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Urlaub im Erzgebirge - Erlebnisland zu jeder Jahreszeit

Bergbaumuseum im Erzgebirge.

Mit landschaftlicher Vielfalt, lebendiger Geschichte und unverwechselbaren Traditionen empfiehlt sich das Erzgebirge als Erlebnisland zu jeder Jahreszeit. Die sächsische Ferienregion im Südosten Deutschlands bietet dem Naturliebhaber und Kulturtouristen, dem Wintersportler und Sommerfrischler, dem Einzelreisenden und der Familie gleichermaßen reizvolle Reisebegegnungen sowie touristische Programme und Übemachtungsmöglichkeiten ganz nach individuellem Wunsch.

 

Reiche Erzfunde gaben dem Mittelgebirge einst seinen Namen. Die vom Jahrhunderte langen Bergbau geprägte Kulturlandschaft zieht Jahr für Jahr Millionen Ausflügler und Urlauber an. In Sachsen ist das Erzgebirge - gemessen an den Übernachtungen - seit Jahren die beliebteste Ferienregion. Bundesweit gehört der Landstrich zwischen Freiberg und Annaberg-Buchholz, Altenberg und Schneeberg unter den 135 deutschen Feriengebieten zu den 50 begehrtesten regionalen Reisezielen. Auf dem nationalen und internationalen Reisemarkt präsentiert sich das Erzgebirge als touristischer Markenartikel mit unverwechselbaren Vorzügen.

Die Landschaft

Das uralte Pultschollengebirge umfasst 4.000 Quadratkilometer an der Grenze zwischen Sachsen und Böhmen in Tschechien. Die höchste Erhebung auf sächsischer Seite ist der Fichtelberg (1.214 Meter). An dessen Fuß liegt Oberwiesenthal, Deutschlands höchstgelegene Stadt. Große Teile der abwechslungsreichen Erzgebirgslandschaft gehören zum „Naturpark Erzgebirge/Vogtland", dem waldreichsten Naturpark der Bundesrepublik. Das Erzgebirge durchziehen 5.000 Kilometer ausgebaute Wanderwege, darunter der grenzüberschreitende Anton-Günther-Rundwanderweg, benannt nach dem bekannten Heimatdichter. Über 60 Lehrpfade führen zu einer besonders intensiven Begegnung mit Natur, Bergbau und Heimatgeschichte. 2003 wird der 103. Deutsche Wandertag im Erzgebirge stattfinden. Im Winter bietet das Erzgebirge gute Schneeverhältnisse, 1.000 Kilometer gespurte Loipen und zahlreiche präparierte Pisten. Per Bahn, Bus oder PKW ist es aus der Region nicht weit bis nach Dresden oder in das böhmische Bäderdreieck bei Karlsbad.

Bergbau im Erzgebirge

Das Erzgebirge ist eine der ältesten deutschen Bergbaulandschaften. Nach dem ersten Silber schürften Bergleute 1168 bei Freiberg. Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Sachzeugen aus dem Bergbau des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit, so viele Bau-und Kunstwerke mit bergmännischem Bezug wie im Erzgebirge. An diese Traditionen erinnern heute z. B. über 20 vielbesuchte Schaubergwerke. Zahlreiche Bergbaudenkmale verbindet die 230 Kilometer lange „Ferienstrasse Silberstrasse" zwischen Zwickau und Dresden. Vom lebendigen Brauchtum zeugen auch die beliebten Bergparaden der erzgebirgischen Bergbrüderschaften im historischen Habit und zum Spiel ihrer Bergkapellen.

 

Die Talsperre Stollberg.

Die Erzgebirgische Holzkunst

Nussknacker, Räuchermann, Lichterengel, Schwibbogen, Pyramide und die weiteren schönen Dinge der weltbekannten Erzgebirgischen Holzkunst erobern stets aufs neue die Herzen der Gäste. Unter den Erzgebirgssouvenirs liegen die kleinen Holzkunstwerke am höchsten in der Touristengunst. Einst hatte sich mit dem Abflauen des Bergbaus die geschickte Holzbearbeitung als neuer Erwerbszweig heraus-gebildet. Bis heute werden in den Familienbetrieben und Manufakturen - z. B. im „Spielzeugdorf' Seiften - einzigartige Handwerkstechniken beherrscht. Museen und Schauvorführungen in Werkstätten geben Einblick in die 300-jährige Geschichte und schöpferische Gegenwart der Handwerkskunst.

Das Weihnachtsland

„Alle Jahre wieder" begeistert die Region zum Jahresausklang ihre Besucher mit typisch erzgebirgischen Weihnachtsmärkten und Traditionsfesten, Bergparaden und Hutzenabenden, Adventskonzerten und Mettenschichten. Das Erzgebirge gilt weithin als das deutsche „Weihnachtsland". Zur unnachahmlichen Atmosphäre in der Adventszeit und während des Festes tragen große Pyramiden, Spieldosen und Figuren auf vielen Marktplätzen ebenso bei wie die berühmten weihnachtlichen Illuminationen in den Erzgebirgsorten.

Der Erzgebirger

Im freundlichen Umgang mit den Gästen kennzeichnet den Erzgebirger seine besondere Mühe, Mentalität und Mundart. Für wohltuende Gastlichkeit sorgen die mehr als 1.000 erzgebirgischen Hotels und Gaststätten. Viele verbinden modernen Komfort mit regionstypischer Ausstrahlung. Einkehr kann man z. B. bei Jens Weißflog in Oberwiesenthal halten. Der erfolgreichste Skispringer aller Zeiten ist Erzgebirgshotelier und zugleich prominenter „Botschafter" seiner Heimatregion. Über 40 familiengerührte und im ländlichen Raum angesiedelte Hotels und Gaststätten tragen das Qualitätssiegel „Echt Erzgebirgischer Landgasthof. Sie bringen den Gästen in Ausstattung, Angebot, Unterkunft und Service die unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges in besonderer Weise nahe.<

Die Angebote

Eine nachhaltige Bekanntschaft mit dem Erzgebirge vermitteln zahlreiche Pauschalangebote, die über den Tourismusverband Erzgebirge e. V. gebucht werden können. Vom Schnitz- und Klöppelurlaub über das Wandern/Radwandern ohne Gepäck bis hin zu Erlebnisreisen rund um die Erzgebirgskräuter machen sie ideenreich mit dem landschaftliche und kulturellen Reichtum der Region bekannt. Viele weiterer Angebote und Reisebausteine offerieren die Erzgebirgshotels. Darüber hinaus bietet das aktuelle Gastgeberverzeichnis mit rund 500 Einträgen von Vermietern im privaten und gewerblichen Übemachtungsbereich die Möglichkeiten zum angenehmen Erzgebirgsaufenthalt in allen Preisklassen.

Weitere Informationen rund ums Erzgebirge:
Tourismusverband Erzgebirge e. V.
Adam-Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz
Telefon (03733) l 88 00-0, Telefax (03733) l 88 00 20
e-mail: fvverzgebirge(at)t-online.de


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