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Christoph Schwennicke: Das Glück am Haken
Angeln soll Sport sein, heißt es. Oder eine gute Ausrede für gepflegtes Abhängen. Im Buch „Die Kunst des Müßiggangs“ ist dem Angeln ein eigenes Kapitel gewidmet. Doch von diesem soll hier nicht die Rede sein (obwohl es auch keine schlechte Urlaubslektüre ist, kein Wunder bei dem Titel). Im Buch von Christoph Schwennicke geht es ausschließlich ums Angeln.
Der im Droemer Verlag erschienene Band „Das Glück am Haken“ erläutert, das Angeln und Fische fangen, um diese dann zu verzehren, wenig miteinander zu tun haben. Wer nichts fängt, empfinde Momente tiefsten Glücks. Nun ja. Mein Vater ist Angler, ich nicht. Die Handvoll Male, die ich ihn begleitet habe, sind lange her und haben mich nicht geprägt.
Hoffentlich ließt der Chefredakteur dieser Website das nicht – denn der ist leidenschaftlicher Angler. Einer von 3,8 Millionen in Deutschland, wie ich erfahre. Den anderen 80 Millionen eine Idee von der Schönheit und vom Sinn des Angelns zu vermitteln, ist Anliegen dieses Buchs. Das ist lobenswert und gelingt dem Autor – er schildert nicht ohne Ironie seine Passion. Eine Allegorie auf das Leben, die Liebe und das Glück.
Falls es Sie, lieber Leser, nach der Lektüre des Buches packt, hier mehr zum Angeln: www.urlaub-im-web.de/angeln.html...
Text: Stefan Raake
Christoph Schwennicke
„Das Glück am Haken“
Droemer, 16,99 Euro
ISBN 978-3-426-27518-4

