geschrieben von Veto (12. Januar 2011)
Kategorie: Spanien
(1) Kommentar  Weiterlesen

Hierro-SüdkuesteDie Insel El Hierro ist die einsamste und abgelegenste aller Kanareninseln.
Es gibt Urlauber, die regelmäßig Urlaub auf Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote machen und von der westlichsten aller Kanareninseln noch nie etwas gehört haben. Trotzdem ist El Hierro eine schöne Urlaubsregion, allerdings nicht für Jedermann, schon wegen der Anreise.
Wer auf die kleine Vulkaninsel möchte, der muss von La Gomera mit der Fähre fahren oder einen Flieger von Teneriffa oder Gran Canaria aus nehmen. Direktflüge vom europäischen Festland gibt es nicht, die Landebahn ist schlichtweg zu kurz.
Die längere Anreise ist nur ein Grund für die geringen Besucherzahlen, es gibt nur wenige Hotels und ein Reihe von Ferienwohnungen. Dies soll nach Ansicht der Inselbewohner auch so bleiben. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (5. Januar 2011)
Kategorie: Kurioses
(3) Kommentare  Weiterlesen

Goldfisch von oben fotografiert. Foto: Robbie SprouleZu den amüsantesten Themen im Reisejournalismus gehören Berichte darüber, was Flughafenbeamte so alles im Handgepäck von Passagieren vorfinden. Neueste Schilderungen dazu kommen vom Cardiff Airport in Wales. Zu den Highlights der dort entdeckten skurrilen (und verbotenen) „Gepäckinhalte“ zählten ein gefrorener 5-Kilo-Truthahn, ein lebender Goldfisch und ein Aktenkoffer voll mit Ziegelsteinen.

Der Truthahn war für ein Weihnachtsessen in Spanien gedacht. Der Mann, der ihn in einen Flieger nach Malaga nehmen wollte, fürchtete, zu Hause in Spanien keinen Truthahn zu bekommen. Da es ohne spezielle Genehmigung nicht erlaubt ist, verderbliche Lebensmittel in den Flieger mitzunehmen, mussten die Cardiffer Flughafenbeamten den Truthahn konfiszieren und vernichten. Der Fluggast soll über das Mitnahmeverbot sehr überrascht gewesen sein.

Ebenfalls konfisziert wurde der oben erwähnte Goldfisch. Nachdem das Tier von Flughafenbeamten im Handgepäck entdeckt wurde, wollten seine Besitzer es regulär einchecken, wurden aber freundlich darauf hingewiesen, dass dies nicht möglich ist.
Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (22. Dezember 2010)
Kategorie: Spanien
(0) Kommentare  Weiterlesen

Am Strand von EmpuriabravaKatalonien ist eine der bemerkenswertesten und beliebtesten Urlaubsregionen am Mittelmeer. Hier machten bereits vor den Zeiten preiswerter Flugreisen Erholungssuchende aus Deutschland regelmäßig Urlaub, indem sie entweder eine Busreise buchten oder mit dem eigenen Auto anreisten.
Allerdings setzte der Urlaubsboom in Spanien deutlich später als in Italien ein. Die italienischen Küstenabschnitte in der Toskana, Ligurien, Venetien oder der Emilia-Romagna waren in den fünfziger und sechziger Jahren die unangefochtene Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala deutscher Urlauber. Dies lag sicherlich auch in der vergleichsweise kurzen Anreise.
Nachdem ab den siebziger Jahren das Autobahnnetz in Frankreich ausgebaut wurde, was eine schnellere Anreise in Richtung Iberische Halbinsel ermöglichte, und sich der spanische Staat dem Tourismus öffnete, wuchs auch die Beliebtheit Spaniens und speziell der katalonischen Urlaubsregionen Costa Brava und Costa Daurada rasant, wobei viele Urlauber, darunter viele Caminpurlauber, die Anreise mit dem eigenem Auto bevorzugten. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (16. Dezember 2010)
Kategorie: Ärgerliches
(1) Kommentar  Weiterlesen

toiletten-papier. foto:macaron*macaron(Est Bleu2007)„Delhi Belly“ heißt im umgangssprachlichen Englisch der Durchfall, der so vielen europäischen Fernreisenden zu schaffen macht und durch verschmutztes Trinkwasser oder unhygienisches Essen entsteht. Nach neuesten Untersuchungen scheint dieser Name allerdings nicht ganz passend: Wie die Britische Health Protection Agency (HPA) unlängst ermittelte, ist nämlich Ägypten jenes Land, in dem britische Touristen das größte Risiko laufen, an Durchfall (Diarrhoe) zu erkranken. 82 Fälle von Magenerkrankungen kommen laut HPA-Studie auf Tausend Ägypten-Besuche britischer Bürger*. Für Indien liegt das Verhältnis bei “nur” 65 zu 1.000.

