KARIBIK - URLAUB IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK
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Die Dominikanische Republik - Urlaub unter Palmen
Die Dominikanische Republik ist ein Inselstaat und die zweitgrößte Republik des karibischen Archipels. Sie befindet sich auf der Insel Hispaniola. Die Insel liegt zwischen Puerto Rico und Kuba, neben der Dominikanischen Republik befindet sich auch Haiti auf dem westlichen Teil der Insel.
Als "DomRep" ist dieses Reiseziel ein Synonym für Sonne, Strand und Meer zu günstigen Preisen, doch die Dominikanische Republik hat mehr zu bieten als Pauschalurlaub.
Neben den vielen traumhaften Stränden für die es so bekannt ist, hat das Land hauptsächlich Gebirge zu bieten, paradiesische Natur und wilde, reißende Flüsse. Vier große Gebirge ziehen sich durch das Land. Es handelt sich dabei um die Cordillera Serpentrional, die Cordillera Oriental, die Sierra de Baoruco und die Cordillera Central, zu der der höchste Berg der Karibik gehört: der Duarte Pico mit seinen 3175 Metern. Über 30 Prozent des Landes ist Naturschutzgebiet.
An den Küsten herrscht ganzjährig ein tropisches Klima, bei dem die Temperatur nicht unter 20 Grad Celsius sinkt. In den Bergen ist es kälter, hier fällt das Barometer im Winter auch unter Null Grad.
Im Bezug auf Sportarten wird in der Dominikanischen Republik fast alles angeboten, gerade die Gebirge laden zum regelrechten Abenteuerurlaub mit dem Gleitschirm, beim Rafting oder zu Pferd ein. Aber auch der einfache Badeurlaub lässt sich durch Tauchen, Wasserski oder Kitesurfing aufwerten.
Ausflüge: Reiten, Schwimmen oder Bergwandern
Besuchern der Dominikanischen Republik bieten sich zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Diese sind zwar nicht immer im Pauschalpreis inbegriffen, doch ein Besuch in der Hauptstadt Santo Domingo lässt sich auch mit einem der landestypischen Transportmittel (Gua Gua, Mototaxi oder einfach mit dem Bus) selbst organisieren.
Etwa 100 km von Santo Domingo entfernt liegen die Altos de Chavón, eine Siedlung aus Korallenkalkstein. Diese wurde in den Siebziger Jahren erbaut, soll jedoch den Stil des 16. Jahrhunderts widerspiegeln.
In Begleitung eines Führers können Wanderfreunde sich an den zweitägigen Aufstieg auf den Pico Duarte wagen. Dieser lohnt die Mühen mit einem einmaligen Ausblick. Auf dem Gipfel gibt es das Denkmal von Juan Pablo Duarte zu sehen. Aufstiege sind von Manabao oder dem Ort La Ciénaga aus möglich. Unterwegs kann man Jarabacoa besuchen, wo es nahe bei einander drei Wasserfälle zu erkunden gibt.
Kosten Sie landestypische Speisen
In den größeren Städten kann man verschiedene Speisen kosten, zum Beispiel die frittierten Teigtaschen "Chimarrones" oder eine süße Milchsuppe mit Linsen und Zimt, die Straßenhändler in ihren Kühlboxen durch den Ort tragen. Wer es nie sah wird es kaum glauben: Straßenhändler stehen hier mit einer Machete am Straßenrand und verkaufen frische Kokosnüsse. Die frisch geernteten Nüsse, die sich noch in ihrer grünen Schale befinden, werden aufgeschlagen, man kann die frische Kokosmilch genießen und hinterher das Fruchtfleisch essen.
Wer sich für kleines Geld satt essen möchte, sollte einen der vielen Comedores besuchen, wo man zwischen 30 und 40 Pesos für eine warme Mahlzeit bezahlt, ein Angebot, das sich auch viele Landsleute nicht entgehen lassen. Den Preis sollte man jedoch vorher mit dem Personal festlegen, da es oft keine Speisekarten gibt.
Einreisebestimungen
Wenn Sie eine Reise in die Dominikanische Republik planen, sollten Sie beachten, dass man für einen Aufenthalt von 30 Tagen eine Touristenkarte kaufen muss, die man zum Beispiel für zehn US-Dollar am Flughafen kaufen, oder beim Konsulat unter der Adresse www.dominikanischeskonsulathamburg.de beantragen kann. Wer länger als 30 Tage bleiben möchte, muss 150 Pesos (etwa 4 Euro) Gebühr bezahlen. Ab einem Aufenthalt von 90 Tagen braucht man ein Visum, das ebenfalls auf der Homepage des Dominikanischen Konsulates beantragt werden kann.
Text: Sara Mück



