FKK-URLAUB IN DÄNEMARK
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Dänemark - FKK an (fast) allen Stränden
In Dänemark war FKK recht lange umstritten.
1956 gründete sich der dänische Naturistenverband mit dem Ziel, öffentliche FKK-Strände zu etablieren. Vorbild war Deutschland mit seiner FKK-Landschaft an Nord- und Ostsee.
Doch Dänemark war noch nicht reif für den zwanglosen Umgang mit öffentlicher Nacktheit.
Die behördliche Entscheidung, einen ersten offiziellen FKK-Strand zuzulassen, zog sich 13 Jahre lang hin. Den Durchbruch brachte erst die staatliche Legalisierung "pornografischer" Literatur, in deren Gefolge sich auch FKK durchsetzen konnte. Auf der Webseite Scandinavian Naturist Portal heißt es dazu: "Erst als die Nackten im Buchhandel, in Bibliotheken und in Kiosken nicht mehr tabu waren, konnte der Anblick eines nackten Menschen, der ein Sonnen-, Luft- oder Meeresbad nahm, nicht mehr als unanständig bezeichnet werden."
Heute gilt Dänemark als ausgesprochen liberales FKK-Reiseziel.
Die Behauptung: "Nacktbaden ist so weit verbreitet, dass mittlerweile anstatt der FKK-Strände Textilstrände ausgewiesen werden" (zu lesen auf der Seite www.divers-travel-guide.com), ist zwar etwas übertrieben, hat aber insofern einen wahren Kern, als man in Dänemark an fast allen öffentlichen Badestränden nackt baden darf - wenn man sich nur rücksichtsvoll verhält. Die friedliche Koexistenz von FKK- und Textilfreunden ist ein wichtiges Prinzip.
Gleichwohl gibt es natürlich offizielle FKK-Strände und bevorzugte Naturisten-Treffpunkte, an denen man weitgehend unter sich bleibt. Auch diese Strände und Strandabschnitte verteilen sich über ganz Dänemark. Einen guten Überblick bieten die regionalen Karten (Google Maps) auf der Internetseite Strandguide.dk. Dort findet man auch deutschsprachige Beschreibungen der einzelen FKK-Strände und Strandabschnitte.
