswerten Kameras können Sie richtig nah ans Motiv. Detailaufnahmen sind oft sehr spannend.
- Bei großem hell/dunkel- oder Schatten/Sonne-Unterschied werden die Aufnahmen oft schlecht. Eventuell hilft es den Blitz einzuschalten um den Schattenbereich etwas aufzuhellen und dem späteren Bildbetrachter das Rätseln zu ersparen.
Sieben Tipps für gute Fotos
- 1. Einen Blickfang einbauen: z.B. eine helle Stelle, eine Person oder einen Gegenstand
- 2. Erst nachdenken, dann drücken: Was will ich eigentlich fotografieren? Motive sollen klar erkennbar sein
- 3. Weniger ist mehr: also z.B. Ausschnitt, statt Globalansicht. Welcher Ausschnitt ist charakteristisch für dass Panorama? Ein Teleobjektiv verwenden: das Motiv bzw. einen Blickfang hervorheben. Mit Weitwinkel-Objektiven möglichst nah herangehen.
- 4. Die Bildfläche sinnvoll ausfüllen: Nicht zuviel leerer Himmel
- 5. Auf den Bildaufbau achten: Bild in Vorder-, Mittel- und Hintergrund aufteilen. In jeder dieser Ebenen sollte sich etwas Interessantes befinden oder für sich selbst interessant sein. Das Bild lässt sich horizontal und vertikal dreiteilen: Linien (z.B. Horizont etc.) darauf ausrichten. Gegenstände (z.B. Blickfang) auf deren Schnittpunkte!
- 6. Bild lebendig machen: Schräge Linien erzeugen Dynamik. Hänge, Straßen etc., die ins Bild hinein führen, bewirken Perspektive. Lange Verschlusszeiten für bewegte Motive verwenden (Pferde, Autos, Wasser etc)!
- 7. Und schließlich: Schauen Sie sich Ihre bereits gemachten Fotos genau an, nehmen Sie sie kritisch unter die Lupe und lernen Sie aus Ihren eigenen Fehlern.


