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Møn - Dänemarks Ostsee-Insel mit dem Kreidefelsen
Die weißen Kreidefelsen, Møns Klint, die senkrecht aus dem türkisgrünen Meer emporragen, sind das Wahrzeichen der kleinen Insel im äußersten Osten Dänemarks. Wolken, Sonne, Regen, Schnee, Sturm: bei jeder Wetterlage verändern die Felsen ihr Gesicht.
Entlang der Møns Klint befindet sich bewaldetes Gebiet, das zu herrlichen Wanderungen einlädt. An den Stränden findet man leicht ein Plätzchen, an dem man allein die Ruhe genießen kann. Neben Touristen und Naturfreunden zieht es viele Geologen zu der acht Kilometer langen Kreidefelsen-Küste.
Møn ist ein einzigartiges Naturgebiet, dass bisher von schädigenden Umwelteinflüssen weitgehend verschont wurde. Es wird hier sehr viel Wert darauf gelegt, dass dies auch so bleibt. Die Tourismusverwaltung auf Møn engagiert sich stark in umweltschonendem, „sanftem“ Tourismus.
Neben dem Gebiet der Møns Klint gibt es im Nordwesten der Insel weitere Naturschutzgebiete. So zum Beispiel das Waldgebiet Ulvshale, das von besonders schönen Stränden umgeben ist, oder die kleine Insel Nyord.
Viele Jahrhunderte oder gar Jahrtausende alte Kulturdenkmäler sind auf Møn noch erhalten. Man findet hier viele Hünen-, Gang- oder Hügelgräber aus der Bronzezeit. Geschichtlich jünger sind die berühmten Kalkmalereien in den Kirchen der Insel, die das einfache Volk des 15. Jahrhunderts darstellen. Besonders zu erwähnen ist die Fanefjord Kirke in Askeby, in der die ältesten Zeichnungen aus den Jahren um 1350 stammen. Darüber hinaus befindet sich direkt neben der Kirche ein besonders großes und gut erhaltenes prähistorisches Hünengrab.
Das kleine Landschloss Liselund wurde 1795 von dem Gutsbesitzer Antoine Calmette und seiner Frau Lise erbaut und liegt inmitten eines großen Parks. Das Schloss ist heute ein Museum. Im Sommer lohnt der Besuch eines Freiluftkonzertes im Schlosspark, bei dem es sich die Zuhörer auf Decken oder Campingstühlen mit ihrem Picknickkorb gemütlich machen.
Der Hauptort der Insel ist das Städtchen Stege, das seinen Ursprung vor über 1000 Jahren fand. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im Mittelalter, als dort der Heringsmarkt florierte. An diese Zeit erinnern heute noch das alte Stadttor und die Wallanlage. Außerdem kann man bei einem Rundgang durch Stege noch einige ehemalige Handelshöfe finden.
Auf Møn haben sich viele Künstler und Kunsthandwerker niedergelassen, wodurch die Insel ein ganz besonderes Flair bekommt. Die Werke der Maler, Bildhauer, Keramiker, Glasbläser oder Kerzengießer können in zahlreichen Galerien und Verkaufsausstellungen begutachtet werden. Einige Handwerker bieten auch Kurse an, in denen man selbst sein Geschick im Herstellen von Kerzen oder Bernsteinschmuck testen kann.
Eine weitere Besonderheit der Insel ist der weit verbreitete Naturlandbau und die allgemeine ökologische Orientierung. Im Touristenbüro der Insel sind Umweltbroschüren wie der „Grøn Guide“ erhältlich, die Informationen über Unterkünfte, Nahrungsmittel und Freizeitaktivitäten bieten.Ferienhäuser, die besondere Umweltschutzkriterien erfüllen, werden mit einem Umweltzertifikat ausgezeichnet, und sind so für Touristen leicht erkennbar. Für diejenigen, die Camping bevorzugen, bietet Møn neben den herkömmlichen Campingplätzen Naturcamping an.Außerdem sind in den Prospekten die vielen Bauernhöfe und Bioläden aufgeführt, die ihre ökologischen, naturbelassenen Produkte zum Verkauf anbieten. Im Osten, in der Nähe des Rabylille Strandes befindet sich ein Vollwert-Restaurant, das Høkerhuset.Für die Freizeitgestaltung hält der „Grøn Guide“ viele verschiedene Fahrradrouten bereit und die Broschüre „Picknick im Grünen“ gibt Empfehlungen für die schönsten Plätze zur Rast.
Text: Stefanie Eckermann
Tipp: Ferienhäuser auf Lolland, Falster und Møn ...
Weitere Informationen:
Møn Turistbureau
Storegade 2
DK- 4780 Stege
Tel.: 0045 5586 0410
Fax: 0045 5581 4846
E-mail: feriehuse@team-moen.dk
www.visitvordingborg.dk



