Kategorie "Ärgerliches"

geschrieben von Veto (16. Oktober 2009)
Kategorie: Ärgerliches
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Immer mehr Länder verbieten das Pilzesammeln ganz, wie die Niederlande. In anderen Ländern gibt es große Unterschiede, da das Pilzesammeln Sache regionaler Behörden ist, wie in Deutschland oder Österreich.
In vielen europäischen Staaten gibt es Mengenbeschränkungen, aber überall wird dagegen verstoßen. Das Problem ist, dass so mancher Pilzsammler bei vollem Korb zum Auto läuft, ihn im Kofferraum deponiert und mit einem neuen Korb losläuft. Die Gefahr erwischt zu werden ist meist sehr gering. In Österreich ärgert man sich über zahlreiche italienische Großfamilien, die riesige Mengen Pilze sammeln und die möglichen 100 oder 200 Euro Strafe aus der Portokasse bezahlen. Kein Wunder bei Preisen für Steinpilze bis zu 55 Euro pro Kilogramm.
So ist es kein Wunder, dass mancherorts darüber nachgedacht wird, Pilzsammeln nur noch Gruppenweise unter Aufsicht eines Fachmanns durchzuführen. So wird sichergestellt, dass die Pilzsammler eine Einweisung bekommen, behutsam mit der Natur umgehen, Waldbereich in denen Wild ruht nicht betreten und der Pilzsammler am Ende der Sammeltour die Essbarkeit der Pilze bestätigt bekommt. In Zeiten von GPS und Handys muss so eine Gruppe auch nicht in Sichtweise nebeneinander gehen, der Gruppenleiter müsste nur die Marschrichtung angeben, das Ende der Tour festlegen und den Endtreffpunkt im GPS der Teilnehmern speichern lassen.
Vielleicht könnte man solche Touren auch mit anschließenden Kochkursen verbinden und so kleine touristische Events daraus machen.
Wer allerdings viel und oft Pilze sammeln möchte, weil er vielleicht in der Pilzregion wohnt und Zeit hat, der muss sich halt einen kostenpflichtigen Erlaubnisschein besorgen, vorher seine Sachkenntnis nachweisen und gelegentliche Kontrollen über sich ergehen lassen.
Die Zeiten in denen die Natur geplündert werden darf, sollten vorbei sein. Schließlich haben auch Pilze eine sehr wichtige Funktion im Ökosystem des Waldes.


geschrieben von Veto (12. Oktober 2009)
Kategorie: Ärgerliches
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Grüne Hotelanlage auf den Kanaren
Unzähligen Menschen sind ihre teuer bezahlten und wohlverdienten Urlaubstage durch Kakerlaken verleidet worden. Leider wird sich das Problem nie vollständig lösen lassen, trotzdem hier einige Gedanken zum Thema.
Ein neues Hotel wird meist ein vernünftiges, modernes Abwassersytem haben. Ältere, marode System sind das ideale Versteck für Ungeziefer aller Art. Außerdem kann man sich im Internet informieren, ob andere Hotelgäste in dem Hotel, welches man buchen möchte, Probleme hatten.
Ein Hotel in der Wüste oder auf einer trockenen Insel wie Lanzarote ist von Ungeziefer weniger betroffen. Leider meinen viele Hotelbetreiber Beete mit tropische Pflanzen und einem hohen Wasserbedarf rund um ihre Hotelanlagen anlegen zu müssen: ebenfalls ideale Lebensbedingungen für Kakerlaken, Ameisen usw. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (28. September 2009)
Kategorie: Spanien, Ärgerliches
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Touristen zählen zu den liebsten Opfern von Taschendieben - und sicher auch zu den bedauernswertesten. Vor allem dann, wenn die gesamte Brieftasche mit Bargeld, Ausweis, Kreditkarten, Tickets usw. usf. in die Hände der Kleinkriminellen gerät, ist die Urlaubsfreude meist gründlich dahin. Besonders verbreitet ist Taschendiebstahl anscheinend in den Touristenmetropolen Südeuropas. Dies geht zumindest aus einer internationalen Top-10-Rangliste hervor, die die us-amerikanische Reiseseite „Tripadvisor“ jüngst aufgestellt hat. „Welthauptstadt des Taschendiebstahls“ ist danach Barcelona.
Touristen in Barcelona. Foto: visual.dichotomy
Grundlage der Top-10-Liste waren User-Forenbeiträge auf Tripadvisor.com und die Einschätzungen der Redakteure des Portals. Da Tripadvisor.com - wie erwähnt - eine us-amerikanische Webseite ist, spiegelt die Liste eine nordamerikanische Sicht der Dinge wider.

