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Urlaub an der Elbe
Deutschlands zweitlängster Fluss, die Elbe, gab der Ferienregion von Dresden über Meißen bis nach Torgau ihren Namen: Das Sächsische Elbland wird geprägt durch die Flusslandschaft, die durch den Weinbau südliches Flair ausstrahlt. Das Anbaugebiet an der Elbe gilt als das kleinste in Deutschland und das nordöstlichste Europas.
Einkehren in gemütlichen Weinstuben, Fröhlichkeit bei den herbstlichen Weinfesten, Besuche in über 20 Weinbaubetrieben – der Wein ist entlang der Sächsischen Weinstraße überall und immer das bestimmende Thema. Die 55 km lange Ferienstraße von Pirna über Dresden und Meißen bis in die idyllischen Elbweindörfer um Diesbar-Seußlitz nordwestlich von Meißen verbindet kulturhistorische Sehenswürdigkeiten und die reizvollen Landschaft infolge des 800-jährigen Weinbaus auf harmonische Weise. Mehrstündige Weinprogramme werden ebenso angeboten wie Mehrtagesreisen an der Sächsischen Weinstraße – unterwegs ganz im Zeichen von Genus und Geselligkeit! Wir laden Sie zu einer „mediterranen Tour“ entlang des Flusses ein.
Bernardo Bellotto – genannt Canaletto – hat im 18. Jahrhundert viele europäische Städte in seinen Gemälden detailreich porträtiert. Allerdings nur in Pirna können Sie nach 250 Jahren solch eine Stadtansicht erleben.
Denn seit Canaletto seinen Blick auf Renaissance- und Barockfassaden warf, ist das Aussehen des Marktplatzes von Pirna nahezu unverändert geblieben. Wie damals überragt der Turm der von 1502 bis 1546 erbauten Marienkirche den Platz, reihen sich stolze Bürgerhäuser mit ihren Erkern, Sitznischenportalen und reizvollen Holzgalerien aneinander.
Natürlich war Canaletto auch in Dresden. Der berühmte Canaletto-Blick auf Zwinger, Semperoper, Schloss und Frauenkirche kann spätestens im Sommer 2004 wieder fast originalgetreu nachempfunden werden. Dann nämlich ist die Frauenkirche mit dem feierlichen Aufsetzen des Goldenen Turmkreuzes äußerlich fertiggestellt. Auf der anderen Elbseite liegt die sogenannte Neustadt. In einem der größten zusammenhängenden Gründerzeitviertel Deutschlands ist die Szene eingezogen. Kneipen, Cafés und Bars machen es Nachtschwärmern nicht leicht bei der Wahl der Abendgestaltung.
Das gleiche gilt für Radebeul. Die liebevoll sanierten Dreiseithöfe in Altkötzschenbroda beherbergen kleine Fachgeschäfte, Künstlerwerkstätten und gemütliche Gaststätten mit vielen Freiplätzen für laue Sommerabende. Hier wird Wein getrunken! Vor allem der Rebensaft aus den Radebeuler Weingütern. Die bekanntesten sind das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth und das historische Weingut Hoflößnitz am Fuße der weithin sichtbaren Spitzhaustreppe.
Am oberen Punkt dieser längsten Treppenanlage Sachsens haben Sie einen überwältigenden Blick in das Elbtal. Für die abendliche Kultur sorgen die hier ansässigen Landesbühnen Sachsen. Die moderne Aufführungsstätte bietet erlesenes Theater – von Oper, Operette, Musical über Ballett, Schauspiel bis zu Konzerten.
Auch Coswig hat ein beachtliches Kulturangebot: Neben der „Börse“ mit einem 100-jährigen Ballsaal und einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm sorgt die Villa Teresa seit ihrer Restaurierung für Aufsehen: Namhafte Künstler gastieren in dem beeindruckenden Kammermusiksaal, der von einem großzügigen Park umgeben ist. Die Alte Kirche, die zu den ältesten und schönsten Sakralbauten in Sachsen zählt, beherbergt eine der ältesten Orgeln des Landes. Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut, ist sie auch heute noch bespielbar, was jedes Jahr beim Orgelsommer „Musica Renaissance“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird.
In der Porzellan- und Weinstadt Meißen sind unzählige Zeugnisse der 1075-jährigen Geschichte zu entdecken. Unübersehbar die Fassade der Albrechtsburg mit den Vorhangbögen an allen 75 Fenstern und dem Großen Wendelstein. Unmittelbar daneben ragt der Dom zu Meißen weithin sichtbar über der Stadt. Das rein gotische Bauwerk beherbergt großartige Kunstschätze wie den Altar von Cranach d. Ä. und den Leuchter von Kändler, dem berühmtesten Porzellangestalter der Porzellan-Manufaktur Meissen im 18. Jahrhundert. Die Manufaktur wurde 1710 auf der Albrechtsburg gegründet und befindet sich seit 1864 an der heutigen Produktionsstätte im Meißner Triebischtal. Jährlich erleben rund 400 000 Besucher in der Schauwerkstatt die Entstehung von Europas Erstem Porzellan. Das Museum mit rund 3 500 Objekten lädt ein zu einem Rundgang durch fast 300 Jahre Meissener Porzellangeschichte.
Auf unserer Städtetour gelangen wir über die Sportstadt Riesa – hier finden zahlreiche Sport- und Kulturevents internationaler Prägung statt – nach Strehla und Belgern. Über tausend Jahre Geschichte atmen die Mauern dieser inmitten idyllischer Elbauen gelegenen Kleinstädte. Ganz gleich, ob Sie als Pedalritter auf dem internationalem Elberadweg zwischen Hamburg und Prag oder als Wassersportler auf der Elbe unterwegs sind und hier vor Anker gehen – es ist Zeit für eine geschichtsträchtige Pause.
Die Renaissance nahezu unverfälscht erleben können Sie in Torgau. Schloss Hartenfels taucht auf, sobald man sich der Stadt nähert. Wenn Sie durch Torgaus Gassen bummeln, werden Sie mehr als 500 Einzeldenkmäler aus Spätgotik und Renaissance entdecken. Und auf dem Marktplatz mit dem Rathaus und den Bürgerhäusern werden Sie pulsierendes Leben spüren.
Kultur, Geschichte, eine faszinierende Fluss- und Weinlandschaft, Porzellan und Architektur – diese enge Verbindung macht das Sächsische Elbland so anziehend und einzigartig.
Veranstaltungskalender, Zimmerbuchungen, Aufenthaltstipps:
Tourismusverband Sächsisches Elbland
Niederauer Straße 26 - 28, 01662 Meißen
Tel. 0 35 21 / 76 35-0, Fax 0 35 21 / 76 35 40
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