Kategorie "Allgemein"

geschrieben von Veto (27. Januar 2011)
Kategorie: Allgemein
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Cocktail auf der Boot-2011In den Wochen vor der ITB in Berlin, der Boot in Düsseldorf oder anderer Touristikmessen werden Redaktionen und Reisebüros von Einladungen zu Veranstaltungen aller Art überschwemmt. Leider ist es oft eine Glücksache, ob sich die Teilnahme an solchen Events lohnt. Wer sowieso in den Stunden vor dem Termin auf der Messe ist, der hat nicht viel zu verlieren. Er kann dort vorbeigehen und schauen, ob er etwas Neues erfährt. Wer allerdings explizit wegen dieses Termins dort hinfährt, der möchte natürlich, dass es ihm bzw. seiner Firma etwas „bringt“ - und dies ist leider nicht immer der Fall.
Auf der sicheren Seite ist man fast immer bei den großen Agenturen, die Veranstaltungen werden im Vorfeld vernünftig beschrieben und fangen pünktlich an. Und natürlich stehen Getränke, Kekse oder belegte Brote rechtzeitig bereit, schließlich kann es ja sein, dass der Kunde eine Viertelstunde vor der Veranstaltung eintrifft. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (10. Dezember 2010)
Kategorie: Allgemein
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Limassol in SüdzypernIch war noch niemals auf Zypern und auch Griechenland und Türkei sind für mich unbekannte Reiseziele. Da liegt es nahe die große Insel im östlichen Mittelmeer zu besuchen und drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Schließlich gehört der Norden von Zypern zur Türkei, der Süden ist griechisch geprägt und die Insel selber hat bekanntermaßen eine Jahrtausende alte eigene Kultur, die unter anderem auch phönizische, römische und britische Einflüsse in sich aufgenommen hat.
Leider gibt es wegen der Teilung der Insel verschiedene Probleme, die einen unbeschwerten Urlaub erschweren, zum Beispiel finden sich im Internet ganz unterschiedliche Angaben, ob man mit einem Mietwagen so ohne weiteres vom Südteil in den Nordteil reisen kann. Viele Mietwagenanbieter im Südteil verbieten es. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (1. Dezember 2010)
Kategorie: Allgemein
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rainbow-flag-usa, Foto: dbkingDass in Key West (Florida) am Thanksgiving-Wochenende ein sonst nur für lesbische Frauen zugängliches Gasthaus namens „Pearl’s Rainbow“ kurzzeitig zum „all welcome“ übergegangen ist (also seine Türen auch für Männer geöffnet hat), ist auf den ersten Blick keine allzu aufregende Nachricht. Das Hotel befindet sich in einer finanziell klammen Lage und „brauchte das Geld“ - nämlich jenes, dass zusätzlich eingenommen wurde, weil viele Lesben am Wochenende mit Freunden und Verwandten im Pearl’s Rainbow logieren konnten. Heather Carruthers, die Geschäftsführerin des Hauses, betonte, dass es dort auch in Zukunft gelegentlich „all welcome“-Tage geben soll.

Doch entgegen dem ersten Augenschein besitzt das kleine Key Wester Ereignis auch eine größere, überegionale Dimension, und dies aus zwei Gründen. Erstens: Das Magazin „Curve“, seines Zeichens das bestverkaufte Lesben-Magazin in den USA, würdigte das Pearl’s Rainbow im Oktober als jenes Gasthaus, das in den letzten 20 Jahren den größten Einfluß auf die lesbische Kultur des Landes ausgeübt hat. Und zweitens: Der - wenn man so will - „Liberalisierungsschritt“ zeigt an, dass im Homosexuellen-Gastgewerbe der USA einiges in Bewegung geraten ist.