Zwischen 2004 und 2008 gab es 24.322 bestätigte Fälle von Verdauungstrakt-Erkankungen britischer Bürger während einer Auslandsreise. Davon wurden fast die Hälfte durch Samonellen verursacht. Die größten Risiko-Spots - Heimstätten von Abermillionen Keimen - sind Restaurants und Swimingpools mit geringen Hygienestandards.
Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (10. Dezember 2010)
Kategorie: Allgemein
(2) Kommentare  Weiterlesen

Limassol in SüdzypernIch war noch niemals auf Zypern und auch Griechenland und Türkei sind für mich unbekannte Reiseziele. Da liegt es nahe die große Insel im östlichen Mittelmeer zu besuchen und drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Schließlich gehört der Norden von Zypern zur Türkei, der Süden ist griechisch geprägt und die Insel selber hat bekanntermaßen eine Jahrtausende alte eigene Kultur, die unter anderem auch phönizische, römische und britische Einflüsse in sich aufgenommen hat.
Leider gibt es wegen der Teilung der Insel verschiedene Probleme, die einen unbeschwerten Urlaub erschweren, zum Beispiel finden sich im Internet ganz unterschiedliche Angaben, ob man mit einem Mietwagen so ohne weiteres vom Südteil in den Nordteil reisen kann. Viele Mietwagenanbieter im Südteil verbieten es. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (1. Dezember 2010)
Kategorie: Allgemein
(0) Kommentare  Weiterlesen

rainbow-flag-usa, Foto: dbkingDass in Key West (Florida) am Thanksgiving-Wochenende ein sonst nur für lesbische Frauen zugängliches Gasthaus namens „Pearl’s Rainbow“ kurzzeitig zum „all welcome“ übergegangen ist (also seine Türen auch für Männer geöffnet hat), ist auf den ersten Blick keine allzu aufregende Nachricht. Das Hotel befindet sich in einer finanziell klammen Lage und „brauchte das Geld“ - nämlich jenes, dass zusätzlich eingenommen wurde, weil viele Lesben am Wochenende mit Freunden und Verwandten im Pearl’s Rainbow logieren konnten. Heather Carruthers, die Geschäftsführerin des Hauses, betonte, dass es dort auch in Zukunft gelegentlich „all welcome“-Tage geben soll.

Doch entgegen dem ersten Augenschein besitzt das kleine Key Wester Ereignis auch eine größere, überegionale Dimension, und dies aus zwei Gründen. Erstens: Das Magazin „Curve“, seines Zeichens das bestverkaufte Lesben-Magazin in den USA, würdigte das Pearl’s Rainbow im Oktober als jenes Gasthaus, das in den letzten 20 Jahren den größten Einfluß auf die lesbische Kultur des Landes ausgeübt hat. Und zweitens: Der - wenn man so will - „Liberalisierungsschritt“ zeigt an, dass im Homosexuellen-Gastgewerbe der USA einiges in Bewegung geraten ist.

Dass Key Wests „Gay* market“ nach wie vor stark ist - ermöglicht u. a. durch einen schwulen Polizeichef, einen schwulen Vorsitzenden des einflussreichen Rotary Clubs, eine starke „schwule“ Handelskammer und viele Homosexuelle in politischen Ämtern - unterliegt keinem Zweifel. Gleichwohl sind die Gewohnheiten vieler homosexueller Touristen und Ausflügler deutlich im Wandel begriffen. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (24. November 2010)
Kategorie: Deutschland
(1) Kommentar  Weiterlesen

Karneval für ImisDie Bräuche und Sitten des Kölner Karnevals wirken auf Zugereiste seltsam, ja mitunter befremdlich. Viele „Imis“, also Kölner Bürger, die nicht in der Domstadt geboren und aufgewachsen sind, fliehen während der tollen Tage genervt in entfernte Regionen. Andere, wahrhaft „intregrationswillige“ Imis, bleiben, machen - zunächst widerwillig - mit und hoffen, sich irgendwann doch „auch im Innersten“ mit dem bunten, lauten und alkoholschwangeren Treiben (das, so hat man ihnen erzählt, überdies von Humor geprägt sein soll) anfreunden zu können.

Die Frage, warum der Kölner Karneval, wenn er für Außenstehende doch so viel „schwer Verdauliches“ produziert (um es milde auszudrücken), alljährlich Tausende Karnevalstouristen aus ganz Deutschland anlockt, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls handelt es sich nicht (bzw. nicht im nennenswerten Umfang) um emigrierte Urkölner, die während der Tollen Tage zurück in ihre Mutter- und Vaterstadt kommen. Augenscheinlich geht vom Kölner Karneval doch eine „schwer begreifliche“ Anziehungskraft aus. Aus „befremdlich“ wird „strange“ - und schnell ist man auch bei „faszinierend“. Andere Karnevalstouristen wollen dagegen wohl nur viel saufen und laut sein (so, wie sie es zu Hause nicht dürfen).

