Ein paar Tipps für Bali-Neulinge fernab aller Reiseführer-Lyrik
geschrieben von Gast (30. August 2010)

Bali: Waka di UmeBali- bzw. Asien-Neulinge sollten sich auf einige Dinge einstellen, die in der Vorfreude auf ein tropisches Paradies vielleicht untergehen:

    Der Straßenverkehr ist laut und für europäische Gemüter chaotisch, die Straßen in den Ballungsgebieten häufig völlig verstopft. Wer hier einen Motorroller oder gar einen Wagen leiht, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
    Das Unfallrisiko ist sehr hoch! Bürgersteige gibt es entweder gar nicht, oder nur in abenteuerlicher Form. Wer hier nicht aufpasst, landet schnell im darunter liegenden Abwassergraben. Ein Taxi (am besten Bluebird – klimatisiert und ohne ‚Touristenaufpreis‘) kostet nicht viel und erspart eine Menge Stress.


Die Strände auf Bali sind nicht überall gleich schön. Reisfelder am Waka di Ume Resort

    Im Nordosten finden sich schwarze Lavastrände, im Südwesten sind viele Strände nur für Surfer interessant. In der Gegend von Kuta sind die Strände während der Hochsaison absolut voll. Auch die vielen Strandverkäufer tragen nicht immer zur Entspannung bei. Auffällig ist leider auch, das Bali ein großes Müllproblem hat. Viele, teilweise traumhaft schöne Strände finden sich zum Beispiel auf der Halbinsel Bukit Badung im Süden oder auf der kleinen Schwesterinsel Lembongan.
    Bei der Hotelbuchung sollte man sich nicht auf Aussagen wie „Vor Ort findest du immer etwas Schönes!“ verlassen. Während der Hochsaison sind viele Hotels und Homestays einfach voll. Auch die Preise schießen bei der Zimmeranfrage an der Rezeption plötzlich in die Höhe! Am günstigsten ist die Buchung übers Internet. Wer nicht weiß, ob es dort schön ist, sollte vorher gründlich recherchieren, sonst entpuppt sich das „natural beach resort“ als abgelegenes Hotel am steinigen Surferstrand. Bei kurzfristiger Zimmersuche vor Ort lohnt auch ein Blick auf Urlaub-im-web.de oder bei hrs.de. Dort kann man direkt von einem auf den nächsten Tag durchbuchen.

Bali - Fischerboote am Waka Nusa Resort

    Die Reiseapotheke sollte neben Schmerzmitteln auf jeden Fall auch Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen bereithalten. Auch ein Antibiotikum lohnt sich von hier mitzunehmen. Zum einen ist die „Rache Vishnus“ angesichts der ungewohnten Kost und anderer Hygienestandards durchaus wahrscheinlich, zum anderen sind Medikamente vor Ort deutlich teurer. Im Vorfeld sollte man sich über die empfohlenen Impfungen informieren (z.B. beim Auswärtigen Amt).
    Die Organisation von Bargeld stellt mittlerweile kein Problem mehr dar. Reiseschecks oder große Dollarbündel braucht man nicht unbedingt vor Ort. Wer Bargeld mitnehmen möchte, nimmt am besten Euro. Die besten Wechselkurse gibt es beim „Moneychanger“ – man sollte darauf achten, dass keine Wechselgebühr berechnet wird. Am praktischsten ist die Geldbeschaffung am ATM, entweder per Kreditkarte (recht teuer) oder ec/Maestro-Karte (Gebühr ca. vier Euro pro Abhebung). Viele ATMs geben nur recht kleine Summen heraus, daher lohnt die Suche nach einem ‚großzügigen‘ Automaten (bis zu 3.000.000 Rupien, rund 270 Euro) – das spart Gebühren. Wer größere Summen benötigt, kann im Notfall auch mit der Kreditkarte in einer Bank Geld abheben.

Viel Spaß auf der Insel der Götter!


Kommentare:
1 Kommentar zu "Ein paar Tipps für Bali-Neulinge fernab aller Reiseführer-Lyrik"
Karen am 1. Mai 2011 um 11:47

Sehr guter Eintrag:-) Bali ist ein Traum und man sollte einfach jede Sekunde auf der Insel geniessen..seid deshalb einfach gut vorbereitet:-)
LG Karen


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