URLAUB AN DER COSTA BRAVA
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Allgemeine Beschreibung der Costa Brava
Die Vielgestaltigkeit der Landschaft und deren orographische Gestaltung haben auch zu einer Diversifizierung der touristischen Ressourcen geführt.
So stößt man zum einen etwa auf Bereiche, die für einen ausgesprochenen Massentourismus in Frage kommen – Lloret de Mar, Platja d’Aro, Roses und L’Estartit zum Beispiel, mit großartigen Service-Einrichtungen und weiten Stränden und einem touristisches Zusatzangebot, das ganz besonders jenen Touristen entgegenkommt, die einen lebendigbewegten Urlaub suchen –, zum anderen sind da aber auch all die kleinen Strandabschnitte und Buchten, die sich wohl eher für einen individuell oder im familiären Rahmen gestalteten Urlaub eignen, ohne daß man deshalb auf Bequemlichkeit und alle nur möglichen Einrichtungen verzichten müßte.
All diese Alternativen decken die verschiedensten Nachfragebereiche ab, denn die Vielfalt und die Qualität der vorhandenen touristischen Einrichtungen passen sich ohne weiteres der Kaufkraft und den persönlichen Vorlieben eines jeden Besuchers an.
Im Hinterland der Costa Brava, in dem vom Meer abgewandten Bereich dieser Gegend, finden sich viele kleine Dörfer und Städte, die sich ihren Charme und ihre vom Lauf der Jahrhunderte geprägte Persönlichkeit zu bewahren wußten.
Typische Beispiele dieser im wesentlichen noch von der Landwirtschaft und verschiedenen kleinen Industriebetrieben bestimmten Ortschaften sind unter anderem Peratallada, Peralada, Monells, Ullastret und Pals. Die weite Ebene des Empordà mit ihren rustikalen Bauernhäusern, die heute vor allem von all jenen gesucht werden, die fernab der großen Städte nach Ruhe und Frieden suchen, die Senke der Selva mit weiten Waldgebieten und in den Tälern des Montseny und der Guilleries-Berge versteckten kleinen Dörfern, die auch heute noch ein weitgehend mittelalterliches Bild bieten, ebenso aber auch der in eine liebliche Hügellandschaft eingebettete See von Banyoles im Verwaltungsbezirk Pla de l’Estany – all das sind reizvolle Alternativen, um einen Urlaubsaufenthalt an der Küste harmonisch abzurunden.
In diesem Zusammenhang müssen auch La Bisbal als Zentrum der örtlichen Keramikproduktion, Figueres mit seinem einmaligen Dalí-Museum und einer nicht minder phantasiereichen Küche und dann natürlich die Provinzhauptstadt Girona selbst genannt werden, letztere mit einem außerordentlich beeindruckenden architektonischen Vermächtnis und einem unvergleichlich schönen historischen Kern, der in sich eines der meistbesuchten Judenviertel Europas birgt.
Ein anderer, ebenso wichtiger Faktor ist das Klima der Costa Brava: milde Temperaturen und eine durchweg angenehme Wetterlage sorgen hier stets für ein allgemeines Wohlbefinden. Allerdings zeigt mehr oder weniger jeder Verwaltungsbezirk auch ganz spezifische klimatische Varianten. Typisch für das Empordà ist so etwa die sogenannte Tramuntana, ein aus nördlichen Richtungen wehender starker Wind, während die Gegend um Girona und der Bezirk Selva wohl eher als feucht zu bezeichnen sind.
Die geographische Nähe aller Ortschaften der Costa Brava und die guten Verkehrsverbindungen der Gegend bringen es mit sich, daß sich dem Besucher hier ein weites, außergewöhnlich abwechslungsreiches Angebot eröffnet, und zwar nicht nur hinsichtlich der Landschaft, sondern nicht minder auch in architektonischer und kultureller Beziehung, bei der Küche und natürlich im Zusammenhang mit Sport und Freizeitgestaltung, wo die Offerte vom Segeln und Tauchen bis hin zum Golf, zum Gleitseglerfliegen und zum Fallschirmspringen reicht.
So ist es denn auch kein Zufall, daß die Costa Brava nicht nur immer wieder Ausgangspunkt für viele Zivilisationen war, die sich im Lauf der Geschichte auf der Iberischen Halbinsel niedergelassen haben, sondern in jüngerer Zeit auch zu einem unübersehbaren Bezugspunkt des internationalen Fremdenverkehrs wurde, stellt diese vom Mittelmeer gebadete Gegend doch eine über die Jahrhunderte hin gewachsene Wiege für Kultur und Kunst dar.

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