Dass Key Wests „Gay* market“ nach wie vor stark ist - ermöglicht u. a. durch einen schwulen Polizeichef, einen schwulen Vorsitzenden des einflussreichen Rotary Clubs, eine starke „schwule“ Handelskammer und viele Homosexuelle in politischen Ämtern - unterliegt keinem Zweifel. Gleichwohl sind die Gewohnheiten vieler homosexueller Touristen und Ausflügler deutlich im Wandel begriffen. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (18. November 2010)
Kategorie: Allgemein
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Historische Koffer, Gepäckstücke. Foto: FaceMePLSAls stille, zuverlässige und allzeit verfügbare Reisebegleiter verrichten Koffer und andere Gepäckstücke seit Jahrhunderten klaglos ihren Dienst. Aber wird es ihnen gedankt? Leider eher selten.
Besondere Aufmerksamkeit seitens Normalreisender (sprich: eine ansatzweise gebührende Anerkennung) erfahren die unentbehrlichen Helfer meist nur dann, wenn sie mal abhanden kommen (Diebstahl, Stehenlassen im Bahnhofscafe, Schlamperei bei der Gepäckausgabe). Bei Busfahrern und Gepäckträgern mündet die Ignoranz Koffern gegenüber sogar in offene Brutalität: Gepäckstücke werden mit derart rücksichtsloser Wucht in Kofferräume oder auf Gepäckbänder geschleudert, dass man froh sein muss, dass Koffer nicht schreien können!
Ein weiterer unerfreulicher Teilaspekt im Verhältnis Mensch-Gepäck: Von Berufs wegen argwöhnische Zoll- und Sicherheitsbeamte blicken nur unter einem einzigen Aspekt auf Koffer: Sie könnten dazu dienen, gefährliche Waffen oder Schmuggelware zu transportieren. Nicht sehr schmeichelhaft fürs Gepäck, permanent der „Beihilfe zur Straftat“ verdächtigt zu werden!
Bleiben Kofferdiebe, die ja stets die Nähe unserer Gepäckstücke suchen und sie “ganz für sich haben” wollen. Sind sie die wahren Freunde des Koffers? Leider nein, denn es handelt sich um eine optische Täuschung: Den zwielichtigen Gestalten geht es nicht um die Koffer, sondern einzig und allein um deren wertvollen Inhalt. Schön für diese Sorte von Kriminellen, dass sie ihr Diebesgut gleich bequem vom Tatort wegtragen können.
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geschrieben von zlatan i. (27. Oktober 2010)
Kategorie: Allgemein, Deutschland
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Winterberg im Sauerland ist als das größte Wintersportgebiet nördlich der Alpen bekannt. Von Dezember bis März heißt es vor Ort: “Ski und Rodel gut”. Doch auch außerhalb der Wintersaison wartet die Region gelegentlich mit Attraktionen auf, die nur in Wintersportgebieten möglich sind.

Sind Sie z. B. schon mal mit 130 Sachen Taxi gefahren? Sicher nicht. Selbst in amerikanischen Actionfilmen verhindert der dichte Verkehr (unfallfreie) Taxifahrten mit Rennwagengeschwindigkeit.

In Winterberg allerdings wird eine derart “heiße Fahrt” zur eiskalten Realität - und zwar bei einer Rennbob-”Taxifahrt” im Eiskanal der örtlichen Bobbahn.

Das Rennbob-Taxi, genauer: ein von einem erfahrenen Piloten gesteuerter Viererbob, rast dabei mit den Fahrgästen im atemberaubenden Tempo durch eine schmale, 1.600 Meter lange Röhre. Etwa 15% Gefälle sorgen auf der Bobbahn neben dem glatten Untergrund und der Fahrkunst des Piloten für den ultimativen Geschwindigkeitsrausch. Das Fahrt dauert rund 60 Sekunden. Ob man bei der rasanten Tour eher ins Schwitzen kommt oder Frostbeulen davon trägt, hängt entscheidend von der eigenen “Coolness” ab.
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geschrieben von zlatan i. (13. Oktober 2010)
Kategorie: Allgemein
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Graffiti, Laurel, Hardy. Foto: massygo Wer sich gerne über Graffiti oder Straßenmalerei mokiert, der sollte bedenken: Nicht weniges von dem, was die mit Kreide oder Spraydosen ausgerüsteten Straßenkünstler unserer Tage produzieren, erfüllt auch im engeren Sinne den Tatbestand der Kunst und trägt - zumindest ein wenig - zur Verschönerung des Stadtbildes bei.

Die gilt etwa für große Giebelgemälde in sonst eher vernachlässigten Stadtteilen. Auch das graue (und rostfarbene) Erscheinungsbild älterer Bahnhöfe kann durch bunte Graffiti einiges von seiner Tristesse verlieren - vorausgesetzt natürlich, es handelt sich um gute Graffiti.

Im Bereich der Straßenmalerei (die heute oft auf professionellem Niveau betrieben wird) haben in letzter Zeit spektakuläre 3D-Straßenbilder für Furore gesorgt. Derartige Bilder sind so gestaltet, dass der Betrachter den Eindruck erhält, er könne mitten auf der Straße einen steilen Wasserfall herunterstürzen oder als Spaziergänger über einen Kraterrand in dampfende Lava-Massen fallen.
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geschrieben von zlatan i. (5. Oktober 2010)
Kategorie: Allgemein
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Könad Sprit, Ausstellung, Alkohol und Geschlechter. Foto: Vinosprithistoriska.se Ist ein dunkler, rauchiger Whisky ein „männlicheres“ Getränk als ein bunter Softdrink mit Schirmchen? Diese wider Erwarten auch heute noch aktuelle Frage wird gegenwärtig in einer Austellung namens „Könad Sprit“ im Historischen Wein- und Alkoholmuseum (Vin och Sprithistoriska museum) in Stockholm thematisiert.

„Könad Sprit“ könnte man sinngemäß mit „Geschlecht des Alkohols“ übersetzen.

