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Verregneter Urlaub ausgeschlossen - die besten Reiseziele für Wüstenfans
Das „Tal des Todes“ liegt in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark der Vereinigten Staaten. Zudem ist die Region ein Hitzepol, im Sommer klettern die Temperaturen auf geradezu astronomische Werte (56,7 C° wurden schon gemessen). Sahara (Tunesien) Die Sahara ist wohl die bekannteste Wüste der Welt. Die allermeisten touristisch erschlossenen Teile der riesigen Trockenwüste liegen in Tunesien. Wüstensafaris, Kamelritte sowie Touren in die Oasenstädte und Besuche bei den Berbern zählen zum Plichtprogramm typischer Sahara-Touristen. Bonneville ist - hier passt die religiöse Metapher einmal wirklich - das Mekka für „Motorheads“. In der unwirtlichen Salzwüste liegt das Bonneville Speedway-Gelände, das wegen seiner Weite und Ebenheit von Freaks mit Benzin im Blut gern dazu genutzt wird, Geschwindigkeits-Weltrekorde aufzustellen (oder dies wenigstens zu versuchen). Ein echtes Highlight sind die alljährlichen “World of Speed Races”. Die nächste Ausgabe des Salzwüsten-Autorennens gibt es im September 2010. Teilnehmer und Besucher benötigen Sonnencreme mit Schutzfaktor 50 … Atacamawüste (Chile) Die Atacama liegt im Regenschatten der Anden im Norden Chiles und gilt als trockenste Wüste der Erde. Ihre faszinierenden Landschaften (bunte Salzseen, türkise Lagunen, schneebedeckte Vulkane, hohe Sanddünen) locken Touristen aus aller Welt an. Sehenswert ist auch die Wüstenoase San Pedro de Atacama. Antarktis Ja, auch die Antartis ist eine Wüste. Nur knapp über 40l/m2 Niederschlag fallen im Inneren des Kontinents im Jahresdurchschnitt. Zu den Küsten hin nehmen die Niederschläge (in der Regel natürlich Schnee) allerdings zu. Kreuzfahrtschiffe Richtung Antarktis starten im agentinischen Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Zu sehen gibt es in der Antarktis Robben, Pinguine, riesige Eisberge und Gletscher. Mit an Bord der Kreuzfahrtschiffe ist meist ein Wissenschaftler, der den Kreuzfahrtgästen alle naturkundlichen Fragen beantwortet. Dünensurfen in Swakopmund (Namibia) Die an der Atlankiküste gelegene namibische Stadt Swakopmund gilt als Dünensurfer-Metropole des südlichen Afrikas. Mit bis zu 80 Stundenkilometern rast man hier auf biegsamen Holzbrettern die Sandmassen herunter. Zur Standard-Ausstattung gehören Helm, Ellenbogenschützer und Handschuhe. Bevor man sich in die Tiefe wagt, kann man den azurblauen Himmel und die Aussicht auf die goldenen Dünenketten im Dunst des kalten Atlantik genießen. Wüstensafaris in Dubai Der größte Teil des Emirates Dubai besteht aus Wüste - und der Rest ist Luxus, möchte man ergänzen. Auf jeden Fall demonstriert Dubai (Finanzkrise hin, Finanzkrise her) mehr als jeder andere Landstrich der Erde, dass das Leben in der Wüste mitnichten hart sein muss. Komfortable Wüstenexpeditionen, Besuche auf Kamelfarmen, spannendes „Dune-Bashing“ (bei dem man mit dem Geländewagen über die Dünen rast) und üppige Dinner, die durch anmutige Bauchtänzerinnen „versüßt“ werden – auch Dubai macht nicht nur Regenhassern Spaß. Die Wüste Gobi (Mongolei) Die Wüste Gobi liegt im Regenschatten des Himalaya-Gebirges. Das Klima ist kontinental, so dass es im Winter extrem kalt wird. Sanddünnen sind in der Wüste Gobi eher selten (nur 3% des Territoriums), dafür dominieren Kiesebenen, schroffe Felsen und zerklüftete Schluchten die Szenerie. Auf jeden Fall gibt es für Freunde faszinierender Landschaften viel zu sehen und zu fotografieren. Als kulturelle Besuchsziele eignen sich diverse buddhistische Klöster. Oder man nimmt die Einladung eines Nomaden in sein Ger (eine mongolische Jurte) an. Mancherorts wird Touristen auch gezeigt, wie man Kamele melkt. Wüstentouren durch Australien Auch das „Rote Zentrum“ Australiens hat einen festen Platz auf der Weltkarte des Wüstentourismus. Trotz aller Trockenheit gibt es hier eine Fülle interessanter Tier- und Pflanzenarten. Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Tripp zum Ayers Rock, dem berühmten rötlich-kahlen Felsen im Northern Territory. Ein tolles Abenteuer ist das Camping im Outback. Begegnungen mit den einheimischen Aborichines erweitern auch den kulturellen Horizont des Urlaubsreisenden. Yuma (USA, Arizona) Yuma ist offiziell die trockenste Stadt der Vereinigten Staaten. Überdies dürfte Yuma mit seinen 4055 Sonnenstunden im Jahr die sonnigste Ortschaft der Welt sein. Für Touristen bietet sich unter anderem ein Ausflug zum südöstlich von Yuma gelegenen „Organ Pipe Cactus National Monument“ an. Das Schutzgebiet gilt vielen als bester Kakteenpark der USA. Die Vielfalt und Vielzahl der Kakteen ist gewaltig, der namensgebende Orgelpfeifenkaktus ist nur eine Art unter vielen. Besonders schön ist das “National Monument” im Frühling, zur Zeit der Kakteenblüte (März/April). Foto: Ein Orgelpfeifenkaktus. Urheber: Pretzelpaws at. Lizenz: creative commons. Quelle: www.skyscanner.com Hinterlasse einen Kommentar
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