REISEBERICHTE AUS ALLER WELT - COSTA AZAHAR UND HINTERLAND

Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Costa Azahar & Hinterland 

Klettergarten Saltapins: „Einfach fallen lassen…“

An der Tirolina gilt: Einfach fallen lassen...

An der Tirolina gilt: Einfach fallen lassen...

Mit einstündiger Verspätung geht es weiter Richtung Westen nach Morella. Auch hier ist es sehr bergig, doch an Stelle von Pinien bedecken dichte Laubwälder die Sandsteinfelsen. An manchen Stellen ist der Laubwald so dicht und grün, dass ich mich an eine Fahrt durch die Dominikanische Republik erinnert fühle. Nach eineinhalb Stunden und geschätzten hundert Kurven, wird Morella in der Ferne sichtbar. Die Stadt thront, von einer eineinhalb Kilometer langen Wehrmauer umgeben, auf einem hohen Felsen. Durch diese erhöhte Stellung war die Morella im Mittelalter besonders gut vor Feinden geschützt und spielte in der Zeit der Reconquista eine bedeutende Rolle.

 

Doch zunächst bleibt es beim Blick aus der Ferne. Den Nachmittag möchten wir noch zum Klettern im Hochseilgarten nutzen – zumindest ein Teil der Gruppe. Der andere Teil hat Höhenangst und je näher wir dem Hochseilgarten Saltapins kommen, auch umso mehr Muffensausen. Dabei könnte Saltapins gar nicht schöner gelegen sein. Auf einem Hügel nahe des restaurierten Fabrikgeländes Giner wurde mit viel Liebe und Kreativität ein wunderbarer Hochseilgarten geschaffen. Es ist der größte der insgesamt vier Hochseilgärten Valencias „und auch der schönste“, wie uns Kletter-Profi Santi erzählt. Dem müssen auch unsere „Angsthasen“ beipflichten, denn wir atmen beim Klettern nicht nur den Pinienduft ein, sondern genießen auch eine tolle Aussicht auf Morella.

 

Karte mit den (geplanten) Mountainbike-Stationen rund um Morella

Karte mit den (geplanten) Mountainbike-Stationen rund um Morella

Mit einer Einführung auf dem „Baby-Parcours“ geht es los. Dann müssen wir selbst ran. In unserer Klettermontur mit feschem Helm marschieren wir los und arbeiten uns zunächst auf dem grünen (einfachen) Parcours vor. Alle machen mit und merken, dass es nicht so schlimm ist. Vor allem an den „Tirolinas“ haben wir Spaß. Hier hängt man sich einfach ans Seil und lässt sich bis zum nächsten Punkt gleiten. In Saltapins gibt es gleich mehrere „Tirolinas“, bei denen man über mit Pinien bewachsene Gräben hinwegsaust.

 

Nach zwei Stunden sind wir müde und fahren nur noch kurz zur Fabrica Giner, auf deren Gelände sich ein Dinosaurier-Museum, eine Jugendherberge, eine Picknickwiese und eine brandneue Mountainbike-Station befinden. Die wurde erst Anfang Mai eingeweiht und ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Ähnliche Stationen sollen in der ganzen Region errichtet werden, wo man sein Rad reparieren kann, Mountainbikes zu günstigen Preisen ausleihen und duschen kann. Für Profis wäre das eine positive Entwicklung. Für Anfänger ist die Region weniger interessant, da die vielen Steigungen sehr anspruchsvoll sind und eine gute Kondition erfordern.

 


ANZEIGE
ANZEIGE
 
© 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter