REISEBERICHT COTE BASQUE

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Biarritz - wilde Küste und traumhafter Strand

Biarritz - Küste und Kathedrale

Biarritz - Küste und Kathedrale. Fotos: Hans-Joachim Franzen

In den letzten Tagen hatten wir uns entweder in Richtung spanisches Baskenland oder Pyrenäen orientiert. Nun sollte es nach Norden gehen, nach Biarritz und Bayonne. Mit dem Auto waren wir nach einer halben Stunde Fahrt in Biarritz. Unser Parkhaus befand sich unweit der Strandpromenade und so gingen wir als erstes an den Strand und schauten den vielen Wellenreitern zu.

Die Wellen waren für uns beeindruckend hoch, allerdings fahren die echten Profis mit Booten etwa zwei Kilometer auf die offene See hinaus. Dort gibt es einen Bereich, wo der Meeresgrund steil ansteigt und sich bei bestimmten Wetterlagen riesige Wellen bilden. Aus diesem Grund ist die Cote Basque bei Profi-Surfern aus aller Welt bekannt und beliebt.

 

Biarritz - der Hauptstrand

Biarritz - der Hauptstrand

Wir waren aber nicht zum Surfen und auch nicht zum Baden gekommen und marschierten lieber in Richtung Hafen. Obgleich Biarritz ein mondäner, wenn auch in die Jahre gekommener, Badeort ist, erwartet man eine große Marina. Aber dafür ist an dieser gefährlichen Küste kein Platz.

In Biarritz existiert nur ein kleiner Naturhafen zwischen einzelnen Felsen der Steilküste, ein Hafen, der nur Platz für kleine Fischerboote lässt. Das mag Yachtbesitzer ärgern, für Besucher wirken diese kleinen und versteckt liegenden Hafenbecken aber viel authentischer.

Nach einigen Fotos schauten wir uns die Kathedrale von Biarritz an. Es lohnt sich sie zu besuchen, eine angenehm schlichte Kirche mit hübschen Glasfenstern.

Anschließend schlenderten wir durch Biarritz und seine Einkaufsstraßen. Es war inzwischen Mittag geworden und entsprechend voll waren die Straßen. Der Strand und die Küste sind sehr hübsch, aber für mich ist Biarritz trotzdem kein Muss.

 

In der Altstadt von Bayonne

In der Altstadt von Bayonne

Anschließend fuhren wir nach Bayonne, der Hauptstadt der Region. Bayonne bildet die nördliche Grenze des Baskenlandes. Die Stadt am Zusammenfluss der beiden Flüsse Adour und Nive beeindruckt durch eine weitgehend intakte mittelalterliche Innenstadt.

Es war leider Mittagszeit. Viele Geschäfte hatten Mittagspause, wie es in Frankreich noch häufiger vorkommt und auch die Markthalle hatte schon geschlossen. Wir wollte uns auch die Kathedrale Nôtre-Dame anschauen, aber sie war ebenfalls geschlossen. So kauften wir in einem kleinen Supermarkt noch einige Lebensmittel ein und machten uns dann auf den Weg zurück auf unseren Campingplatz in Hendaye.



Ein beliebter Urlaubsort: Saint-Jean-de-Luz


 
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