Die Ausstellung, die die schwedische (und allgemein moderne) Trinkkultur aus der „Geschlechterperspektive“ betrachtet, soll laut Macherin Maria Asplund zum Nachdenken anregen. Fertige Antworten bietet die Ausstellung nicht, dafür viele weitere Fragen. Besucher sollen ihren Spaß haben (vieles, was gezeigt wird, regt zum Schmunzeln an), aber auch ermuntert werden, ihre eigenen Getränkepräferenzen zu hinterfragen. Trinke ich wirklich das, was mir am besten schmeckt? Oder passe ich mich nur an geschlechtsspezifische Normen an? Und haben Männer und Frauen bei der Getränkewahl beide gleichermaßen die „freie Wahl“?

Früher und heute

Wer hätte es gedacht: Bis ins 17. Jahrhundert hinein tranken Frauen in Schweden ebenso wie Männer mehrere Liter Bier täglich. Bier war damals deutlich gesünder als Wasser, das häufig Verunreinigungen aufwies. Eine Nonne im Kloster Vadstena (Provinz Östergötland) z. B. hatte eine Tagesration von drei Litern Bier.
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geschrieben von Gast (30. August 2010)
Kategorie: Allgemein
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Bali: Waka di UmeBali- bzw. Asien-Neulinge sollten sich auf einige Dinge einstellen, die in der Vorfreude auf ein tropisches Paradies vielleicht untergehen:

    Der Straßenverkehr ist laut und für europäische Gemüter chaotisch, die Straßen in den Ballungsgebieten häufig völlig verstopft. Wer hier einen Motorroller oder gar einen Wagen leiht, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
    Das Unfallrisiko ist sehr hoch! Bürgersteige gibt es entweder gar nicht, oder nur in abenteuerlicher Form. Wer hier nicht aufpasst, landet schnell im darunter liegenden Abwassergraben. Ein Taxi (am besten Bluebird – klimatisiert und ohne ‚Touristenaufpreis‘) kostet nicht viel und erspart eine Menge Stress.

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geschrieben von Veto (27. August 2010)
Kategorie: Allgemein
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Zelte und Wohnwagen in LillehammerWer heutzutage an irgend einem Campingplatz vorbeifährt, hat das Gefühl, dass Wohnwagenplatz der passendere Ausdruck wäre. Wohnwagen und Wohnmobile wohin man schaut. Wer mit Zelt anreist, der hat das Gefühl von lauter Blech erdrückt zu werden.
Einzig in der Hochsaison finden sich auf europäischen Campingplätze auch noch eine größere Anzahl Zelte, aber oft bekommen Reisende, die Zelten möchten einen Platz am Rande des Platzes, vielleicht noch in der Nähe der nächsten Straße zugewiesen, Stellplätze mit entsprechend langem Weg zu den Sanitärgebäuden, zur Küche oder zum Fernsehraum.
Wer zelten möchte, der fühlt sich oft als Camper zweiter Klasse. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (3. August 2010)
Kategorie: Allgemein
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Chinesische Fächerpalme, Jnnenhofgarten, Großbritannien. Foto: Hilmil1, Lizenz. creative commonsAnfang letzten Jahres diskutierten auch wir bei Urlaub-im-web mit einiger Sorge, ob 2009 das „Jahr der Staycation“ werden würde - also ein Jahr, in dem ungewöhnlich viele Menschen aus finanziellen Gründen auf eine Urlaubsreise verzichten (müssen). Vor allem Trips ins Ausland drohten wegen der tiefen Weltwirtschaftskrise spürbar zurückzugehen. Für Deutschland zumindest erwiesen sich die zu Saisonbeginn 2009 gehegten Befürchtungen letztlich als übertrieben. Anders verlief die Entwicklung in Großbritannien: Dort blieben 2009 tatsächlich viele Bürger „daheim“, entweder als Touristen im eigenen Land oder gar als Sonnenanbeter auf der Liege im eigenen Garten bzw. Balkon (was im gewöhnlich wenig sonnenverwöhnten GB bekanntlich ein besonders unschönes Schicksal ist). Die harten Fakten: Insgesamt wurden 2009 in Großbritannien 10,4 Millionen weniger Auslandsreisen britischer Bürger gezählt als 2008. (Gesamtzahl der Auslandsreisen 2009: 58.6 Millionen). Dies soll der stärkste Rückgang seit den 1970er Jahren gewesen sein. Der Hauptgrund lag wohl in der krisenbedingten Schwäche des britischen Pfundes gegenüber dem Euro.

Staycation fördert Palmenabsatz im Garten-Center

Auch in diesem Sommer dürfte der (unfreiwillige) Urlaubsverzicht in GB wieder eine größere Rolle spielen. In den englischsprachigen Medien gibt es jedenfalls Berichte, dass sich erneut viele Briten auf eine Staycation einrichten - wobei „einrichten“ wörtlich zu verstehen ist. Denn viele Inselbewohner scheinen ihren Staycation-Frust diesmal mit Palmen und anderen (sub-)tropische Pflanzen bekämpfen zu wollen! Auf jeden Fall ist der Verkauf derartiger Gewächse an Privatpersonen in GB zuletzt verdächtig in die Höhe geschnellt, auch bedingt durch ungewöhnlich warmes Sommerwetter in den beiden J-Monaten.
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