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Burgenromantik auf Schritt und Tritt - Geschichtstour durch die Schwäbische Alb
Mit über 400 nachgewiesenen und rund 100 noch erhaltenen Burgen und Schlössern gehört die Schwäbische Alb zu den burgenreichsten Landschaften Deutschlands. Den Schlüssel für spannende Entdeckungen und interessante Touren in vergangene Zeiten bildet ein Faltblatt des Schwäbische Alb Tourismusverbands, das in farbenfroher Aufmachung gleichzeitig über Römer, Kelten und Alemannen in diesem Gebiet informiert.
Städte wie Tübingen, Reutlingen, Bad Urach, Heidenheim, Göppingen, Haigerloch, Sigmaringen oder Ellwangen mit ihren Schlössern und Burgen sind ideale Ausgangspunkte für Erkundungstouren über die Schwäbische Alb. Auf Gipfeln und Bergkuppen, an den Talrändern und Felskanten thronen imposanten Burgen, Schlösser und Ruinen, die Einblicke in wildromantische Täler bieten und gleichzeitig ein Stück der deutschen Geschichte lebendig werden lassen. Denn zwei Kaisergeschlechter stammen von der Schwäbischen Alb: die Staufer und die Hohenzollern. Und mit etwas Fantasie kann man sich sogar in die Zeiten zurückversetzen, in denen Burgfräulein von Minnesängern umworben wurden, Ritter und Knappen ihre Turniere austrugen.
Die Wiege der Staufer könnte das Wäscherschlössle (13. Jh.) am Fuße des Hohenstaufen gewesen sein. Die Burgen Rechberg, Staufeneck und Ramsberg vermitteln Eindrücke von der einstigen Größe dieses europäischen Herrschergeschlechts. Die Hohenzollern hinterließen mit der gleichnamigen Burg bei Hechingen sogar ein „schwäbisches Neuschwanstein” im romantischen Stil des 19. Jahrhunderts. Weitere imposante Hohenzollern-Schlösser findet man in Haigerloch und Sigmaringen. Einzigartig auch Schloss Lichtenstein über dem Echaztal, das Stein gewordene Sinnbild der Romantik des 19. Jahrhunderts. Vorlage für den Bau war das „literarische” Schloss des Romanciers Wilhelm Hauff (1802-1827), in seinem Roman „Lichtenstein”.
Auf der Vorderseite gibt das großformatige Faltblatt eine Übersicht über die schönsten Schlösser, Burgen und Ruinen der Schwäbischen Alb, informiert über Lage, Zugänglichkeit, Öffnungszeiten und Telefonnummern und animiert mit vielen Fotos, sich auf die Spuren von Rittern, Adligen und Herrschergeschlechtern zu machen. Von den reichlich vorhandenen Hinterlassenschaften der Kelten, Römer und Alamannen berichtet die Rückseite.
Das Faltblatt ist erhältlich beim
Schwäbische Alb Tourismusverband
Bad Urach
Tel. (0 71 25) 94 81 06
Fax 94 81 08
E-Mail: info(at)schwaebischealb.de
Im Web: www.schwaebischealb.de


