URLAUB IN KROATIEN - DALMATIEN
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Brac - Urlaub am (vielleicht) schönsten Strand der Adria
Brac ist die drittgrößte Insel der Adria und besitzt sogar den höchsten Berg der Inselgruppe, den Vidova Gora.
Bekannt ist Brac allerdings nicht vorrangig für diese - ohnehin eher bescheidene - "Superlative", sondern für seinen traumhaften Badestrand Zlatni Rat (goldenes Kap) in der Nähe des Ortes Bol.
Viele halten den Kiesstrand bei Bol sogar für den schönsten der gesamten Adria. Auf jeden Fall ist er ein bemerkenswertes Naturphänomen: Er erinnert an eine Zunge, die ins Meer hineinragt. Diese "Zunge" verändert ihre Gestalt regelmäßig in Abhängigkeit von Wind und Wellen.
Nicht zuletzt wegen des Zlatni Rat zählt Bol zu den bekanntesten Ferienorten an der Adria. Doch es sprechen noch andere Gründe für einen Urlaub in Bol, zum Beispiel weitere schöne Strände und Buchten, die beste Bedingungen zum Windsurfen bieten. Von Bol aus führt zudem ein steiler Gebirgspfad bis auf die Vidova Gora, deren Gipfel einen herrlichen Ausblick auf die anderen Adriainseln und bis nach Italien bietet. Auch das in der Nähe gelegene wunderschöne Dorf Murvica zählt zu den Highlights auf Brac.
Brac - schöne Strände, sehenswerte Landschaften
In seiner Gesamtheit wird Brac wird durch die Kombination "schöne Strände einerseits, sehenswerte Landschaften andererseits" geprägt. Insbesondere das weitverbreitete Karstrelief mit seinen Karren, Schratten, Höhlen, Tälern und Buchten ist bemerkenswert. Faszinierend ist auch der Kontrast der Küstenlandschaften: Die karstigen Küstengebiete der Insel Brac sind felsig und steil, die anderen Küsten dagegen eher flach und sandig (so an der Südküste von Farska bis Bol und an der Nordküste von Sutivan bis Supetar).
Zu den wichtigsten Ferienorten auf Brac zählen neben Bol Splitska, Supetar, Postira und Povlja.
Sehenswürdigkeiten auf (und aus) Brac
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Brac ist die Eremitage Blaca, ein einzigartiger Klosterkomplex im Inselinneren. Pater Nikola Milicevic (1887-1963), ein Astronom, der in Wien studiert hat, konnte hier - weit genug entfernt vom Einfluss Roms - relativ frei wissenschaftlich forschen. Der Pater nutzte das Kloster als Sternwarte und entdeckte dabei zwei neue Sterne (einen davon taufte er Croatia). Die Eremitage wurde inzwischen in ein kleines Museum umgewandelt, in dem man u. a. alte Gegenstände aus der Monarchie, astronomische Gerätschaften (z.B. ein recht großes Teleskop aus dem Jahre 1935) und einen Flügel sehen kann.
Ebenso sehenswert ist die Drachengrotte (Zmajeva spilja) bei Murvica, in deren Wände schaurige und bizarre Reliefs eingraviert sind. Viele Besucher sind vor allem vom große Drachenrelief beeindruckt. Die Reliefs sind bis heute nicht vollständig gedeutet, auf jeden Fall handelt es sich aber um Spuren des slawischen heidnischen Glaubens.
Übrigens: Brac besitzt auch ein weltweit gefragtes Naturprodukt, das an einigen der bekanntesten Gebäude der Welt präsent ist: Weißer Marmorstein aus Brac wurde u. a. am Palast des Diokletian in Split, an den mittelalterlichen Glockentürmen und Kathedralen von Sibenik und Trogir, am Weißen Haus in Washington, D.C., am Brandenburger Tor in Berlin, am Parlament und der Neuen Hofburg in Wien, am Budapester Parlament sowie am Stadthalterpalast in Triest verbaut.