Besonders die katalanische Metropole Barcelona und dort vor allem die Promenade Les Rambles im Stadtzentrum bekommen ihr Fett weg. In einen Kommentar heißt es, dass Taschendiebstahl in Barcelona ein „weit verbreiteter und akzeptierter Sport“ sei, „wie Fußball“. Die Tag und Nacht belebte und in der Saison oft auch überfüllte Promenade Les Rambles mit ihren Straßenkünstlern und Verkaufsständen ist laut Tripadvisor.com obendrein auch logistisch ein „perfekter Ort“ für Taschendiebe.
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geschrieben von VivaUrlaub (14. September 2009)
Kategorie: Deutschland, Meist gelesen:, Ärgerliches
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Vor kurzem erhielt ich einen Anruf von einem Callcenter. Der junge Mann am anderen Ende der Leitung teilte mir mit, dass ich bei einem TV-Gewinnspiel einen Reisegutschein für eine 7-tägige Reise nach Zypern gewonnen habe. ‘Toll, Zypern!’, dachte ich, doch gleichzeitig machten sich auch Zweifel in mir breit. Ich konnte mich nicht daran erinnern, an besagtem Gewinnspiel teilgenommen zu haben. Trotz aller Bedenken, überwog jedoch die Neugier und so lies ich mir den Gutschein zuschicken.

Zwei Wochen später lag der vermeintliche Gewinn endlich in der Post. Eigentlich sah alles ganz gut aus – auf den ersten Blick zumindest. Beim Anruf hatte man mir bereits mitgeteilt, dass es sich nur um einen Hotelgutschein ohne Flug handele. Diesen könne ich aber für nur 199 Euro hinzubuchen. Das macht 398 Euro für zwei Personen, denn wer alleine fahren möchte, zahlt nochmal 99 Euro Zuschlag für das Einzelzimmer. Dafür wohnt man immerhin im 4-Sterne Luxushotel, aber in welchem? Als Beispiel (!) wurde das 4-Sterne-Hotel Vrissiana genannt. Doch wo man am Ende untergebracht wird, erfährt man erst auf Zypern – toll, da hat man den Überraschungseffekt einer Glücksreise gleich inklusive!

Dann schaute ich mir die Gültigkeitsdauer des Gutscheins an, immerhin blieb mir noch bis Mitte Februar Zeit zur Buchung. Aber Moment mal, buchen konnte ich nur bestimmte Termine in der Nebensaison und lediglich in den eher kalten Monaten Dezember und Januar sollte ich keinen Aufpreis zahlen. Das macht dann, wenn man im März fährt, gleich nochmal 118 Euro mehr für zwei Personen. Und bei genauerem Betrachten der Abflughäfen stellte ich fest, dass es zwar eine große Auswahl gab, doch dass (außer beim Flughafen Dresden) eine Flughafensicherungsgebühr von 29-35 Euro anfällt, also nochmal 58 bis 70 Euro Mehrkosten. Ich rechnete nach und war bereits bei 287 Euro Kosten pro Person. 99 Euro pro Person kämen noch dazu, wenn ich Halbpension wählen würde, schließlich hatte ich nur Übernachtung mit Frühstück gewonnen. Allmählich wurde mir klar, dass der vermeintliche Gewinn gar keiner war, sondern nur ein Lockangebot.
Ich überprüfte bei www.urlaub-im-web.de wie viel mich ein Pauschalurlaub im 4-Sterne-Hotel auf Zypern normalerweise kosten würde. Im Dezember fand ich Angebote ab 400 Euro, im Januar sogar ab 351 Euro und wer im März fahren möchte, findet Preise ab 407 Euro – Halbpension inklusive. Und während bei Bonusreisen der „Rechtsweg ausgeschlossen“ ist, muss man bei einer Pauschalreise nicht auf seine Rechte verzichten.

Bei Nachforschungen stellte ich fest, dass schon Viele einen Gutschein von Bonusreisen erhalten haben. Manche fühlten sich abgezockt (sie traten die Reise an und mussten an Verkaufsveranstaltungen teilnehmen, von denen man sich auch für einen Aufpreis von 50-90 Euro freikaufen konnte oder wurden in abgelegenen Hotels untergebracht), andere verlebten einen schönen Urlaub. Bei der Verbraucherzentrale Hamburg steht Bonusreisen jedoch seit Dezember 2005 auf der schwarzen Liste (Stand: 19.08.2009), gerade wegen der ganzen Aufpreise.

Ich werde den Gutschein jedenfalls nicht einlösen, da suche ich mir lieber selbst ein Angebot raus, fliege wann und wohin ich möchte und bezahle am Ende wahrscheinlich genauso viel wie bei meinem „Gewinn“.

