Kategorie "Kurioses"

geschrieben von VivaUrlaub (20. August 2010)
Kategorie: Allgemein, Kurioses
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Colossi of Love/Yannis KopsiasMit dem Beginn des Tourismus-Booms auf den griechischen Inseln in den 70er Jahren stießen die jungen Insel-Bewohner erstmals auf eine große Zahl westeuropäischer Urlauber, darunter auch viele allein reisende Frauen. Auf die jungen Griechen, die eine eher konservative Rollenverteilung und blonde, offenherzige Frauen nicht gewohnt waren, übten die weiblichen Urlauberinnen einen besonderen Reiz aus. Und auch die Urlauberinnen zeigten sich den jungen griechischen Lovern nicht abgeneigt. Das Kamaki-Phänomen ward geboren.

Der Sex mit ausländischen Urlauberinnen wurde kurzerhand zum Wettkampf zwischen den männlichen Insulanern erklärt und mit dem Wort „Kamaki“ umschrieben. Ursprünglich bezeichnete der Begriff eine Harpune, die für den Oktopusfang genutzt wurde. Doch von nun an umschrieb Kamaki die Flirt-Angriffe, mit denen die jungen Griechen Jagd auf blonde Urlauberinnen machten. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (12. August 2010)
Kategorie: Kurioses
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Horror Masken Foto: PinkMoose Wenn es den Schauspielern im „Horrorwood“ des taiwanesischen Vergnügungsparks „Janfusun Amusement Park“ gelingt, Besuchern einen ordentlichen Schreck einzujagen, haben Sie eigentlich einen guten Job gemacht. In besagtem Horrorwood werden nämlich Szenen aus 10 Horrorfilm-Klassikern dargestellt. Doch manchmal, so mussten die Park-Schauspieler zuletzt (z. T. äußerst) schmerzlich erfahren, kann man seine Arbeit auch zu gut erledigen. Selbst wenn man es schwer glauben mag: Die Leitung des Janfusun Parks gab dieser Tage bekannt, dass im Horrorwood in letzter Zeit wiederholt Darsteller von „allzu“ erschrockenen Park-Besuchern physisch attackiert wurden.

So wurde berichtet, dass ein männlicher Parkbesucher einem Zombie-Darsteller mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Der falsche Untote soll der Freundin des Mannes große Angst eingejagt haben. Der Mann erklärte später, er habe mit seiner Attacke klären wollen, ob der Zombie „echt“ sei oder nicht.
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geschrieben von zlatan i. (7. Juli 2010)
Kategorie: Allgemein, Deutschland, Kurioses
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Fassade Rattenfängerhaus in Hameln. Foto: Beckstet. Lizenz: creative commonsMan möchte meinen, dass ein Restaurant, das seit 40 Jahren „Flambierte Rattenschwänze“ auf der Speisekarte führt, in Thailand oder sonstwo in Südostasien angesiedelt ist. Doch weit gefehlt. Das eigentümliche Gericht ist die Top-Spezialität des Hamelner Rattenfängerhaus-Restaurants - und es handelt sich auch nicht um echte Rattenschwänze, vielmehr werden unter diesem Label Schweinefiletstreifen serviert (ein Angehöriger der muslimischen Minderheiten in Südostasien würde das Ganze also niemals anrühren!).

Die Zubereitung der Spezialität, die Anfang 1970 von Rattenfängerhaus-Wirt Karl-Heinz Fricke kreiert wurde, erfolgt in dem Restaurant in der Hamelner Altstadt traditionell vor den Augen der Gäste. Die Schweinefleischstreifen werden mit Zutaten wie Oliven, Tomaten, Champignons und Wein in zwei Pfannen gebraten. Gegen Ende der Kochshow schießen die Flammen beim Flambieren „gefährlich“ in die Höhe. Der Vorgang wurde auch in einem Youtube-Video festgehalten (siehe unten). Das Rezept findet man auf der Webseite des Restaurants.

Rattenfreundliches Hameln

Ratten begegnet man in der niedersächsischen Stadt nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer Vertreibung anno 1284 durch den legendären Rattenfänger ausgesprochen häufig - wenn auch natürlich keinen echten. Dem Tourismus sei Dank. Tausende aufs Pflaster gemalte Tierchen dienen auf der „Rattenspur“ als Orientierungshilfe für auswärtige Besucher, die Hamelns historischen Kern und seine Sehenswürdigkeiten erkunden möchten. Und beim sonntäglichen Rattenfänger-Freilichtspiel sowie beim Rattenfänger-Musical „RATS“ (das in der Sommersaison jeden Mittwoch aufgeführt wird) sorgen die Nager sogar für beste Unterhaltung.
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geschrieben von zlatan i. (10. Juni 2010)
Kategorie: Kurioses, Ärgerliches
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Designertaschen eines Straßenhändlers. Foto: Bob DoranErst die Freude darüber, im Italien-Urlaub für sieben Euro eine Tasche ergattert zu haben, die einer Designertasche der Luxusmarke „Louis Vuitton“ zum Verwechseln ähnlich sieht. Dann der Schock, für den Kauf des gefälschten Markenprodukts stolze 1.000 Euro Strafe berappen zu sollen. Und am guten Ende nicht nur Erleichterung, weil die Bezahlung der Strafe jemand anderes übernimmt, sondern wieder Freude, diesmal über Bonus-Gratisferien am (Urlaubs-)Ort des Geschehens. Dies ist - grob zusammengefasst - die Story, die einer 65jährigen Österreicherin unlängst passiert ist und die auch in der internationalen Presse für Aufregung sorgte.

