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Florida für Individualisten - unterwegs auf den Straßen des Sunshine-State

Leuchtturm im Biscayne National Park, Florida

Leuchtturm im Biscayne National Park, Florida

Mit keinen anderen Verkehrsmitteln lässt sich Floridas Vielfalt besser und individueller erkunden als mit dem Auto oder Motorrad. Für diejenigen, die in die bewegte Geschichte des Sunshine-State eintauchen, die phantastische Natur entdecken, den kubanischen Einflüssen nachspüren oder gar von Leuchtturm zu Leuchtturm reisen möchten, hat VISIT FLORIDA die gut 100 Seiten starke Broschüre „Worth the Drive“ entwickelt. Die 17 vielseitigen Touren orientieren sich an Themen wie „Die Leuchttürme Floridas“, die kubanischen Einflüsse oder die Geschichte der Ureinwohner des Landes.

 

Weitere Touren führen an ausgewählten Küstenabschnitten entlang oder nehmen die größeren Städte und ihre nähere Umgebung ins Visier. Ein kurzer Einstieg vermittelt anschaulich, worum es bei der jeweiligen Tour geht, gibt über Öffnungszeiten und Kontaktinformationen Auskunft. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden bei: Florida Versandhaus c/o PELA Touristikservice, Postfach 1227, 63798 Kleinostheim, Fax: 06027-9796982, Email: FloridaInfo(at)t-online.de.

Die Leuchttürme Floridas

Alle Leuchttürme Floridas zu entdecken, ist wohl nur eine Aufgabe für echte Enthusiasten. Dem Reiz der schlanken Riesen können sich jedoch nur wenige entziehen. Der „Lighthouse Trail“ aus der Broschüre „Worth the Drive“ führt zu den schönsten Leuchttürmen Floridas und gleichzeitig auf eine Reise durch die Geschichte des Landes. Noch vor zwei Jahrhunderten schützten die Türme mit ihren Öllampen und Reflektoren die Seefahrer vor dem nassen Grab, heute lassen sich viele Leuchttürme besichtigen und bieten neben atemberaubenden Ausblicken oft auch ein kleines Museum. So zum Beispiel das St. Augustine Lighthouse, das um 1820 an der Stelle erbaut wurde, wo der Entdecker Floridas, Ponce de Leon, 1513 an Land kam.

 

Nicht weniger schön ist auch das liebevoll restaurierte Key West Lighthouse, das im Jahre 1822 erbaut wurde und bei dem Besucher bis hinauf zur Laterne steigen können. Der zweithöchste Leuchtturm der Ostküste der USA befindet sich zwischen Cape Canaveral und St. Augustine. Mit seinen 52 Metern blickt er auf eine bewegte Geschichte rund um Indianerangriffe und Prohibitionszeiten zurück. Wer die komplette Tour unternehmen möchte, sieht viel von Floridas Küste: Sie führt vom Nordwesten am Golf von Mexiko entlang und hinüber zu den Florida Keys, um dann auf der atlantischen Seite den Bogen zur Nordostküste zu schlagen. Die komplette Liste der Leuchttürme befindet sich unter www.floridalighthouses.org.

Cuban Heritage Trail

Geschichtliche Hintergründe mit Lebenslust zu kombinieren, ist Ziel des „Cuban Heritage Trail“. Die Verbindung von Florida und Cuba geht bis in die Kolonialzeiten zurück, als die Spanier Kuba als Stützpunkt zur Entdeckung der Neuen Welt nutzten. Später verschmolzen Kubaner, Afrikaner, Indianer und Spanier zu einer Kultur, die sich auf Kuba ansiedelte. Während des 20. Jahrhunderts entstand ein reger Handel zwischen Kuba und Florida, der mit der Diktatur Fidel Castros ein abruptes Ende fand und zu einem Massenexodus in Richtung der USA führte. Besonders Tampa, Miami und Key West sind heute noch floridianische Zentren der Exilkubaner.

 

Der „Cuban Heritage Trail“ startet in Tampas Ybor City, die zur Jahrhundertwende als „Cigar Capital of the World“ bekannt war. Mit unzähligen Zigarrenmanufakturen war dieser Teil von Tampa gleichzeitig auch ein Viertel mit Restaurants, Wohnhäusern, Hotels und Clubs. Heute bietet Ybor City fast 1000 historische Stätten auf einer Fläche von nur 24 Hektar. Nach Tampa geht die Tour weiter in Richtung Miami, wo 50 Prozent der Bevölkerung hispanischer Abstammung sind und davon wiederum 60 Prozent aus Cuba stammen. Wer wenig Zeit hat, sollte dort zumindest die „Calle Ocho“ in „Little Havana“ besichtigen. Neben spanischer Architektur wartet dort eine Fülle kubanischen Lebens auf die Besucher. Angefangen von Bäckereien, exotischen Fruchtständen, kleinen Eck-Cafés bis zum Verkauf von Zaubertränken für die weiße Magie der Kubaner.

 

Gelegenheit, einem echten Tabaquero zuzusehen, besteht unter anderem in der Credito Cigar Factory. Wer seine Reise im März antritt, sollte keineswegs den „Calle Ocho Carnival“ verpassen, wenn mehr als eine Million Menschen in Miami ausgelassen Karneval feiert. Der Trail endet schließlich auf den Florida Keys, die für die lebensfrohen Kubaner von jeher ein beliebter Ort zum Niederlassen waren. Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten bietet das auf Key West beheimatete „Transit Home for Cuban Refugees“ eine Ausstellung, die die seit Jahrzehnten andauernde Flucht der Kubaner in Richtung Florida eindrucksvoll dokumentiert.

 

Quelle: VISIT FLORIDA


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