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Kategorie "Ärgerliches"
Immer mehr Länder verbieten das Pilzesammeln ganz, wie die Niederlande. In anderen Ländern gibt es große Unterschiede, da das Pilzesammeln Sache regionaler Behörden ist, wie in Deutschland oder Österreich.
Touristen zählen zu den liebsten Opfern von Taschendieben - und sicher auch zu den bedauernswertesten. Vor allem dann, wenn die gesamte Brieftasche mit Bargeld, Ausweis, Kreditkarten, Tickets usw. usf. in die Hände der Kleinkriminellen gerät, ist die Urlaubsfreude meist gründlich dahin. Besonders verbreitet ist Taschendiebstahl anscheinend in den Touristenmetropolen Südeuropas. Dies geht zumindest aus einer internationalen Top-10-Rangliste hervor, die die us-amerikanische Reiseseite „Tripadvisor“ jüngst aufgestellt hat. „Welthauptstadt des Taschendiebstahls“ ist danach Barcelona. Besonders die katalanische Metropole Barcelona und dort vor allem die Promenade Les Rambles im Stadtzentrum bekommen ihr Fett weg. In einen Kommentar heißt es, dass Taschendiebstahl in Barcelona ein „weit verbreiteter und akzeptierter Sport“ sei, „wie Fußball“. Die Tag und Nacht belebte und in der Saison oft auch überfüllte Promenade Les Rambles mit ihren Straßenkünstlern und Verkaufsständen ist laut Tripadvisor.com obendrein auch logistisch ein „perfekter Ort“ für Taschendiebe.
Vor kurzem erhielt ich einen Anruf von einem Callcenter. Der junge Mann am anderen Ende der Leitung teilte mir mit, dass ich bei einem TV-Gewinnspiel einen Reisegutschein für eine 7-tägige Reise nach Zypern gewonnen habe. ‘Toll, Zypern!’, dachte ich, doch gleichzeitig machten sich auch Zweifel in mir breit. Ich konnte mich nicht daran erinnern, an besagtem Gewinnspiel teilgenommen zu haben. Trotz aller Bedenken, überwog jedoch die Neugier und so lies ich mir den Gutschein zuschicken. Zwei Wochen später lag der vermeintliche Gewinn endlich in der Post. Eigentlich sah alles ganz gut aus – auf den ersten Blick zumindest. Beim Anruf hatte man mir bereits mitgeteilt, dass es sich nur um einen Hotelgutschein ohne Flug handele. Diesen könne ich aber für nur 199 Euro hinzubuchen. Das macht 398 Euro für zwei Personen, denn wer alleine fahren möchte, zahlt nochmal 99 Euro Zuschlag für das Einzelzimmer. Dafür wohnt man immerhin im 4-Sterne Luxushotel, aber in welchem? Als Beispiel (!) wurde das 4-Sterne-Hotel Vrissiana genannt. Doch wo man am Ende untergebracht wird, erfährt man erst auf Zypern – toll, da hat man den Überraschungseffekt einer Glücksreise gleich inklusive! Dann schaute ich mir die Gültigkeitsdauer des Gutscheins an, immerhin blieb mir noch bis Mitte Februar Zeit zur Buchung. Aber Moment mal, buchen konnte ich nur bestimmte Termine in der Nebensaison und lediglich in den eher kalten Monaten Dezember und Januar sollte ich keinen Aufpreis zahlen. Das macht dann, wenn man im März fährt, gleich nochmal 118 Euro mehr für zwei Personen. Und bei genauerem Betrachten der Abflughäfen stellte ich fest, dass es zwar eine große Auswahl gab, doch dass (außer beim Flughafen Dresden) eine Flughafensicherungsgebühr von 29-35 Euro anfällt, also nochmal 58 bis 70 Euro Mehrkosten. Ich rechnete nach und war bereits bei 287 Euro Kosten pro Person. 99 Euro pro Person kämen noch dazu, wenn ich Halbpension wählen würde, schließlich hatte ich nur Übernachtung mit Frühstück gewonnen. Allmählich wurde mir klar, dass der vermeintliche Gewinn gar keiner war, sondern nur ein Lockangebot. Bei Nachforschungen stellte ich fest, dass schon Viele einen Gutschein von Bonusreisen erhalten haben. Manche fühlten sich abgezockt (sie traten die Reise an und mussten an Verkaufsveranstaltungen teilnehmen, von denen man sich auch für einen Aufpreis von 50-90 Euro freikaufen konnte oder wurden in abgelegenen Hotels untergebracht), andere verlebten einen schönen Urlaub. Bei der Verbraucherzentrale Hamburg steht Bonusreisen jedoch seit Dezember 2005 auf der schwarzen Liste (Stand: 19.08.2009), gerade wegen der ganzen Aufpreise. Ich werde den Gutschein jedenfalls nicht einlösen, da suche ich mir lieber selbst ein Angebot raus, fliege wann und wohin ich möchte und bezahle am Ende wahrscheinlich genauso viel wie bei meinem „Gewinn“. Feststellung zu den folgenden Kommentaren:
Zehn Dollar Eintrittsgeld in die USA, sollen sie ruhig machen. Das sollten wir in Europa auch einführen (nur für US-Bürger, eine Begründung findet sich). Eine typische Europatour: Landung des Fliegers in Großbritannien 10 Euro (natürlich 10 Euro nicht 10 Dollar, wir sind ja das alte Europa, Antiquitäten sind nun mal teuer), Niederlande mit Amsterdam und Rotterdam: 10 Euro, Belgien mit Brüssel: 10 Euro, Luxemburg: 10 Euro, Deutschland mit Kölner Dom, Berlin, Heidelberg und Schloss Neuschwanstein: 10 Euro, Frankreich mit Paris, Lyon und Nizza: 10 Euro, Italien mit Venedig, Florenz und Rom ebenfalls: 10 Euro. - Abflug in die Staaten. Macht zusammen 70 Euro. Schließlich müssen wir in Europa auch unsere Urlaubsregionen bewerben. Jetzt mal Spaß beiseite. Die Welt ist groß, ich kann mir nicht alles anschauen, ich bin flexibel, d.h. British Columbia anstatt Alaska, Mexiko anstatt Florida, die Iguazú-Wasserfälle in Südamerika anstatt Grand Canyon. Zwar werde ich als Ausländer überall ein wenig abgezockt, aber so ein „zivilisierter“ Staat wie die USA muss nicht noch einen draufsetzen.
Das Portal hotel.com verbreitet folgende Meldung: “Das vermutlich teuerste Frühstück der Welt hat der Hotelexperte im Moskauer Fünf-Sterne-Hotel Ritz Carlton am Roten Platz gefunden. Mit stolzen 1.000 Euro pro Person, lässt das Zarenfrühstück inklusive Edelwodka, Gänseleber und Kaviar kaum Wünsche offen. Reisenden, die zwar nicht auf den Geldbeutel aber auf die Linie achten müssen, empfiehlt Hotels.com das ideale Luxus-Low Carb-Frühstück im Le Parker Meridien in New York. Zwar schlägt die „Zillion Dollar Frittata“ aus sechs Eiern, einem Hummer sowie 280 Gramm Sevruga-Kaviar mit 650 Euro zu Buche, ist dafür aber hüftfreundlich. ” |
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