1) Vor allem im außereuropäischen Ausland ist es vernünftig ein oder zwei Dollarscheine in der Tasche zu haben (besser als 1-Euromünzen, Hartgeld lässt sich schwer in andere Währungen umtauschen), so kann man ohne Probleme auch für kleinere Dienste ein passendes Trinkgeld geben.
2) Ich habe das Gefühl, dass bei uns in Deutschland manche Kellner kein Trinkgeld wollen. So unfreundlich, desinteressiert und langsam agieren sie.
3) Der Begriff „Tip“ für Trinkgeld kommt aus dem Englischen. Im 19. Jahrhundert stand in vielen englischen Lokalen ein Behälter mit der Aufschrift t.i.p. (to insure promptitude). Viele Gäste warfen beim Betreten des Lokals einige Münzen in den Behälter und sicherten sich so prompte Bedienung. In England und Irland mit seinen Sperrstunden hatten die Gäste nur begrenzt Zeit zum Trinken, schnelle Bedienung war wichtig, wenn man “auf seine Kosten kommen wollte”. Den kompletten Beitrag lesen »
Georgische Behörden haben vor wenigen Tagen ein Verbot besonderer Art erlassen: Den Restaurants der Kaukasusrepublik ist ab sofort das Spielen Russischer Lieder verboten. Wie allgemein bekannt ist, ist das Verhältnis der beiden Straßen seit der Unabhängigkeit Georgiens im Jahr vor fast genau 20 Jahren (seit dem 9.April 1991) nicht besonders gut. Der Einmarsch russischer Truppen in die völkerrechtlich zu Georgien gehörenden Regionen Abchasien und Südossetien hat das Verhältnis nicht verbessert. Trotzdem scheint die Beliebtheit vor allem russischer Volkslieder in Georgien immer noch groß zu sein, ansonsten hätten Gastronomen bislang mit Umsatzeinbußen rechnen müssen, wenn sie die Lieder des „Feindes“ spielen, oder Gäste hätten sicherlich direkt beim Wirt protestiert.
Gastromomen müssen also ab sofort mit einer Geldstrafe von etwa 500 (206 Euro) rechnen, wenn Sie russische Lieder spielen. Auch das Zeigen von Filmen in Russisch ist in Georgien inzwischen verboten und in Schulen hat Englisch längt das früher vorherrschende Russisch verdrängt.
Wenn die Bevölkerung mit diesem Zwiespalt leben kann, wenn sie also zwischen russischer Kultur und russischer Regierungspolitik unterscheiden kann, dann sollte die georgische Regierung das eigentlich auch können. Oder wollen georgische Behörden demnächst auch die Teilnahme an Sportveranstaltungen verbieten, bei denen sich die Nachbarn im Norden angemeldet haben?
Wer eine Arbeitsplatz in einem internationalen Top-Hotel hat, ist oft ganz gut dran. Nur aus Glanz und Glamour besteht die Angestelltenwelt in diesen Häusern freilich nicht. Ein Beispiel sind die kuriosen, aber oft auch wenig anspruchsvollen und - aus mitteleuropäischer Sicht - z. T. unwürdigen Dienstleistungs“jobs“, die in einigen Spitzenhotels ausgeübt werden. Das Spektrum reich von Bettvorwärmern über Affenjäger bis hin zu Münzpolierern. Eine Auswahl der ungewöhnlichsten Hoteljobs hat unlängst das amerikanischen Reiseportal Hotels.com zusammengestellt.
Da wäre z. B. der menschliche Bettvorwärmer (Human Bed Warmer), der im Holiday Inn London Kensington Forum eingesetzt wird. Die „zweibeinige Wärmflasche“ legt sich kurz vorm Zubettgehen des Hotelgastes für fünf Minuten in dessen Bett. Bekleidet ist der Wärmespender mit einem Ganzkörper-Thermoanzug. Das Angebot ist übrigens im Moment noch ein „Pilotprojekt“.
