Kategorie "Reiseberichte"

geschrieben von Veto (11. Januar 2012)
Kategorie: Allgemein, Frankreich, Reiseberichte
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Flammkuchen mit MunsterkäseWer kennt das nicht: Als Kind oder junger Mensch hat man für wenige Stunden eine Stadt besucht, aber im Laufe der Jahrzehnte sind nur wenige unklare Bilder geblieben. Irgendwann ist es Zeit, den persönlichen Eindruck von damals zu revidieren. Hier ein persönliches Beispiel: Ich war mit einem älteren und sehr entfernten Verwandten Anfang der achtziger Jahre in Straßburg. Es war kühl und regnerisch, die Aussicht vom Münster über die Stadt prima, daran erinnerte ich mich noch. Da waren auch noch einige Fachwerkhäuser, ansonsten Die Visite war nur kurz, wir waren wir schnell wieder weg. Es war Mittagszeit und wir wollten außerhalb der Stadt eine Matelote (Ragout aus Flussfischen auf Weißweinbasis) essen und dann zurück in den Schwarzwald fahren.
Am vergangenen Wochenende war ich nun privat in Ettlingen, die Gelegenheit, meine Erinnerungen an die eine Autostunde entfernte Stadt Straßburg aufzufrischen. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (25. November 2011)
Kategorie: Allgemein, Reiseberichte, Spanien
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Gran Canaria Plaza del PilaMein erster Besuch auf einer Kanareninsel liegt fast auf den Tag genau fünf Jahre zurück. Vom Flugzeug aus sah ich viele Wolken, etwas vom Meer, karge Vegetation an den Hängen und grüne Oasen an der Küste. Hinzukam das gute Gefühl etwas Neues kennenzulernen. Der Flughafen war wiederum nicht besonders spannend, aber welcher Flughafen ist das schon? Und auch die Fahrt gen Süden war unspektakulär: Autobahn, Werkstätten, Felder, die teilweise unter Plastik verborgen lagen, Hotelanlagen, die ihren besten Jahr hinter sich hatten, aber auch nagelneue Urlauberpaläste, viel graues Vulkangestein, daneben Golfplätze, enge Schluchten und viel Autoverkehr.
Grünanlagen, üppige Gärten mit zahllosen Palmen und das immer wieder zwischen den Häusern hervorblitzende Meer vermittelten das Gefühl von Urlaub. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (31. August 2011)
Kategorie: Frankreich, Reiseberichte
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Burg-Guedelon GesamtansichtBesuche auf Baustellen sind eher ungewöhnliche Urlaubsbeschäftigungen. Es gibt allerdings Ausnahmen.
Im Herzen Frankreichs, weitab von jeder Großstadt, Autobahn und sogar einer Route National, liegt in einem großen Waldgebiet die einzige Baustelle weltweit, auf der eine mittelalterliche Burg mit mittelalterlichen Methoden gebaut wird. Und da auf Betonmischer, moderne Kräne, Förderbänder, Kettensegen und LKWs verzichtet wird, kommt der Burgenbau nur langsam voran. Das ist durchaus im Sinne von Monsieur Florian Renucci, dem Bauherrn und Initiator des Baus, schließlich sollen in den Jahren des Baus möglichst vielen Besuchern die Bauweise unserer Vorfahren nahe gebracht werden und Verständnis oder gar Begeisterung für Geschichte geweckt werden.
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geschrieben von Veto (10. Juni 2011)
Kategorie: Reiseberichte
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Mit dem Fahrrad in Dänemark-1976Lange ist es her, aber schön war es. Ich war in der Oberstufe, das Leben lief aus heutiger Sicht weitgehend sorgenfrei und ich wollte mal ganz allen Urlaub machen. Die Reise begann am Mittwoch, den 14.Juli 1976 um 0.21 Uhr am Duisburger Hauptbahnhof, um diese Zeit setzte sich der D-Zug in Richtung Norden in Bewegung.

