geschrieben von Veto (21. Juni 2010)
Kategorie: Allgemein, Spanien
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Andalusien-Höhlenwohnungen in der Sierra NevadaEins vorweg: Ich kenne Andalusien zu allen vier Jahreszeiten. Kennen ist vielleicht zuviel gesagt, hineingeschnuppert habe ich einige Male. Die längste Zeit am Stück war ich in Frigiliana an der Costa del Sol, einem der sogenannten „Weißen Dörfer“, nur wenige Kilometer vom beliebten Urlaubsort Nerja entfernt. Dort verbrachte ich zwei Wochen im August mit relaxen, wandern im Naturpark östlich von Frigiliana und mit Ausflügen in die Umgebung. Besonders schön waren die Abende, wenn Einheimische und Urlauber durch die Straßen schlenderten und irgendwann zum Essen nach Hause gingen oder sich in eines der Restaurants setzen.
Auch der Nachbrort Nerja gefiel mir recht gut, schließlich ist es eine Jahrhunderte alte gewachsene andalusische Stadt in einer Region, die wegen ihres Wasserreichtums schon in der Steinzeit besiedelt war. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (10. Juni 2010)
Kategorie: Kurioses, Ärgerliches
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Designertaschen eines Straßenhändlers. Foto: Bob DoranErst die Freude darüber, im Italien-Urlaub für sieben Euro eine Tasche ergattert zu haben, die einer Designertasche der Luxusmarke „Louis Vuitton“ zum Verwechseln ähnlich sieht. Dann der Schock, für den Kauf des gefälschten Markenprodukts stolze 1.000 Euro Strafe berappen zu sollen. Und am guten Ende nicht nur Erleichterung, weil die Bezahlung der Strafe jemand anderes übernimmt, sondern wieder Freude, diesmal über Bonus-Gratisferien am (Urlaubs-)Ort des Geschehens. Dies ist - grob zusammengefasst - die Story, die einer 65jährigen Österreicherin unlängst passiert ist und die auch in der internationalen Presse für Aufregung sorgte.

„Ingrid“, wie die Frau in der italienischen Presse genannt wird, hatte im Adria-Seebad Jesolo (nahe Venedig) ihr Louis Vuitton-Plagiat von einem Straßenhändler aus Nordafrika gekauft. Was Ingrid nicht wusste: In Jesolo fährt man seit Anfang dieser Saison bei der Bekämpfung des Handels mit gefälschten Markenwaren eine „Null-Toleranz“-Strategie. Und lässt das Treiben der fliegenden Händler und ihrer Kundschaft von Polizisten per Fernglas beobachten. So war Ingrid natürlich einigermaßen überrascht, als plötzlich ein als Tourist getarnter italienischer Beamter (mit Sonnenbrille und kurzen Hosen) vor ihr stand und ihr die 1.000-Euro-Geldstrafe aufbrummte. Ingrid beteuerte, nicht gewusst zu haben, dass es sich bei dem Kauf um einen Gesetzesverstoß handelte, wurde wütend und weigerte sich zu zahlen.
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geschrieben von zlatan i. (3. Juni 2010)
Kategorie: Deutschland, Reiseberichte
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Eisleben Lutherdenkmal Marktplatz Wer nach Eisleben in Sachen-Anhalt kommt, wie ich am Pfingstwochenende, wundert sich in der Regel ein wenig: Eisleben ist der Geburts- und Sterbeort Martin Luthers, gehört zu den drei Städten in Deutschland, die den Beinamen „Lutherstadt“ tragen (neben Wittenberg und Mansfeld), und beherbergt zwei UNESCO-Welterbestätten (das Geburtshaus und das „Sterbehaus“ des großen Reformators) - übermäßig viele Touristen begegnen einem in Eisleben allerdings mitnichten. Kein Vergleich jedenfalls zu Wittenberg, der „Stadt der Reformation“, wo Luther einst in seinem Arbeitszimmer im Turm des Ausgustinerklosters (dem heutigen „Lutherhaus“) zu seinem bahnbrechenden neuen Verständnis von der „Gerechtigkeit Gottes“ gelangte („Turmerlebnis“) und wo die Schlosskirche steht, an deren Tür der Reformator seine berühmten 95 Thesen schlug. Nach Wittenberg - dessen Altstadt ohne Zweifel ein großartiges „Freilichtmuseum der Reformation“ darstellt - zieht es die inländischen und ausländischen Touristenströme (nicht zuletzt viele Reisebusse mit US-Amerikanern), in Eisleben dagegen - das zwar weniger als Wittenberg, aber trotzdem eine ganze Menge „Luther“ zu bieten hat - kann es einem passieren, am Sonntagvormittag den wunderschönen mittelalterlichen Marktplatz mit dem Lutherdenkmal menschenleer vorzufinden (siehe Foto). Touristen- bzw. Souvenir-Shops gibt es in Eisleben, passend dazu, nur wenige - und die haben sonn- und feiertags größtenteils zu (wie auch die Tourist-Info). Einige Luther-Souvenirs erhält man im Hotel “Graf von Mansfeld”. Einen Kiosk (zum Eindecken mit Softdrinks, Zigaretten, Zeitschriften usw.) habe ich in Eisleben gar nicht entdecken können.