„Ingrid“, wie die Frau in der italienischen Presse genannt wird, hatte im Adria-Seebad Jesolo (nahe Venedig) ihr Louis Vuitton-Plagiat von einem Straßenhändler aus Nordafrika gekauft. Was Ingrid nicht wusste: In Jesolo fährt man seit Anfang dieser Saison bei der Bekämpfung des Handels mit gefälschten Markenwaren eine „Null-Toleranz“-Strategie. Und lässt das Treiben der fliegenden Händler und ihrer Kundschaft von Polizisten per Fernglas beobachten. So war Ingrid natürlich einigermaßen überrascht, als plötzlich ein als Tourist getarnter italienischer Beamter (mit Sonnenbrille und kurzen Hosen) vor ihr stand und ihr die 1.000-Euro-Geldstrafe aufbrummte. Ingrid beteuerte, nicht gewusst zu haben, dass es sich bei dem Kauf um einen Gesetzesverstoß handelte, wurde wütend und weigerte sich zu zahlen.
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geschrieben von VivaUrlaub (14. Mai 2010)
Kategorie: Allgemein, Deutschland, Kurioses
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Segway-Tour in Paris. Copyright: CreativeCommons/Siren-Com Sightseeing ohne sich die Füße wund zu laufen oder stundenlang auf einem unbequemen Fahrradsitz zu verbringen – das ging bisher nur im Bus. Nun kann man aber in immer mehr Städten mit Segway-Rollern auf Tour gehen. Auf diese Weise sieht man nicht nur viel von der Stadt, ohne dass einem die Puste ausgeht, sondern hat auch jede Menge Spaß auf den lustigen Elektro-Rollern, mit denen man einige Blicke auf sich zieht.

Es sieht ja auch wirklich putzig aus, wenn eine Gruppe Erwachsener im Entenmarsch durch die Stadt fährt. Komisch fühlen sich meistens auch die ersten Fahrversuche auf den einachsigen Elektrorollern an, die ihr Gleichgewicht selbst steuern. Darauf muss sich der Fahrer einlassen, behält dafür aber die Kontrolle über Geschwindigkeit und Lenkung. Gesteuert wird über Gewichtverlagerung. Beim Vorwärtsfahren lehnt man sich leicht nach vorne. Will man links oder rechts fahren, muss man sein Gewicht auf die jeweilige Seite verlagern, zum Bremsen einfach nach hinten lehnen. Die ersten „Schritte“ dienen der Übung und führen meist über einen kleinen Parcours. Dazu gibt es eine theoretische Einweisung vom Tour-Guide. Die Segway-Roller unterliegen der Straßenverkehrsordnung. Um mit ihnen fahren zu dürfen, braucht man mindestens einen Mofa-Führerschein. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (19. Januar 2010)
Kategorie: Kurioses, Ärgerliches
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Stichschutzweste Eine sinnvolle Schutzkleidung für Fußballfans, die im Sommer zur WM ins kriminalitätsgeschüttelte und von Hooligans als Schlachtfeld auserkorene Südafrika reisen wollen? Oder doch eher Ausdruck gewiefter und skrupelloser Geschäftemacherei, die gezielt die Besorgnisse und Ängste normaler Fußballanhänger missbraucht? An einer “Stichschutzweste” (stab vest) für Fußballfans, die die in London registrierte Firma Protektorvest.com seit kurzem anbietet, scheiden sich die Geister.

Die umstrittene Weste schützt ihren Träger laut Hersteller vor Messerstichen, Attacken mit scharfkantigen/spitzen Gegenständen und Ähnlichen. Ausgeliefert wird das rund 80 Euro teure Stück auf Wunsch auch mit einer vorn angebrachten Landesflagge, die unmissverständlich anzeigt, welcher nationalen Fangruppe sich der Träger zugehörig fühlt (siehe Bild).
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geschrieben von zlatan i. (14. Januar 2010)
Kategorie: Deutschland, Kurioses
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Wenn man häufiger hört, man sei ein “alter Sack” und gehöre eigentlich ins “Museum”, hat man seine beste Zeit wahrscheinlich schon hinter sich. Doch der Zusammenhang “alter Sack” und “Museum” taucht nicht nur in derart unerfreulichen Zusammenhängen auf. In dem kleinen Städtchen Nieheim im oberen Weserbergland (Nordrhein-Westfalen) gibt es ein echtes Sackmuseum, das mit seinen etwa 700 Exponaten allerlei Interessantes und Überraschendes zu bieten hat.