Am Tag vorher hatte ich mein Fahrrad am Gepäckschalter aufgegeben und so musste ich nur noch das Gepäck ins Abteil wuchten. Es war nicht wenig: Eine Satteltasche, eine große Reisetasche, Seesack mit Zelt, Schlafsack und Isoliermatte und zwei Angeln. Die Fahrt verlief nett, anfangs hatte ich ein Abteil für mich, dann leistete mir ein Mädchen in meinem Alter Gesellschaft, wir wären uns nach nettem Geplauder möglicherweise auch näher gekommen, aber dann füllte sich in Osnabrück das Abteil doch noch, schade.
So war die Weiterfahrt bis Hamburg eher langweilig, aber dort hieß es alles Gepäck irgendwie schultern und den Bahnsteig wechseln. Aber da ich eine Stunde Aufenthalt hatte, konnte ich mir Zeit lassen. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (20. Oktober 2009)
Kategorie: Reiseberichte
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jerash-legionEs gibt Länder in denen denen die Mehrzahl der Besucher Strandurlaub macht und sich erholt und es gibt Länder, die besucht man, um möglichst viel zu sehen. Jordanien gehört zur zweiten Kategorie.
Zumindest beim ersten Jordanienbesuch sollte eine klassische Rundreise auf dem Programm stehen. Und so landete auch ich, wie fast alle Reisenden auf dem Flughafen der jordanischen Hauptstadt Amman und checkte erst einmal in meinem Hotel in der Innenstadt ein. Da es bereits recht spät war, lohnten sich für den ersten Tag keine längeren Aktivitäten mehr.
Gerasa
Am nächsten Tag ging es zur Römerstadt Gerasa. Die verkehrsgünstig gelegene Handelsstadt am Rande des römischen Imperiums war eine wohlhabende Stadt mit Luxusvillen, Tempeln, Theatern, Termen, Einkaufsstraßen und einem Hippodrom. Dort wohnten wir auch einer Vorführung bei, bei der eine Schildkrötenformation gezeigt wurde, ebenso wie ein Gladitorenkampf und ein Wagenrennen. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von VivaUrlaub (21. September 2009)
Kategorie: Niederlande, Reiseberichte
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Nach einem kurzen Wochenendausflug an die holländische Küste sollte noch ein Abstecher nach Amsterdam folgen. Wir fuhren also von Zandvoort nach Amsterdam, immer geführt von unserem treuen Navi.Amsterdam im September 2009
Anfangs ging noch alles glatt. Gut, schon bei Haarlem staute sich der Verkehr etwas, aber wer kann es den Holländern verübeln, dass sie das warme Wetter für einen Ausflug nutzen.
Ich bestimmt nicht, schließlich war ich aus demselben Grund hier. Trotz allem erreichten wir Amsterdam zügig, allerdings von einer für mich ungewohnten Seite, so dass ich mich - orientierungslos wie ich war – auf das Navi verlassen musste.
Nichtsahnend fuhr ich immer weiter in das Zentrum Amsterdams und kam schließlich zur Rokin. Fahrräder quetschten sich an mir vorbei, während ich beim Stop & Go alle paar Minuten 10 Meter vorrückte. Von einem Parkhaus war hier keine Spur und ich war eingequetscht zwischen Straßenbahnspur und Radfahrern. Mir blieb nichts anderes übrig als weiter geradeaus zu fahren, denn nach rechts bot sich auch keine Alternative an. So fuhr ich von der Rokin auf den Damrak, einer der Hauptstraßen in Amsterdams Innenstadt. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (16. September 2009)
Kategorie: Deutschland, Reiseberichte
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Varus-Bronzeskulptur in Haltern am See„2.000 Jahre Varusschlacht“ ist zweifellos das historische Top-Thema des Jahres (Zeitgeschichte sei hier einmal ausgespart). Und wer - wie ich - das Glück hat, in Nordrhein-Westfalen zu wohnen, für den liegen alle Ausstellungsorte zur Varusschlacht (bzw. zur „Schlacht im Teutoburger Wald“) in leicht erreichbarer Nähe.

Besuche in Detmold (Hermannsdenkmal und Sonderausstellung „Mythos Arminuis“ im Lippischen Landesmuseum), in Haltern am See (u. a. Sonderausstellung „Imperium“ in der Halterner Seestadthalle) sowie in Kalkriese (Museum und Park Kalkriese, Sonderausstellung “Konflikt”) gehören für mich daher in diesem Jahr zum „Pflichtprogramm“.

Nachdem ich vor zwei Wochen bereits das Hermannsdenkmal besucht hatte (im Rahmen einer Wanderung über die Hermannshöhen), ging es diesmal nach Haltern am See.

Haltern ist heute eine kleine, eher unbedeutende Stadt im nördlichen Ruhrgebiet mit 38.000 Einwohnern. Zur Zeit der Varusschlacht war die Rolle der Stadt ungleich gewichtiger: Die Römer hatten Haltern (aller historischen Wahrscheinlichkeit nach) die Rolle des Verwaltungs- und Militärzentrums ihrer (wahrscheinlich) geplanten „Provinz Germanien“ zugedacht. Dass man sich in der Ausstellung „Imperium“ auffällig viel Mühe gibt, das einseitig negative Bild zu relativieren, das die frühe deutsche Geschichtsschreibung vom Statthalter Quinctilius Varus zeichnete (und von römischen Autoren übernommen hatte), könnte man insofern als Ausdruck später Dankbarkeit interpretieren. Haltern als eine der wichtigsten Städte Germaniens - diese Vorstellung mag manchem Halterner schmeicheln. Kapitole der neuen Provinz sollte allerdings vermutlich Köln werden. Den kompletten Beitrag lesen »