URLAUB IN DÄNEMARK - ÄRÖ,
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Ærø - Trauminsel in der dänischen Südsee
Ærø ist eine langgestreckte dänische Insel, die zwischen der Insel Alsen im Westen, Langeland im Osten und südwestlich der Insel Fünen liegt. Obwohl die Insel recht groß ist, kann sie nicht über eine Brücke erreicht werden. Wer Urlaub auf Ærø machen möchte, der muss eine Fähre benutzen oder alternativ per Flugzeug anreisen.
Allerdings ist es nicht verkehrt, wenn Urlauber motorisiert sind. Dies gilt vor allem für Familien mit kleineren Kindern und für ältere Besucher, ist die Insel doch gut 30 Kilometer lang. Für sportliche Urlauber ist das Fahrrad allerdings das einzige akzeptable Fortbewegungsmittel auf der Insel. Mit dem Rad sind besonders schöne Routen abseits der Straßen möglich: Erholung pur.
Die Insel Ærø ist ein Überbleibsel der Eiszeit, gut zu erkennen an den erhöhten Inselbereichen im Inselinneren, den sogenannte Endmoränen. Endmoränen sind Erhebungen, die aus großen Steinen und Geröll der zurückweichenden Gletscher entstanden.
Zu den Seiten hin wird die Insel in weiten Bereichen immer flacher und geht dann in die Strände der Insel über, Strände die im Hochsommer zum Sonnen und Baden genutzt werden, die aber meist recht schmal und mit Steinen verschiedener Größe durchsetzt sind. Eine Ausnahme ist der Sandstrand von Marstal, an dem sogar niedliche Badehäuschen zu finden sind.
Im Westen von Ærø findet sich eine recht beeindruckende Steilküste, die Klippen von Voderup. Sie erreichen eine Höhe von dreißig Metern und eine Länge von etwa drei Kilometern.
Hafenkleinode auf Ærø - Ærøskøbing und Marstal
Der größte Ort auf Ærø ist Marstal, eine kleine, lebendige Stadt im äußersten Südosten der Insel, aber der bekanntere Ort liegt in der Mitte der Insel. Es ist Ærøskøbing, ein Ort, die von vielen Häfen an der dänischen und deutschen Küste aus angesteuert wird. Sowohl Ausflugsdampfer als auch private Bootsbesitzer schätzen den Ort als Ausflugsziel.
Ærøskøbing ist weithin als Märchenstadt bekannt, ein Beiname, der nicht von ungefähr kommt. Die alten Handelsstadt ist in ihrem Erscheinungsbild seit 300 Jahren weitgehend unverändert. Keine Neubauten stören das Stadtbild und so stimmt das Bild von der Märchenstadt doch recht gut. Ein Spaziergang durch die malerischen Gassen von Ærøskøbing versetzen den Besucher in eine andere Zeit zurück, eine Zeit in der die Häuser niedrig waren, damit sie dem stürmischen winterlichen Stürmen widerstehen konnten.
Die schönste Straße der Stadt ist die Vestergade, eine Straße in der sich Jahrhunderte lang alternde Kapitänen eingekauft haben. Sehenswert ist auch die Sammlung historischer Buddelschiffe in der Smedegade 22. Mehr als 1.700 Buddelschiffe aus aller Welt sind hier zu besichtigen.
In Marstal lohnt ein Besuch im Seefahrtsmuseum. Hier findet sich ein Sammelsurium von witzigen, interessanten und skurrilen Dingen, Mitbringsel, die Seeleute in Hafenstädten rund um den Globus erworben haben.


