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Im Rhythmus des Merengue

Musik gehört zum dominikanischen Alltag. Foto: Tourismusministerium DomRep

Musik gehört zum dominikanischen Alltag. Foto: Tourismusministerium DomRep

Die Musik des Merengue ist in der Dominikanischen Republik allgegenwärtig, niemand kann sich ihr entziehen. Im karibischen Zwei-Viertel-Takt feiern die Dominikaner Lebensfreude pur. Merengue-Sänger wie Antonio Santos oder Juan Luis Guerra werden verehrt wie Elvis Presley in den besten Jahren des Rock 'n' Roll.

Ob im Bus, im Restaurant oder in Bars, überall erklingt in der Dominikanischen Republik der durchdringende Rhythmus des Merengue, schwingen Menschen ihre Hüften beim ausgelassenen Tanz. Die Kunst des Merengue liegt in der Körperbewegung, die durch den Kontrast von schwungvollen und fließend ausgeführten Hüftbewegungen und dem relativ starr gehaltenen Oberkörper geprägt ist. Im Gegensatz dazu sind die Grundschritte denkbar einfach: Das Paar bewegt sich zwei Schritte nach vorn und zwei zurück, wobei die Knie leicht angewinkelt werden.

 

Die ursprüngliche Form des Merengue, die sich vorwiegend in ländlichen Gegenden erhalten hat, heißt "perico ripiao" (deutsch: frikassierter Papagei) und wird von einer kleinen Combo gespielt, deren Musiker folgende Instrumente virtuos beherrschen: Akkordeon oder Gitarre, eine doppelseitig bespannte kleine Trommel und der "güira", ein heute meist aus Weißblech gefertigter Hohlkörper.

 

Das Alltagsleben wird mittlerweile durch modernere, poppige Varianten der Merengue-Musik dominiert.


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