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Hameln - flambierte Rattenschwänze als kulinarische Spezialität
Die Zubereitung der Spezialität, die Anfang 1970 von Rattenfängerhaus-Wirt Karl-Heinz Fricke kreiert wurde, erfolgt in dem Restaurant in der Hamelner Altstadt traditionell vor den Augen der Gäste. Die Schweinefleischstreifen werden mit Zutaten wie Oliven, Tomaten, Champignons und Wein in zwei Pfannen gebraten. Gegen Ende der Kochshow schießen die Flammen beim Flambieren „gefährlich“ in die Höhe. Der Vorgang wurde auch in einem Youtube-Video festgehalten (siehe unten). Das Rezept findet man auf der Webseite des Restaurants. Rattenfreundliches Hameln
Ratten begegnet man in der niedersächsischen Stadt nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer Vertreibung anno 1284 durch den legendären Rattenfänger ausgesprochen häufig - wenn auch natürlich keinen echten. Dem Tourismus sei Dank. Tausende aufs Pflaster gemalte Tierchen dienen auf der „Rattenspur“ als Orientierungshilfe für auswärtige Besucher, die Hamelns historischen Kern und seine Sehenswürdigkeiten erkunden möchten. Und beim sonntäglichen Rattenfänger-Freilichtspiel sowie beim Rattenfänger-Musical „RATS“ (das in der Sommersaison jeden Mittwoch aufgeführt wird) sorgen die Nager sogar für beste Unterhaltung. Foto: Fassade des 1602 erbauten Rattenfängerhauses in Hameln. Urheber: Beckstet, Lizenz: creative commons.
Kommentare:
1 Kommentar zu "Hameln - flambierte Rattenschwänze als kulinarische Spezialität"
Lisa am 29. Juli 2010 um 09:40
Tja, also dieser Blog hat mir wider einmal gezeigt, wenn man im Urlaub ist sollte man gut darauf achten wo und was man isst. Besonders wenn man die Sprache des Landes nicht versteht. Und die Speisekarte nicht auf Deutsch oder Englisch geschrieben ist. Da könnten so einige Überraschungen auftauchen. Hinterlasse einen Kommentar
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