Für alle, die sich auf den Kölner Karneval einlassen wollen/müssen (und sich mehr Gedanken machen als die Vertreter der Hardcore-Sauffraktion), gibt es jetzt ein empfehlenswertes Buch. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (18. November 2010)
Kategorie: Allgemein
(0) Kommentare  Weiterlesen

Historische Koffer, Gepäckstücke. Foto: FaceMePLSAls stille, zuverlässige und allzeit verfügbare Reisebegleiter verrichten Koffer und andere Gepäckstücke seit Jahrhunderten klaglos ihren Dienst. Aber wird es ihnen gedankt? Leider eher selten.
Besondere Aufmerksamkeit seitens Normalreisender (sprich: eine ansatzweise gebührende Anerkennung) erfahren die unentbehrlichen Helfer meist nur dann, wenn sie mal abhanden kommen (Diebstahl, Stehenlassen im Bahnhofscafe, Schlamperei bei der Gepäckausgabe). Bei Busfahrern und Gepäckträgern mündet die Ignoranz Koffern gegenüber sogar in offene Brutalität: Gepäckstücke werden mit derart rücksichtsloser Wucht in Kofferräume oder auf Gepäckbänder geschleudert, dass man froh sein muss, dass Koffer nicht schreien können!
Ein weiterer unerfreulicher Teilaspekt im Verhältnis Mensch-Gepäck: Von Berufs wegen argwöhnische Zoll- und Sicherheitsbeamte blicken nur unter einem einzigen Aspekt auf Koffer: Sie könnten dazu dienen, gefährliche Waffen oder Schmuggelware zu transportieren. Nicht sehr schmeichelhaft fürs Gepäck, permanent der „Beihilfe zur Straftat“ verdächtigt zu werden!
Bleiben Kofferdiebe, die ja stets die Nähe unserer Gepäckstücke suchen und sie “ganz für sich haben” wollen. Sind sie die wahren Freunde des Koffers? Leider nein, denn es handelt sich um eine optische Täuschung: Den zwielichtigen Gestalten geht es nicht um die Koffer, sondern einzig und allein um deren wertvollen Inhalt. Schön für diese Sorte von Kriminellen, dass sie ihr Diebesgut gleich bequem vom Tatort wegtragen können.
Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (9. November 2010)
Kategorie: Ärgerliches
(1) Kommentar  Weiterlesen

London, Gatwick Airport, Warteschlange. Foto: Lars Plougmann, Lizenz: creative commonsDie grassierende Terror-Hysterie an internationalen Flughäfen - namentlich in den USA und Großbritannien - geht inzwischen vielen Menschen gegen den Strich. Ein Grund dafür ist, dass man immer weniger weiß, was man von den dubiosen „gescheiterten Anschlagsplänen“ halten soll, die westliche Geheimdienste beinahe im Wochentakt „aufdecken“. Nicht wenige Beobachter deuten das permanente Hochkochen der Terrorangst als gezieltes politisches Manöver, das u. a. der Legitimierung der westlichen Kriegseinsätze im Irak und in Afghanistan dienen soll.

Aber nicht nur die große Politik, auch kleine Trittbrettfahrer scheinen gelegentlich von der geschürten Terrorangst und dem immer länger werdenden Rattenschwanz von „Sicherheitsmaßnahmen“ zu profitieren. Neuestes Beispiel: Am London-Lutan Airport werden die strengen Sicherheitsbestimmungen indirekt zur Abzocke von Passagieren genutzt. Die behauptet jedenfalls ein Sicherheitsmitarbeiter des Flughafens, wie das britische Internetportal “This is Money” jüngst berichtete.
Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (5. November 2010)
Kategorie: Niederlande
(1) Kommentar  Weiterlesen

Musikpavillon in RoermondRoermond ist eine Stadt mit über 50.000 Einwohnern im Osten der Niederlanden, direkt hinter der Grenze zu Deutschland…Aber, was heißt hier Grenze, von der war schon in den letzten Jahren kaum noch was zu sein, nur noch einige Geschäfte mit billigem Kaffee und eine Frittenbude erinnerten an Grenze, Passkontrolle und Warteschlangen. Seit die Autobahn bis Roermond fertig ist, ist nun gar nichts mehr zu erkennen, außer den niederländischen Straßenschildern, natürlich. Also von Köln, Düsseldorf, Duisburg, Mönchengladbach… kommend ist man in 20-50 Minuten dort, und das hat sich auch herumgesprochen. In der Innenstadt von Roermond hört man viel Deutsch, aber noch viel mehr im Designer Outletcenter der Stadt. Aus einem ehemaligen Kasernengelände wurde eine Kleinstadt für Shoppingfans mit Boutiquen für Mode, Schuhe, Sport Outdoor, Porzellan, Handwerker usw. Den kompletten Beitrag lesen »