Positiv gewendet: Eisleben ist angenehm ruhig und besticht durch „gemütliches Flair“. Gute Hotels gibt es in der Stadt obendrein (ich logierte im empfehlenswerten Parkhotel Schnorr an der Bahnhofstrasse - hübsch gelegen, saubere Zimmer, solides Frühstück, freundliche Betreiber - was will man mehr?), und Dank türkischer, südeuropäischer und fernöstlicher Einwanderer haben auch an Sonn- und Feiertagen einige Restaurants und Imbisse geöffnet. Großer Beliebtheit erfreut sich das am Markt gelegene deutsche Eiscafé & Bistro Müller.
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geschrieben von VivaUrlaub (31. Mai 2010)
Kategorie: Allgemein, Niederlande
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Reisen mit HundEin Urlaub mit dem Vierbeiner will gut geplant sein, denn nicht überall sind die Fellnasen gern gesehen. In vielen Ländern sind Hunde am Strand verboten, auch in Restaurants und Hotels kommen sie nicht überall rein. Wer seinen Hund mit in den Urlaub nehmen möchte, sollte sich daher genau erkundigen, welches Urlaubsziel geeignet ist und welche Vorbereitungen zu treffen sind. So dürfen innerhalb der EU nur gechipte Vierbeiner (Tätowierungen sind nur noch bis Juli 2011 gültig) mit EU-Heimtierausweis und aktueller Tollwut-Impfung reisen. Weitere Regelungen sind je nach Rasse zu beachten. Denn während in Kroatien und Luxemburg alle Rassen einreisen dürfen, gelten in Ländern wie Frankreich, Österreich, Spanien, Schweden und Großbritannien strengere Bestimmungen. Diese sollte man vor der Buchung erfragen. Ansonsten gilt für das Reisen mit Hund, dass sich die Nebensaison am besten eignet, um den Vierbeinern möglichst viele Freiheiten zu gewähren. Hier stellen wir Ihnen vier Reiseziele vor, in denen man mit Hunden gut Urlaub machen kann. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (26. Mai 2010)
Kategorie: Reiseberichte, Spanien
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Am Strand von GijonKlar, Urlaub kann man fast überall machen, es hängt davon ab was man möchte. Asturien ist ein Reiseland für Menschen, die fern ab vom Alltag - auch vom Urlaubsalltag – neue Eindrücke sammeln möchten. Meine erste Erfahrung mit Asturien ist zwanzig Jahre alt. Damals lasen wir eine Kleinanzeige in einer Düsseldorfer Anzeigenblättchen. In der Anzeige wurde eine Wohnung in Navia/Asturien für die Sommerferien angeboten, eine Ferienwohnung, die ein Asturier, der schon sehr lange in Düsseldorf lebte, als Altersruhesitz gekauft und eingerichtet hatte. Die Wohnung lag in einem ganz normalen Mehrfamilienhaus am Rand der kleinen Stadt Navia, unweit des Hafens und der Mündung des gleichnamigen Flusses in die Biskaya. Die Wohnung war mit allem notwendigen eingerichtet, der nächste Supermarkt lag zwei Minuten entfernt. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (18. Mai 2010)
Kategorie: Deutschland, Reiseberichte
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Wittekindbrunnen in HerfordMehr als zehn Jahre lang kämpfte der legendäre Sachsenherzog Widukind (Wittekind) erbittert gegen die Unterwerfung des Sachsenlandes unter das Fränkische Reich von Karl dem Großen. Im Jahre 785 musste der alt und kriegsmüde gewordene Widukind schließlich die Aussichtslosigkeit seines Widerstandes gegen die militärisch überlegenen Franken einsehen. Der heidnische Sachsenherzog kapitulierte und ließ sich taufen - der „letzte Germane“ (so ein Autor in der Wissenschaftszeitschrift „GEO Epoche”) schwor seinen alten Göttern Donar, Wodan und Saxnoth ab. Taufpate war Karl der Große höchstpersönlich. Nach seinem Tod (als mögliches Todesjahr wird 807 angenommen) wurde Widukind wahrscheinlich in der Stiftskirche von Enger (nahe Herford) beigesetzt.