Ein ebenso ungewöhnlicher Dienstleister nähert sich im Hotel Andaz den Betten der Gäste - ohne freilich reinzuspringen. Die Rede ist vom „Bedtime Storyteller“, einem berufsmäßigen Gutenachtgeschichen-Erzähler, den man sich in dem Londoner Hotel aufs Zimmer bestellen kann. Aus welchen Buch vorgelesen wird, bestimmt der Gast natürlich selbst. Auf Wunsch lesen die „Storytellers“ bis zum Morgengrauen.
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Die Niederlande stehen 2011 im Zeichen von „Dutch DNA“. Damit will das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) das kulturelle Erbgut – die DNA der Niederländer – beleuchten. Auf der Internetseite www.dutchdna2011.com finden Interessierte seit neuestem Informationen über niederländisches Design sowie Mode, Architektur und Kunst „made in Holland“. Die Seite gibt Antworten auf Fragen nach den berühmtesten niederländischen Designern, wo man ihre Werke bewundern kann und was diese Werke besonders macht im Vergleich zu Entwürfen aus anderen Ländern.
Niederländer sind international bekannt für ihre Offenheit, Kreativität und ihren Pragmatismus. Diese typischen Eigenschaften spiegeln sich auch in Kunst und Kultur wider. Das Themenjahr „Dutch DNA” bringt Altbekanntes und Neues zusammen und bietet Touristen eine Übersicht, was Holland hinsichtlich Design, Mode, Architektur und kulturellem Erbe zu bieten hat. Den kompletten Beitrag lesen »
In den Wochen vor der ITB in Berlin, der Boot in Düsseldorf oder anderer Touristikmessen werden Redaktionen und Reisebüros von Einladungen zu Veranstaltungen aller Art überschwemmt. Leider ist es oft eine Glücksache, ob sich die Teilnahme an solchen Events lohnt. Wer sowieso in den Stunden vor dem Termin auf der Messe ist, der hat nicht viel zu verlieren. Er kann dort vorbeigehen und schauen, ob er etwas Neues erfährt. Wer allerdings explizit wegen dieses Termins dort hinfährt, der möchte natürlich, dass es ihm bzw. seiner Firma etwas „bringt“ - und dies ist leider nicht immer der Fall.
Auf der sicheren Seite ist man fast immer bei den großen Agenturen, die Veranstaltungen werden im Vorfeld vernünftig beschrieben und fangen pünktlich an. Und natürlich stehen Getränke, Kekse oder belegte Brote rechtzeitig bereit, schließlich kann es ja sein, dass der Kunde eine Viertelstunde vor der Veranstaltung eintrifft. Den kompletten Beitrag lesen »
Es ist jetzt schon drei Jahre her, dass ich in Cuxhaven war. Es war ein verlängertes Wochenende im Frühjahr noch vor den betriebsamen Ostertagen. So zeitig im Jahr war es kein Wunder, dass in den ersten Stunden des Aufenthalts dichter Nebel herrschte. Das war für die Stadtrundfahrt nicht so toll, aber der folgende Spaziergang am Meer entlang hatte etwas. Die absolute Ruhe, die nur durch Mövenrufe unterbrochen wurde, das Grau des Meeres und des Himmels wirkten nicht deprimierend sondern in erster Linie beruhigend. Außerdem wirkte die frische Meeresluft belebend und der angenehme Geruch des Strandes, die leichte Duft nach Seetang weckten angenehme Erinnerungen an andere Aufenthalte am Meer.
Zum Abendessen ging es zum Hafen. Den kompletten Beitrag lesen »
Die Insel El Hierro ist die einsamste und abgelegenste aller Kanareninseln.
Es gibt Urlauber, die regelmäßig Urlaub auf Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote machen und von der westlichsten aller Kanareninseln noch nie etwas gehört haben. Trotzdem ist El Hierro eine schöne Urlaubsregion, allerdings nicht für Jedermann, schon wegen der Anreise.
Wer auf die kleine Vulkaninsel möchte, der muss von La Gomera mit der Fähre fahren oder einen Flieger von Teneriffa oder Gran Canaria aus nehmen. Direktflüge vom europäischen Festland gibt es nicht, die Landebahn ist schlichtweg zu kurz.
