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Dubrovnik - Urlaub in der Festung am südlichen Ende Europas

Ansicht der Stadtmauer von Dubrovnik. Fotos: Sara Mück

Dubrovnik ist die schönste Stadt an der gesamten kroatischen Adria. Sie zählt zu den südlichsten Städten an der Küste und hat knapp 50.000 Einwohner. Nach dem kroatischen Krieg, von dem 1991 und 1992 nicht nur das Umland, sondern auch diese Großstadt mit ihrer historischen Altstadt betroffen war, hat man hier schon nahezu alle Spuren der Kämpfe beseitigt.

Dank ihrer langen Geschichte wurde Dubrovnik 1997 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Wegen der natürlichen Umgebung und der Altstadt aus dem Mittelalter gehört ein Besuch Dubrovniks beim Urlaub in Kroatien einfach dazu. Kroaten und Serben suchen die Stadt am Wochenende auf, weshalb es dann auf der Einkaufsstraße, dem „Stradun“, sehr voll werden kann.

 

Von der Küstenstraße aus erreicht man Dubrovnik über wenige Zufahrten. Es ist sinnvoll, sein Auto bald zu parken. Man kann den Wagen gegen einen geringen Betrag auf dem großen Parkplatz vor den Toren der Stadtmauer abstellen. Dieser ist ein guter Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden.

 

Mindestens einen Tag sollte man beim Urlaub in Dubrovnik für eine Schiffsrundfahrt einplanen. Die Elafiten-Inseln, die sich direkt vor der Stadt befinden, bieten sehr schöne Badestrände und viele Bootstouren, die vom Hafen Dubrovniks abgehen, haben gleich mehrere der Inseln zum Ziel.

 

Dubrovnik, Parkplatz

Parkplatz vor den Toren der Stadt.

Viele Europäer sind von den Stränden Kroatiens beim ersten Urlaub hier überrascht. Im Gegensatz zu anderen Badegelegenheiten am Mittelmeer gibt es in ganz Kroatien nur einige wenige Sandstrände. Auch auf den Elafiten trifft man eher auf groben Kies oder sonnt sich auf Betonplatten, von denen man bequem über eine Leiter in das erfrischende Nass steigen kann.

 

In Dubrovnik selber gibt es auch ein paar Möglichkeiten, im Meer zu schwimmen. An mehreren Stellen befinden sich in der 1940m langen Stadtmauer kleine Cafés, die eine Terrasse auf der Außenseite der Stadtmauer angelegt haben. Auf den Betonterrassen der Cafés ist das Sonnenbaden erlaubt und so mancher Kroate wagt von hier aus den Sprung ins Meer, auch wenn das erklimmen der Betonplatte wegen des Wellengangs sehr mühselig ist.

 

Die Stadtmauer bietet außer den kleinen Cafés noch mehr Besonderheiten. Sie ist an manchen Stellen bis zu sechs Meter breit und komplett begehbar. Wenn man Dubrovnik besucht, ist die Besichtigung der Stadtmauer ein Muss! Führungen über die Mauer werden in mehreren Sprachen angeboten. Hier kann man die kleinen Gassen aus einer neuen Perspektive betrachten, kommt an vielen Kirchen vorbei und erfährt bei der Führung auch sehr viel über die Geschichte der Stadt. Doch Achtung, die Führung auf der Stadtmauer dauert über eine Stunde und dort oben gibt es keinen Schatten. In den heißen Sommermonaten sollte man sich vorher in einem der kleinen Supermärkte die es zuhauf gibt ein Getränk kaufen.

 

In den kleinen Gassen Dubrovniks tummeln sich tagsüber die Menschen.

Nach dem Rundgang über die Stadtmauer, der sowohl Einblicke in kleine Gärten als auch auf die Kirchen, in Hinterhöfe oder Cafés bietet, hat man einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten Dubrovniks gewonnen. Nun kann man zu Fuß die autofreie Altstadt erkunden und sich die Kirchen von innen ansehen. Auf der Tour sollte man auch die älteste Apotheke Europas besuchen, die sich im Franziskanerkloster befindet. Theaterfans werden Abends an einem der ältesten kommunalen Theater ihre Freude haben.

Wer Hunger verspürt, hat in Dubrovnik viele Möglichkeiten. Auf dem „Stradun“ gibt es gute Restaurants, die jedoch vom Preis her schon der gehobenen Klasse entsprechen. Von der Einkaufsstraße zweigen viele kleine Gassen ab. Über Treppen erreicht man die Querstraßen, auf denen sich günstigere Cafés und Restaurants befinden. Jeder Geschmack wird bedient: Die Pizza ist so kross wie in Italien, es gibt frischen Fisch oder ein gutes Steak. Es lohnt sich aber auch, außerhalb von Dubrovnik essen zu gehen. Hier ist es nochmal günstiger und die kleinen Gaststuben bieten oft frischeren Fisch, Salat und kroatische Hausmannskost wie den Djuvec-Reis.

 

Zur Übernachtung kann man ein Hotel aufsuchen. In Dubrovnik und Umgebung gibt es jedoch auch viele Privatpersonen die Zimmer vermieten. Wer Urlaub auf Campingplätzen bevorzugt, hat in der Nähe der Stadt die Möglichkeit, sein Zelt aufschlagen. Die Hygiene auf den Plätzen ist in Ordnung und an den Feigen, die auf vielen Plätzen wachsen, darf sich jeder Gast bedienen.

 

Text: Sara Mück


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