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Wanderarten - auf traditionelle Weise ‘neue Wege’ gehen
Kein Zweifel also: Wandern ist “angesagt”, und zwar wie schon lange nicht mehr. Zu den Gründen für die allerorten neu erwachte Wanderlust zählt zweifelos, dass die heutige Wanderwelt neben respektablen Traditionen (zu denen sicher auch die klassische Wandererausrüstung bzw. -kleidung gehört) viele technische Neuheiten bietet, etwa “Wandern mit GPS” oder die Präsentation von Wanderwegen bei Google-Earth. Doch Wanderer, die etwas Außergewöhnliches (und für sie selbst vielleicht völlig Neues) ausprobieren möchten, müssen nicht auf Hightech-Errungenschaften zurückgreifen oder modischen Trends folgen. Viele durchaus traditionelle Möglichkeiten, beim Wandern “neue Wege” zu gehen, bieten die sog. Wanderarten. Wanderarten von A bis Z Bereits unter den beiden ersten Buchstaben des Wanderalphabets begegnen einem zwei originelle Wandervarianten: Das Wandern von Alm zu Alm (= Almwandern) und das - oftmals männlich dominierte - Wandern von Brauerei zu Brauerei (= Brauereiwandern). Manche Bajuwaren, die gern gut essen, machen sich zum Wirtshauswandern auf. Etwas anders gelagert ist das Fastenwandern, eine sehr alte aber gleichwohl hochaktuelle Wanderart. Wenn der Hund zum besten Wanderfreund des Menschen wird, spricht man von Hundewandern. Entsprechend betreiben Wanderer, die sich von einem (vierbeinigen) Esel begleiten lassen, “Eselwandern” (das gute Tier fungiert dabei übrigens als „Gepäckträger“ seines sprechenden Begleiters). Und sogar mit einem Adler kann man sich auf (geführte) Wanderschaft begeben - siehe hier. Zu den Beispielen jahreszeitlich geprägter Wanderarten zählen das Schneeschuhwandern (auf speziellen Schneeschuhen) und das Barfußwandern (ganz ohne “Gehwerkzeuge”). Auf dem Wasser geht man (physikalisch ist diese Aussage durchaus korrekt!) beim Gletscherwandern; beim Wattwandern sollte man dagegen lieber „Land gewinnen“, wenn die Wassermassen näher rücken. Mag man es noch gewagter, macht sich auf eine Gratwanderung - im buchstäblichen Sinne, etwa in den Schweizer Alpen. Noch mehr Überwindung kostet das Nacktwandern, zumindest beim “ersten Mal”. Für die allermeisten Wandersleut’ - da spricht man kein Geheimnis aus - kommt diese Wander- bzw. FKK-Variante allerdings nicht in Frage. Sie sehen auf jeden Fall: Es gibt tatsächlich zahlreiche Arten, die Welt wandernd zu entdecken. Mehr zu den einzelnen Wanderarten finden Sie in unserer Wanderrubrik. Foto: Der Vierbeiner geht mit festem Blick voran. Gruppe beim Hundewandern im Gebirge. Urheber: simonov. Lizenz: creative commons. Hinterlasse einen Kommentar
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