Doch trotz seiner Unterwerfung: Für die Westfalen, Niedersachsen und Sachsen war der sächsische Adlige Jahrhunderte lang ein Symbol ihrer regionalen Identität. Nach der Taufe Widukinds, die in Attigny vollzogen wurde, soll Karl der Große dem Sachsen übrigens ein weißes Ross als Taufgeschenk übergeben haben. Das Ross ziert heute die Landeswappen von Niedersachsen und (Nordrhein-)Westfalen. Das schwarze Pferd hingegen, das Widukind vor seiner „Bekehrung“ geritten und in seinem Feldzeichen getragen haben soll, findet man weiterhin im Wappen des Kreises Herford.

Am letzten Wochenende stattete ich dem westfälischen Herford und der Widukindstadt Enger einen kleinen Besuch ab. Natürlich hatte ich auch eine Digicam dabei.
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geschrieben von VivaUrlaub (14. Mai 2010)
Kategorie: Allgemein, Deutschland, Kurioses
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Segway-Tour in Paris. Copyright: CreativeCommons/Siren-Com Sightseeing ohne sich die Füße wund zu laufen oder stundenlang auf einem unbequemen Fahrradsitz zu verbringen – das ging bisher nur im Bus. Nun kann man aber in immer mehr Städten mit Segway-Rollern auf Tour gehen. Auf diese Weise sieht man nicht nur viel von der Stadt, ohne dass einem die Puste ausgeht, sondern hat auch jede Menge Spaß auf den lustigen Elektro-Rollern, mit denen man einige Blicke auf sich zieht.

