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Ruhiges Pfingstwochenende in der Lutherstadt Eisleben
Die positive Seite der Medaille: Eisleben ist angenehm ruhig, gemütlich und überschaubar. An guten Hotels fehlt es nicht (ich logierte im empfehlenswerten Parkhotel Schnorr an der Bahnhofstrasse - hübsch gelegen, saubere Zimmer, solides Frühstück, freundliche Betreiber - was will man mehr?) und dank türkischer, südeuropäischer und fernöstlicher Einwanderer haben auch an Sonn- und Feiertagen einige Restaurants und Imbisse geöffnet. Großer Beliebtheit erfreut sich das am Markt gelegene deutsche Eiscafé & Bistro Müller. Ich jedenfalls, der ich übermäßigen Touristenrummel nicht mag, habe mich in Eisleben - trotz der genannten Einschränkungen - wohlgefühlt. Nach Wittenberg kommt man bequem mit der Deutschen Bahn (Fahrtzeit rund eine Dreiviertel Stunde, über Halle an der Saale). Mein Tipp daher: Wenn 2017 in der Region „500 Jahre Reformation“ gefeiert wird und Sie wollen dabei sein, aber nicht mitten im größten Trubel sitzen, nehmen Sie sich ein Hotel in der „Lu Eisleben“! Zumindest ein Kurzbesuch in Eisleben sollte für geschichtsinteressierte Touristen und evangelische Christen ohnehin ein “Muss” sein - auch unabhängig vom großen Reformationsjubiläum. Natürlich kann hier nicht der Ort sein, um die bedeutenden Luther-Sehenswürdigkeiten in Eisleben näher zu beschreiben. Wikipedia leistet auf diesem Feld gute Dienste. Nähere Infos gibt es auch auf www.eisleben.eu. Ein paar hübsche Fotos hatte ich allerdings bei der Heimreise im Gepäck … So sahen zu Luthers Zeiten Wiegen aus. In einem ähnlichen Möbel hat auch der junge Martin gelegen, ausgestellt ist die Nachbildung in Luthers Geburtshaus. ![]() Hier der Eingang zum Museum “Luthers Sterbehaus”. ![]() Ausgestellt ist im Museum - neben vielem anderen - auch die Totenmaske Dr. Martin Luthers. ![]()
Kommentare:
4 Kommentare zu "Ruhiges Pfingstwochenende in der Lutherstadt Eisleben"
Guenther Troege am 6. Juni 2010 um 16:33
In Eisleben hat sich in den letzten Jahren doch einiges zum positiven in Sachen Tourismus geändert.Ein Besuch lohnt sich bestimmt. Mit Souvenirs tut man sich bei uns hier noch etwas schwerfällig.Im Hotel “Graf von Mansfeld” hingegen gibt es aber qualifizierte Souvenirs rund um die Familie Luther sowie auch auch Musik aus der Mansfelder Region.
zlatan i. am 7. Juni 2010 um 10:55
Tag Herr Troege. Danke für den Hinweis mit den Souvenirs im Hotel Graf von Mansfeld. Habe die Info in den Text aufgenommen. Grüße: zlatan i.
fgert am 9. August 2010 um 10:22
Das mit den Besucherströmem stimmt leider. Sonn-und Feiertags ist es wirklich menschenleer und dadurch das es nur wenige Cafés und Restaurants gibt, die zum gemütlichen Sonntagsbrunch einladen, ist das auch kein Wunder. Ich denke aber mal, das liegt daran, das die Stadt selbst noch ein bißchen mehr PR machen muss. Aus Geschichten rund um Luther lässt sich auf jeden Fall noch eine Menge machen. Hier gibt es so viele Möglichkeiten, die noch aushgeschöpft werden können. Hier fehlt wohl nur noch die zündende Idee.
www.urlaub-im-web.de am 1. Juni 2011 um 16:16
Ruhiges pfingstwochenende in der lutherstadt eisleben.. Bang-up Hinterlasse einen Kommentar
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