Die längere Anreise ist nur ein Grund für die geringen Besucherzahlen, es gibt nur wenige Hotels und ein Reihe von Ferienwohnungen. Dies soll nach Ansicht der Inselbewohner auch so bleiben. Den kompletten Beitrag lesen »
Zu den amüsantesten Themen im Reisejournalismus gehören Berichte darüber, was Flughafenbeamte so alles im Handgepäck von Passagieren vorfinden. Neueste Schilderungen dazu kommen vom Cardiff Airport in Wales. Zu den Highlights der dort entdeckten skurrilen (und verbotenen) „Gepäckinhalte“ zählten ein gefrorener 5-Kilo-Truthahn, ein lebender Goldfisch und ein Aktenkoffer voll mit Ziegelsteinen.
Der Truthahn war für ein Weihnachtsessen in Spanien gedacht. Der Mann, der ihn in einen Flieger nach Malaga nehmen wollte, fürchtete, zu Hause in Spanien keinen Truthahn zu bekommen. Da es ohne spezielle Genehmigung nicht erlaubt ist, verderbliche Lebensmittel in den Flieger mitzunehmen, mussten die Cardiffer Flughafenbeamten den Truthahn konfiszieren und vernichten. Der Fluggast soll über das Mitnahmeverbot sehr überrascht gewesen sein.
Ebenfalls konfisziert wurde der oben erwähnte Goldfisch. Nachdem das Tier von Flughafenbeamten im Handgepäck entdeckt wurde, wollten seine Besitzer es regulär einchecken, wurden aber freundlich darauf hingewiesen, dass dies nicht möglich ist.
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Katalonien ist eine der bemerkenswertesten und beliebtesten Urlaubsregionen am Mittelmeer. Hier machten bereits vor den Zeiten preiswerter Flugreisen Erholungssuchende aus Deutschland regelmäßig Urlaub, indem sie entweder eine Busreise buchten oder mit dem eigenen Auto anreisten.
Allerdings setzte der Urlaubsboom in Spanien deutlich später als in Italien ein. Die italienischen Küstenabschnitte in der Toskana, Ligurien, Venetien oder der Emilia-Romagna waren in den fünfziger und sechziger Jahren die unangefochtene Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala deutscher Urlauber. Dies lag sicherlich auch in der vergleichsweise kurzen Anreise.
Nachdem ab den siebziger Jahren das Autobahnnetz in Frankreich ausgebaut wurde, was eine schnellere Anreise in Richtung Iberische Halbinsel ermöglichte, und sich der spanische Staat dem Tourismus öffnete, wuchs auch die Beliebtheit Spaniens und speziell der katalonischen Urlaubsregionen Costa Brava und Costa Daurada rasant, wobei viele Urlauber, darunter viele Caminpurlauber, die Anreise mit dem eigenem Auto bevorzugten. Den kompletten Beitrag lesen »
„Delhi Belly“ heißt im umgangssprachlichen Englisch der Durchfall, der so vielen europäischen Fernreisenden zu schaffen macht und durch verschmutztes Trinkwasser oder unhygienisches Essen entsteht. Nach neuesten Untersuchungen scheint dieser Name allerdings nicht ganz passend: Wie die Britische Health Protection Agency (HPA) unlängst ermittelte, ist nämlich Ägypten jenes Land, in dem britische Touristen das größte Risiko laufen, an Durchfall (Diarrhoe) zu erkranken. 82 Fälle von Magenerkrankungen kommen laut HPA-Studie auf Tausend Ägypten-Besuche britischer Bürger*. Für Indien liegt das Verhältnis bei “nur” 65 zu 1.000.
Zwischen 2004 und 2008 gab es 24.322 bestätigte Fälle von Verdauungstrakt-Erkankungen britischer Bürger während einer Auslandsreise. Davon wurden fast die Hälfte durch Samonellen verursacht. Die größten Risiko-Spots - Heimstätten von Abermillionen Keimen - sind Restaurants und Swimingpools mit geringen Hygienestandards.
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