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Urlaub in Cilento - Reise ins unbekannte Süditalien
Die Küstenlandschaften der süditalienischen Provinz Cilento sind nur relativ wenigen Urlaubern bekannt. Wie so oft liegt das vor allem am Fehlen von größeren Bettenkapazitäten, großen Freizeitparks und anderer touristischen Infrastruktur.
Im Cilento suchen Individualisten Ruhe und Entspannung in echt süditalienischer Umgebung. Die etwa einhundert Kilometer lange Küstenregion des Cilento ist von Felsen, kleinen Sandstränden und viel Grün geprägt.
Im Hinterland finden sich Gemüsefelder, Olivenhainen, Kastanien-, Nuss und Obstbäume, aber auch Wälder und Brachland. Neben Ziegen, Schafen und Kühen sieht man auch Wasserbüffel. Deren Milch wird für Büffel-Mozzarella verwandt, schließlich ist das Cilento für diese Käsespezialität in ganz Italien bekannt.
In so einer lieblichen Region wie dem Cilento versteht es sich heutzutage von selbst, dass auch Wanderer, Radfahrer und Reiter die Region für sich entdeckt haben. Desweitern sind die zahlreichen im Land verstreute Sehenswürdigkeiten ein bedeutendes Touristenmagnet für Kultururlauber.
Die Region hat ihren Besuchern einiges zu bieten
Phönizier, Griechen, Römer, Goten, Langobarden und Türken haben hier kürzere oder längere Zeit geherrscht und ihre Spuren hinterlassen. Weltberühmt sind die Tempel von Paestum im Norden des Cilento, die Tempel von Sapri im Süden und die des Diano-Tal im Osten. Außerdem sind die antiken Philosophenstadt Velia und dem Kartäuserkloster in Padula sehr besuchenswert. Auch viele der etwa zweihundert kleinen, mittelalterlichen Dörfer lohnen einen Besuch.
Weite Teile der Region wurden zudem zum Nationalpark und UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.
Während der italienischen Sommerferien spielt sich das Leben an den Küsten der Region ab. Sonnenanbeter, Badenixen, Surfer, Segler, Taucher und Angler erholen sich jeweils auf ihre Art, aber außerhalb der Hochsaison ist sogar die Küste mit ihren Fels- und Sandstränden, Buchten und Grotten fast menschenleer.
Neben Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten oder authentischen Bergdörfern sind auch Fahrten mit Fischerbooten zu einsamen Sandstränden oder zu Meeresgrotten von besonderem Reiz: Nicht nur auf Capri, sondern auch am Palinuro-Kap im Süden des Cilento lockt eine "Blaue Grotte".


