DESSAU

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Dessau – Stadt des Bauhauses

Muldebrücke in Dessau-Roßlau

Muldebrücke in Dessau-Roßlau

Dessau wurde als Wirkungsstätte des Bauhauses bekannt. Dessau liegt inmitten einer waldreichen Auenlandschaft beiderseits der unteren Mulde, die nördlich der Stadt in die Elbe mündet. Die Elbe ist die natürliche Grenze der Stadt im Norden. Südlich begrenzt der Wald der Mosigkauer Heide die Stadt. Dessau hat ungefähr 77.000 Einwohner.

 

Dessau wurde im Jahre 1213 erstmals urkundlich erwähnt. Schnell wurde die Stadt zu einem Zentrum der Region, aufgrund der naheliegenden Furten an Elbe und Mulde.

Im 19. Jahrhundert begann die intensive Industrialisierung, die zur Ansiedlung von Betrieben der chemischen Industrie, des Maschinenbaus bis hin zur Flugzeugindustrie (Junkers-Werke) führte. Die Flugzeugwerke wurden im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört und die Produktion ausgelagert.

 

Bereits 1926 ließ sich die Kunsthochschule Bauhaus in Dessau nieder. Durch Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe und Wassily Kandinsky gelang die Stadt zu Weltruhm. Sie beeinflusste die Architektur und die Formgebung des 20. Jahrhundert maßgeblich. Auf Druck der NSDAP musste die Schule 1932 schließen.

 

Sehenswert ist das Dessau-Wörlitzer Gartenreich. In dem herrlichen Park findet der Besucher zahlreiche Schlösser. Das Rokokoschloss Mosigkau entstand nach den Plänen von Knobelsdorff. Das Schloss Georgium wird von einem Garten im englischen Stil umgeben und beherbergt eine wertvolle Kunstsammlung. Des weiteren findet man das Schloss- und Parkensemble Oranienbaum, den Landschaftspark Luisium und den Wörlitzer Park. In ihm kann man den ersten klassizistischen Bau Deutschlands bewundern, das Wörlitzer Schloss.

 

Weitere Informationen zu Dessau finden Sie unter:

www.dessau.de

www.dessau-service.de

www.bauhaus-dessau.de

 


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