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Formentera Teil 3 - Cala Saona, Es Pujols und

Cala Saona

Cala Saona

Im Osten finden sich die meisten Strände und Urlaubsorte der Insel, trotzdem gibt es ganz unterschiedliche Ecken. Die einsame Bilderbuchbucht Cala Saona bildet beispielsweise einen Kontrast zum lebhaften Urlaubsort Es Pujols mit seinen Hotels, Restaurants, Bars, Diskotheken und Boutiquen aller Art. Da in Es Pujols kein Gebäude mehr als drei Stockwerke hat, wirkt der Ort trotzdem recht ruhig und beschaulich, wie die gesamte Insel.


Sicherlich ist es im Juli und August bedeutend lebhafter, aber durch den großen Abstand der einzelnen Urlaubsorte zueinander und die abwechslungsreiche Küstenformation findet der Urlauber auf Formentera jederzeit ruhige Ecken und Gebiete zum ungestörten Baden, Schnorcheln, Wandern und Fahrradfahren. Es gibt auf Formentera nur drei größere Hotelanlagen, ein ganze Reihe Privathotels, nette Pensionen und viele private Appartements. Dadurch verteilt sich der Tourismus auf angenehme Art und Weise und zudem bleibt ein gutes Teil der Tourismuseinnahmen bei der einheimischen Bevölkerung.


Blick von der Formenterastar auf die Steilküste

Blick von der Formenterastar auf die Steilküste

Zum Mittagessen war ein Tisch in dem Restaurant reserviert, welches uns am Abend vorher so gut gefallen hatte. Das Restaurante Rafalet in Es Caló ist zwar auch für seine Fischgerichte bekannt, wir aber probierten herzhaft bäuerliche Gerichte aus, Salate oder warme Gerichte aus: verschiedenen klein geschnittenen Fleisch- und Gemüsesorten, lecker und sättigend, so sättigend, dass nach dem Essen dringend Bewegung angesagt war, diesmal in Form einer längeren Radtour in Richtung Westen.


Zuerst stand ein kurzer Besuch bei Formenteras einzigem Römischen Castell auf der Agenda. Die Römer, die ehemaligen Beherrscher des Mittelmeers hatten es geschickt auf einer Anhöhe gebaut, von wo sie aus nach allen Seiten eine gute Sicht hatten, um Feinde frühzeitig auszumachen.


Küste bei Es Caló

Küste bei Es Caló

Vom Castell aus ging es dann weiter in Richtung Platges de Migjorn, erst auf dem Radweg an der Hauptstraße, danach auf schmalen Wegen bis ans Meer. Die feinen Sandstrände und das klare Wasser lockten zu einem Bade, aber noch mehr lockte uns ein Milchkaffee im naheliegenden Gecko Beach Club. Der Gecko Beach Club, ein Boutique-Strandhotel, hat einen wunderschönen, gepflegten Garten, vom Strand nur durch einen schmalen Holzsteg getrennt – kein Wunder, dass uns der Abschied schwer fiel, aber wir wollten noch einen Abstecher nach San Ferran machen und mussten schließlich auch die zehn oder elf Kilometer bis zum Hotel zurücklegen.


Abends stand ein Besuch im Restaurante S´Avaradero in Es Pujols auf dem Programm. Sowohl die Küchen- als auch die Serviceleistungen waren sehr gut. Das Dinner war ein krönender Abschluss der vier Tage auf Formentera. - Am nächsten Tag ging es wieder mit Air Berlin zurück nach Düsseldorf, wirklich schade.


 

 

Gecko Beach Club

Gecko Beach Club

Am Playa de Migjorn
Am Playa de Migjorn
Vor dem Rückflug
Vor dem Rückflug


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