Feststellung zu den folgenden Kommentaren:
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geschrieben von Veto (11. September 2009)
Kategorie: Ärgerliches
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Alle lieben Buffets? Ich nicht!Oh wie ich es hasse: Diese Buffets, das Anstehen, wie in der letzten Werkskantine. Warum sie so beliebt sind? Weil es für die Hotels so schön einfach ist, weil die Küche auf den Buffets wunderbar Reste verarbeiten kann und das Liegengebliebene sich am nächsten Tag nochmals aufwärmen lässt (auch wenn es verboten ist, aber wo schert man sich darum?). Außerdem kann der Service sich darum kümmern Getränke zu verkaufen.
Aber, in erster Linie sind die Gäste Schuld. Was soll die arme Hotelleitung als Tagesmenü auf die Karte schreibe? Der eine Gast isst kein Rindfleisch (BSE), der andere kein Schweinefleisch (zu fett), der Dritte ist Veganer, der Vierte nur normaler Vegetarier, der Nächste isst Fisch, aber kein Fleisch… Von nicht genehmen Saucen und Beilagen, von Leber, Niere, Meeresfrüchten gar nicht zu reden.
Also Buffets mit merkwürdigen Salaten, am besten mit fetten Mayonnaisen, totgekochten Gemüsen, trockenen Puten, traurigem Huhn, geschmacklosem Kotelett, mageren Schnitzelchen (am besten paniert), Nudeln und Pommes Frites für die Kinder. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (9. September 2009)
Kategorie: Ärgerliches
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Zehn Dollar Eintrittsgeld in die USA, sollen sie ruhig machen. Das sollten wir in Europa auch einführen (nur für US-Bürger, eine Begründung findet sich). Eine typische Europatour: Landung des Fliegers in Großbritannien 10 Euro (natürlich 10 Euro nicht 10 Dollar, wir sind ja das alte Europa, Antiquitäten sind nun mal teuer), Niederlande mit Amsterdam und Rotterdam: 10 Euro, Belgien mit Brüssel: 10 Euro, Luxemburg: 10 Euro, Deutschland mit Kölner Dom, Berlin, Heidelberg und Schloss Neuschwanstein: 10 Euro, Frankreich mit Paris, Lyon und Nizza: 10 Euro, Italien mit Venedig, Florenz und Rom ebenfalls: 10 Euro. - Abflug in die Staaten.

Macht zusammen 70 Euro. Schließlich müssen wir in Europa auch unsere Urlaubsregionen bewerben.

Jetzt mal Spaß beiseite. Die Welt ist groß, ich kann mir nicht alles anschauen, ich bin flexibel, d.h. British Columbia anstatt Alaska, Mexiko anstatt Florida, die Iguazú-Wasserfälle in Südamerika anstatt Grand Canyon. Zwar werde ich als Ausländer überall ein wenig abgezockt, aber so ein „zivilisierter“ Staat wie die USA muss nicht noch einen draufsetzen.


geschrieben von Veto (4. September 2009)
Kategorie: Ärgerliches
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Das Portal hotel.com verbreitet folgende Meldung: “Das vermutlich teuerste Frühstück der Welt hat der Hotelexperte im Moskauer Fünf-Sterne-Hotel Ritz Carlton am Roten Platz gefunden. Mit stolzen 1.000 Euro pro Person, lässt das Zarenfrühstück inklusive Edelwodka, Gänseleber und Kaviar kaum Wünsche offen. Reisenden, die zwar nicht auf den Geldbeutel aber auf die Linie achten müssen, empfiehlt Hotels.com das ideale Luxus-Low Carb-Frühstück im Le Parker Meridien in New York. Zwar schlägt die „Zillion Dollar Frittata“ aus sechs Eiern, einem Hummer sowie 280 Gramm Sevruga-Kaviar mit 650 Euro zu Buche, ist dafür aber hüftfreundlich.
1) Wer ist der Hotelexperte, hat er keinen Namen
2) So einen Mist zu schreiben, das ist nur peinlich. Ein Frühstück mit Hummer, Kaviar und sechs Eiern, plus den Produkten wie Croissants, Butter, Marmelade, Schinken, Käse.. , die nicht genannt wurden, aber 100% dazu gehören, als hüftfreundlich zu bezeichenen.
3) Was für Vorstellung von Luxus muss ich als Hoteldirektor haben, um so “auf die K. zu hauen”?
4) Vielleicht ein erfolgreiches Vorgehen (beim Geld”adel”), aber stillos. Ein gutes Hotel wird den Gästen jeden möglichen Wunsch erfüllen, aber nicht Wünsche nach Gänseleber und Kaviar wecken. Nicht nur Tierfreunde und Vegetarier vergrault man, wenn man dies auf einer Frühstückskarte liest. Außerdem, Gänseleber zum Frühstück :-((
5) Teuer ist nicht gleich gut.
6) Liebe Frau Yvonne Bonanati. Hat Ihr Pressebüro keine Anschrift, keinen Straßenamen, Plz und Ortbezeichnung. Schwebt es in der Luft? (Laut unserer News lautet die Anschrift: “Pressebüro Hotels.com D/A/CH, public link GmbH, Tel.: +49 (0)30 – 44 31 88 25, E-Mail: presse@hotels.com”) oder ist das ein “Wohnzimmer”-Pressebüro?