Das Spektrum der ausgestellten Säcke reicht vom wohl kleinsten Postsack der Welt, der nur ein paar Zentimeter misst, bis zu einem riesigen Exemplar in Form eines Hopfensacks.

Zudem zeigt das Sackmuseum - deutschlandweit das einzige seiner Art - nicht nur Exponate, die zum Transport genutzt wurden. So gibt es z. B. auch einem “Luftsack”, sprich: ein älteres Airbag, und eine LP von Erna Sack zu sehen. Bei Frau Sack handelt es sich um eine Opernsängerin aus den 1930er Jahren.
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geschrieben von zlatan i. (7. Januar 2010)
Kategorie: Kurioses
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Sightseeing mit Fremdenführer. Foto: mattbuck4950, Lizenz: creative commonsGute Grundschul- und Kindergartenpädagogen folgen bekanntlich dem Credo, dass es keine „dummen Fragen“ gibt - eine Einstellung, die immer etwas Geduld und Nachsicht erfordert, aber im Umgang mit (Klein-)Kindern nicht allzu schwer fällt.

Auf offenbar unsinnige Fragen sichtlich amüsiert, süffisant lächelnd oder gar mit einem Kopfschütteln zu reagieren, ist aber auch für die meisten Beschäftigten im Dienstleistungssektor der „freien Wirtschaft“ tabu - wenn auch aus einem gänzlich anderen Grund: Hier gilt eben, dass der Kunde König ist und als solcher immer ernst genommen werden muss - wenigstens dem Schein nach. Nicht zuletzt Fremdenführer und andere Tourismusmitarbeiter wissen ein Lied davon zu singen! Lesen Sie hier, mit welchen - in der Regel wohl wirklich erst gemeinten - Fragen manche Touristiker bereits konfrontiert wurden.
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geschrieben von zlatan i. (30. November 2009)
Kategorie: Kurioses
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Manchen Leuten ist eben nichts heilig, und Touristen bilden da keine Ausnahme. Dieser traurigen Einsicht musste sich unlängst auch die Stadtverwaltung von Katherine, der viertgrößten Stadt in Australiens Northern Territory, beugen. Auf dem lokalen Friedhof hatten wiederholt Camper ihre Zelte aufgeschlagen oder sogar ihre Caravans geparkt. Die Behörden sahen sich schließlich gezwungen, auf ungewöhnliche Art zu reagieren: Neben Grabsteinen, Kerzen und Blumengestecken findet man auf dem Katheriner Friedhof fortan Hinweisschilder, die auf das bestehende strikte Campingverbot aufmerksam machen.

Die illegalen Camper nutzten das Friedhofsgelände wahrscheinlich um Geld zu sparen. In der Nähe befinden sich jedenfalls laut Bürgermeisterin Anne Shepherd mehrere Caravan-Parks.

Bisher hatte es in Katherine gereicht, Schwarzcamper einfach durch die örtlichen Rangers verscheuchen zu lassen. Allerdings gab es in letzter Zeit eine Häufung von Fällen. Dies überzeugte den Stadtrat von der Notwendigkeit, mit speziellen Schildern „offiziell“ und gut sichtbar auf das strikte Campingverbot hinzuweisen.

Die „Totenruhe-Störer“ ließen sich übrigens gezielt in Nähe der Friedhofstoiletten (Ablution Block) nieder.

Illegale Friedhofs-Camper müssen in Katharine mit einer Geldstrafe von 50 Australischen Dollar rechnen. Dies galt schon vor der Anbringung der Schilder. Allerdings wird die Geldstrafe in Katherine für gewöhnlich nur bei „Wiederholungstätern“ erhoben.

Quelle: www.ntnews.com.au


geschrieben von zlatan i. (17. November 2009)
Kategorie: Kurioses
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Touristen in VenedigVenedig, die „Königin der Adria“, stirbt aus. Seit 1966 schrumpfte die Einwohnerzahl um die Hälfte, im historischen Zentrum leben laut einem aktuellen Report inzwischen weniger als 60.000 Menschen. Verlassen und trostlos - wie vielleicht ein Bürger Mecklenburg -Vorpommerns angesichts dieser Zahlen denken könnte - wirkt Venedig trotzdem nicht. Ganz im Gegenteil: Touristen bevölkern die Stadt mehr als je zuvor - und sind durchaus ein Teil des Problems.

Eine vielbeachtete Gondel-Prozession auf dem Großen Kanal machte am Samstag auf den „schleichenden Tod“ Venedigs aufmerksam. Ein rosafarbener, mit Blumen geschmückter Sarg sollte den “letzten echten Venezianer” symbolisieren. Leichenträger in schwarzen Roben begleiteten das bunte Möbel bei der Fahrt. Später zog die Trauergemeinde an Land vor das Rathaus und verlas dort ein Kondolenzschreiben und ein Gedicht im venezianischen Dialekt.
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