Es sieht ja auch wirklich putzig aus, wenn eine Gruppe Erwachsener im Entenmarsch durch die Stadt fährt. Komisch fühlen sich meistens auch die ersten Fahrversuche auf den einachsigen Elektrorollern an, die ihr Gleichgewicht selbst steuern. Darauf muss sich der Fahrer einlassen, behält dafür aber die Kontrolle über Geschwindigkeit und Lenkung. Gesteuert wird über Gewichtverlagerung. Beim Vorwärtsfahren lehnt man sich leicht nach vorne. Will man links oder rechts fahren, muss man sein Gewicht auf die jeweilige Seite verlagern, zum Bremsen einfach nach hinten lehnen. Die ersten „Schritte“ dienen der Übung und führen meist über einen kleinen Parcours. Dazu gibt es eine theoretische Einweisung vom Tour-Guide. Die Segway-Roller unterliegen der Straßenverkehrsordnung. Um mit ihnen fahren zu dürfen, braucht man mindestens einen Mofa-Führerschein. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (10. Mai 2010)
Kategorie: Allgemein, Deutschland
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Mit dem Rad entdeckt: Flohmarkt am Prenzlauer BergWer Berlin entdecken möchte, der sollte bereits im Vorfeld überlegen, welches Verkehrsmittel für ihn persönlich die beste Wahl ist, um zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zu gelangen. Für alle Besucher, die im Innenstadtbereich zwischen Prenzlauer Berg, Alexanderplatz, Kreuzberg und Kurfürstendamm unterwegs sein möchten, fällt das Auto vernünftigerweise aus - es sein denn, man möchte von einem Parkhaus ins nächste fahren und sich unterwegs hauptsächlich auf den dichten Verkehr konzentrieren. Eine entspannte Städtereise sieht anders aus.
In den U-Bahnen Berlins bekommen Gäste auch nicht allzu viel von der Stadt mit. Es ist auch nicht immer die reine Freude in vollbesetzten S-Bahnen oder Bussen unterwegs zu sein, obwohl für einen Gutteil der in- und ausländischen Berlinbesucher öffentliche Verkehrsmittel die erste Wahl sind. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (29. April 2010)
Kategorie: Allgemein
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medaillen-goldwaschen Das Goldwaschen zählt zu den ältesten Arten der Goldgewinnung. Im heutigen Europa spielt es freilich nur noch als Hobby eine Rolle. Wenn trotzdem gelegentlich von “Goldfieber” oder „Goldrausch“ geredet wird, ist ein massenhaftes Stelldichein von Freizeit-Goldsuchern gemeint, bei dem es durchweg zivilisiert zugeht und keine persönlichen Existenzen auf dem Spiel stehen. Dies wird auch nicht anders sein, wenn am 19. und 20. Juni diesen Jahres einheimische und internationale Goldwäscher im schwedischen Kopparberg (einem Ort in der Provinz Örebro län) zu den Offenen Schwedischen Meisterschaften 2010 antreten. Gleichwohl werden die Wettbewerbe von den allermeisten Teilnehmern sehr ernst genomen.

In der Umgebung von Kopparberg gibt es mehrere Flüsse, die Gold führen. Die Schwedischen Meisterschaften im Goldwaschen finden bereits zum zehnten Mal in Kopparberg statt. Der genaue Ort des Geschehens ist die „Goldwascharena (Guldvaskararenan) Rydbergsdal“. Die Meisterschaften werden in acht Wettbewerbsklassen bzw. -katergorien ausgetragen: 1. Herren, 2. Damen, 3. Veteranen, 4. Jugendliche (unter 16 Jahren), 5. Anfänger, 6. Mixed, 7. Teams (drei Personen), 8. Hulkkonen-Cup* (für Paare).
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geschrieben von VivaUrlaub (19. April 2010)
Kategorie: Allgemein
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Luxus-Villa auf Mustique. Foto: CreativeCommons/AcpLuxuriöse Yachten, herrschaftliche Villen oder gar exklusive Privatinseln – um Urlaub zu machen wie die Stars, muss man normalerweise ein Millionenvermögen bezahlen. Doch es geht auch billiger. Denn wenn sie nicht gerade selbst auf ihren Luxus-Yachten um die Welt segeln oder in ihren Villen weilen, dann vermieten viele Stars ihre Urlaubsdomizile und Yachten an Otto Normalbürger – jedenfalls sofern dieser gewillt ist, bis zu fünfstellige Beträge zu zahlen. Bei manch einem Promi kann man aber auch ein Schnäppchen machen.

Eine luxuriöse Yacht zu chartern ist jedoch immer teuer. Aktuell bietet Johnny Depp seine 47 Meter lange Yacht „Vajoliroja“ an. Der Name der Yacht setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der vierköpfigen Familie zusammen: Vanessa, Johnny, Liliy Rose und Jack. Die Innenräume der Motoryacht soll Johnny Depp persönlich mitgestaltet haben, für elf Personen findet sich Platz. Die können sich nicht nur an Board bei Candle-Light-Dinners oder mit verschiedenen Spielkonsolen die Zeit vertreiben, sondern auch auf dem Wasser. Unter anderem stehen Surfbretter, Kayaks, Jetskis und eine Schnorchelausrüstung bereit. Letztere kann man vor allem in der Karibik gut gebrauchen, wo die „Vajoliroja“ im Winter unterwegs ist. Im Sommer kann man mit der Motoryacht das Mittelmeer erkunden. Den kompletten Beitrag lesen »