URLAUBSINFOS

Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Agadir und Essaouira 

Die Medina von Essaouira

Medina von Essaouira

Medina von Essaouira

Wie soll man jetzt das Treiben in einer Medina beschreiben? In Essaouira besteht die Medina aus recht schmalen Gassen, die im Notfall auch PKWs nutzen könnten. Allerdings gehören, zumindest tagsüber, Autos nicht zu den üblichen Verkehrsmitteln.

Eher sieht man mal Fahrräder und Mopeds, aber ansonsten sind nur Fußgänger unterwegs. Die Gassen der Medina sind recht normale Einkaufsstraßen, wenn man den deutlich bescheideneren Lebensstil der Marokkaner berücksichtigt.

Unterschiede zu europäischen Geschäftsstraßen finden sich unter anderem bei der Präsentation der Waren, den Preisen und beim Sortiment, das sich an den Bedürfnissen der Einheimischen und an den Wünschen der Touristen orientiert.

Der Karawanenplatz in der Altstadt von Essaouira

Der Karawanenplatz in der Altstadt von Essaouira

Die Produkte, sofern sie aus einheimischer Produktion stammen, sind meist recht günstig zu erwerben, allerdings nicht im Vorübergehen, da es üblich ist oder besser gesagt ein „Muss“ zu handeln. Dafür sollte man etwas Zeit mitbringen.

Touristen ohne Geduld, ganz besonders aus Asien, werden deutlich überhöhte Preise genannt und belächelt, wenn sie diese tatsächlich bezahlen.

Wie schlenderten also durch die Gassen der Medina und waren – natürlich – nicht die Einzigen: Hausfrauen, Verkäufer, junge Leute, Ältere, auch Bettler (aber nicht mehr als in der Düsseldorfer Altstadt) Behinderte, die teilweise auf abenteuerlichen Transportmitteln transportiert wurden und zwischendurch Touristen aus aller Welt.

Touristen, aber auch Einheimische, trafen sich dann auch vor dem Sonnenuntergang auf der zum Meer hin errichteten Stadtmauer. Auch wir wollten uns das Schauspiel nicht entgehen lassen.

Zimmer im Hotel Madada Mogador

Zimmer im Hotel Madada Mogador

Leider war kamen zu dem üblichen Dunst noch Wolkenbänke im Westen hinzu, trotzdem herrschte eine besondere Atmosphäre, es lag ein romantischer Stimmung über dem Abend.

Kochen im l'Atelier Madada

So langsam kehrten wir um und orientierten uns wieder in Richtung Innenstadt, schließlich hatten wir noch etwas vor: Wir wollten kochen und zwar im l'Atelier Madada, einem etablierten Anbieter von Kochkursen für Touristen.

Um uns die ersten Schritte zu erleichtern, hatten unsere Gastgeber schon etwas vorgearbeitet. Jeder Kochschüler hatte einen eigenen Arbeitsplatz, auf dem ein Tajine, ein typisch marokkanischer Tontopf mit einem langen schmalen Deckel als erstes „ins Auge sprang“. Hinzukamen ein Brett zum Schneiden, Messer und diverse Zutaten.

Während des Kochkurses im l'Atelier Madada in der Medina von Essaouira

Während des Kochkurses im l'Atelier Madada in der Medina von Essaouira

Um uns die ersten Schritte zu erleichtern, hatten unsere Gastgeber schon etwas vorgearbeitet. Jeder Kochschüler hatte einen eigenen Arbeitsplatz, auf dem ein Tajine, ein typisch marokkanischer Tontopf mit einem langen schmalen Deckel als erstes ins Auge sprang. Hinzukamen ein Brett zum Schneiden, Messer und diverse Zutaten.

Die Zutaten bestanden aus einem großen Doradenfilet, das in einer Extraschüssel bereit stand und einem Bund frischem Koriander. Zuerst verteilten wir kleine Knoblauchstückchen auf das Fischfilet, dann wurde der Koriander mit folgenden Zutaten gewürzt: Je einem gestrichener Teelöffeln Ingwerpulver, Curcuma, Korianderpulver, Kumin, Chilipulver, Zitronensaft und zwei Teelöffel mildes Paprikapulver.

Nach diesen Vorbereitungen wurde die Tajine mit Möhrenscheiben ausgelegt. Darauf wurden dünne Kartoffelscheiben und das mit einem Teil der Korianderwürzmasse bestrichene Doradenfilet gegeben. Auch die nun folgenden Tomatenscheiben wurden vorher mit dem „marokkanischen Pesto“ gewürzt.

 

Hotel Madada Mogador

Abendstimmung

Abendstimmung

Nun folgen Oliven, Paprikastreifen, etwas Zitronensaft und Zitronenviertel: fertig.

Das Ganze stellten wir auf den vielflammigen Gasherd, das Gas wurde auf niedrigster Stufe gestellt und die Gerichte konnten in Ruhe 80 Minuten garen.

In der Zwischenzeit entspannten wir uns auf der Dachterrasse des Hotels Madada Mogador mit einem Glas Wein und genossen den Blick über die Küste, das Meer und die Medina.

Bevor es zurück zum Essen ging, schauten wir uns noch eines der gemütlichen Zimmer des kleinen Bed & Breakfast Hotels an. Wer im Urlaub private Atmosphäre schätzt, der ist im Hotel Madada Mogador genau richtig. Bei nur sieben Zimmern kann jeder Gast individuell vom monegassischen Eigentümer und seinem Team betreut werden.

Das anschließende Essen war sehr lecker. Der Fisch war trotz der langen Garzeit nicht zerfallen, der frische Koriander schmeckte - wahrscheinlich wegen der vielen anderen Gewürze - nicht hervor und auch die anderen Zutaten passten hervorragend zur Dorade und zum dazu gereichten Weißwein

So endete unser Tag, es folgte nur noch die Rückfahrt zum Sofitel Mogador.



Urlaub in Marokko - Teil 4: Sport, Aganöl und gutes Essen...

 

Zu unserer Bildergalerie Essaouira und Marrakesch


ANZEIGE
ANZEIGE
 
© 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter