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Kategorie "Kurioses"
Da wäre z. B. der menschliche Bettvorwärmer (Human Bed Warmer), der im Holiday Inn London Kensington Forum eingesetzt wird. Die „zweibeinige Wärmflasche“ legt sich kurz vorm Zubettgehen des Hotelgastes für fünf Minuten in dessen Bett. Bekleidet ist der Wärmespender mit einem Ganzkörper-Thermoanzug. Das Angebot ist übrigens im Moment noch ein „Pilotprojekt“. Ein ebenso ungewöhnlicher Dienstleister nähert sich im Hotel Andaz den Betten der Gäste - ohne freilich reinzuspringen. Die Rede ist vom „Bedtime Storyteller“, einem berufsmäßigen Gutenachtgeschichen-Erzähler, den man sich in dem Londoner Hotel aufs Zimmer bestellen kann. Aus welchen Buch vorgelesen wird, bestimmt der Gast natürlich selbst. Auf Wunsch lesen die „Storytellers“ bis zum Morgengrauen.
Der Truthahn war für ein Weihnachtsessen in Spanien gedacht. Der Mann, der ihn in einen Flieger nach Malaga nehmen wollte, fürchtete, zu Hause in Spanien keinen Truthahn zu bekommen. Da es ohne spezielle Genehmigung nicht erlaubt ist, verderbliche Lebensmittel in den Flieger mitzunehmen, mussten die Cardiffer Flughafenbeamten den Truthahn konfiszieren und vernichten. Der Fluggast soll über das Mitnahmeverbot sehr überrascht gewesen sein. Ebenfalls konfisziert wurde der oben erwähnte Goldfisch. Nachdem das Tier von Flughafenbeamten im Handgepäck entdeckt wurde, wollten seine Besitzer es regulär einchecken, wurden aber freundlich darauf hingewiesen, dass dies nicht möglich ist.
Wie “Radio Prague” berichtete, hatte vor Ort ein Bierlaster einen Verkehrsunfall und verlor prompt viele Dutzend Bierdosen. Das ganze ereignete sich auf einer Brücke und die Dosen landeten in der Eger (einem Nebenfluss der Elbe, der in Tschechien Ohře heißt). Dort wurden sie dankbar von Kanuten eingesammelt, die sich zu dieser Jahreszeit massenhaft auf dem Fluss befinden. Der Lasterfahrer blieb bei dem Unfall Gott sei Dank unverletzt. Und so konnten die Hobby-Wasersportler ihr Gratis-Bier unbeschwert genießen und dem unfreiwilligen “edlen Spender” augenzwinkernd zuprosten. Allerdings soll die Klage laut geworden sein, das Bier sei nicht gut gekühlt.
Der Sex mit ausländischen Urlauberinnen wurde kurzerhand zum Wettkampf zwischen den männlichen Insulanern erklärt und mit dem Wort „Kamaki“ umschrieben. Ursprünglich bezeichnete der Begriff eine Harpune, die für den Oktopusfang genutzt wurde. Doch von nun an umschrieb Kamaki die Flirt-Angriffe, mit denen die jungen Griechen Jagd auf blonde Urlauberinnen machten. Den kompletten Beitrag lesen »
So wurde berichtet, dass ein männlicher Parkbesucher einem Zombie-Darsteller mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Der falsche Untote soll der Freundin des Mannes große Angst eingejagt haben. Der Mann erklärte später, er habe mit seiner Attacke klären wollen, ob der Zombie „echt“ sei oder nicht.
Die umstrittene Weste schützt ihren Träger laut Hersteller vor Messerstichen, Attacken mit scharfkantigen/spitzen Gegenständen und Ähnlichen. Ausgeliefert wird das rund 80 Euro teure Stück auf Wunsch auch mit einer vorn angebrachten Landesflagge, die unmissverständlich anzeigt, welcher nationalen Fangruppe sich der Träger zugehörig fühlt (siehe Bild).
Auf offenbar unsinnige Fragen sichtlich amüsiert, süffisant lächelnd oder gar mit einem Kopfschütteln zu reagieren, ist aber auch für die meisten Beschäftigten im Dienstleistungssektor der „freien Wirtschaft“ tabu - wenn auch aus einem gänzlich anderen Grund: Hier gilt eben, dass der Kunde König ist und als solcher immer ernst genommen werden muss - wenigstens dem Schein nach. Nicht zuletzt Fremdenführer und andere Tourismusmitarbeiter wissen ein Lied davon zu singen! Lesen Sie hier, mit welchen - in der Regel wohl wirklich erst gemeinten - Fragen manche Touristiker bereits konfrontiert wurden.
Manchen Leuten ist eben nichts heilig, und Touristen bilden da keine Ausnahme. Dieser traurigen Einsicht musste sich unlängst auch die Stadtverwaltung von Katherine, der viertgrößten Stadt in Australiens Northern Territory, beugen. Auf dem lokalen Friedhof hatten wiederholt Camper ihre Zelte aufgeschlagen oder sogar ihre Caravans geparkt. Die Behörden sahen sich schließlich gezwungen, auf ungewöhnliche Art zu reagieren: Neben Grabsteinen, Kerzen und Blumengestecken findet man auf dem Katheriner Friedhof fortan Hinweisschilder, die auf das bestehende strikte Campingverbot aufmerksam machen. Die illegalen Camper nutzten das Friedhofsgelände wahrscheinlich um Geld zu sparen. In der Nähe befinden sich jedenfalls laut Bürgermeisterin Anne Shepherd mehrere Caravan-Parks. Bisher hatte es in Katherine gereicht, Schwarzcamper einfach durch die örtlichen Rangers verscheuchen zu lassen. Allerdings gab es in letzter Zeit eine Häufung von Fällen. Dies überzeugte den Stadtrat von der Notwendigkeit, mit speziellen Schildern „offiziell“ und gut sichtbar auf das strikte Campingverbot hinzuweisen. Die „Totenruhe-Störer“ ließen sich übrigens gezielt in Nähe der Friedhofstoiletten (Ablution Block) nieder. Illegale Friedhofs-Camper müssen in Katharine mit einer Geldstrafe von 50 Australischen Dollar rechnen. Dies galt schon vor der Anbringung der Schilder. Allerdings wird die Geldstrafe in Katherine für gewöhnlich nur bei „Wiederholungstätern“ erhoben. Quelle: www.ntnews.com.au
Eine vielbeachtete Gondel-Prozession auf dem Großen Kanal machte am Samstag auf den „schleichenden Tod“ Venedigs aufmerksam. Ein rosafarbener, mit Blumen geschmückter Sarg sollte den “letzten echten Venezianer” symbolisieren. Leichenträger in schwarzen Roben begleiteten das bunte Möbel bei der Fahrt. Später zog die Trauergemeinde an Land vor das Rathaus und verlas dort ein Kondolenzschreiben und ein Gedicht im venezianischen Dialekt. |
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