Kategorie "Ärgerliches"
Erst die Freude darüber, im Italien-Urlaub für sieben Euro eine Tasche ergattert zu haben, die einer Designertasche der Luxusmarke „Louis Vuitton“ zum Verwechseln ähnlich sieht. Dann der Schock, für den Kauf des gefälschten Markenprodukts stolze 1.000 Euro Strafe berappen zu sollen. Und am guten Ende nicht nur Erleichterung, weil die Bezahlung der Strafe jemand anderes übernimmt, sondern wieder Freude, diesmal über Bonus-Gratisferien am (Urlaubs-)Ort des Geschehens. Dies ist - grob zusammengefasst - die Story, die einer 65jährigen Österreicherin unlängst passiert ist und die auch in der internationalen Presse für Aufregung sorgte.
„Ingrid“, wie die Frau in der italienischen Presse genannt wird, hatte im Adria-Seebad Jesolo (nahe Venedig) ihr Louis Vuitton-Plagiat von einem Straßenhändler aus Nordafrika gekauft. Was Ingrid nicht wusste: In Jesolo fährt man seit Anfang dieser Saison bei der Bekämpfung des Handels mit gefälschten Markenwaren eine „Null-Toleranz“-Strategie. Und lässt das Treiben der fliegenden Händler und ihrer Kundschaft von Polizisten per Fernglas beobachten. So war Ingrid natürlich einigermaßen überrascht, als plötzlich ein als Tourist getarnter italienischer Beamter (mit Sonnenbrille und kurzen Hosen) vor ihr stand und ihr die 1.000-Euro-Geldstrafe aufbrummte. Ingrid beteuerte, nicht gewusst zu haben, dass es sich bei dem Kauf um einen Gesetzesverstoß handelte, wurde wütend und weigerte sich zu zahlen.
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Eine sinnvolle Schutzkleidung für Fußballfans, die im Sommer zur WM ins kriminalitätsgeschüttelte und von Hooligans als Schlachtfeld auserkorene Südafrika reisen wollen? Oder doch eher Ausdruck gewiefter und skrupelloser Geschäftemacherei, die gezielt die Besorgnisse und Ängste normaler Fußballanhänger missbraucht? An einer “Stichschutzweste” (stab vest) für Fußballfans, die die in London registrierte Firma Protektorvest.com seit kurzem anbietet, scheiden sich die Geister.
Die umstrittene Weste schützt ihren Träger laut Hersteller vor Messerstichen, Attacken mit scharfkantigen/spitzen Gegenständen und Ähnlichen. Ausgeliefert wird das rund 80 Euro teure Stück auf Wunsch auch mit einer vorn angebrachten Landesflagge, die unmissverständlich anzeigt, welcher nationalen Fangruppe sich der Träger zugehörig fühlt (siehe Bild).
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Wirklich traurig, womit die asiatische Airline Thai Airways derzeit weltweit Schlagzeilen macht. Medienberichten zufolge soll Thai Airways allen Mitarbeiterinnen über 45 Jahren Auflösungsverträge angeboten haben. „Zu teuer“ und „zu alt“ sind Thai Airways die Damen geworden. Denn während das Durchschnittsalter der Stewardessen bei der Billigkonkurrenz Thai AirAsia nur bei 28 Jahren liegt, sind die Stewardessen bei Thai Airways im Durchschnitt zwischen 35 und 38 Jahre alt. Thai Airways scheint sich getreu des Firmenmottos „Smooth as Silk“ bei seinem Personal nun auf das junge und hübsche Gemüse zu konzentrieren und will den Altersdurchschnitt senken.
Thai Airways möchte dadurch nicht nur sein Image aufbessern, sondern auch Kosten einsparen. Das Argument, dass die älteren Damen mehr verdienen, klingt zunächst auch logisch. So verdient eine Berufsanfängerin bei Thai Airways etwa 600 Euro, erfahrene Stewardessen hingegen 2.000 Euro. Da ist es doch irgendwie offensichtlich, dass Thai Airways die älteren Mitarbeiterinnen loswerden möchte. – Nein, denn männliche Mitarbeiter von Thai Airways bekamen keine Auflösungsverträge zugeschickt. Für sie scheint das Motto „Smooth as Silk“ nicht zu gelten und ihre Erfahrung zu zählen.
Thai Airways scheint zu vergessen, dass die Erfahrung im Ernstfall für die Passagiere viel wichtiger ist, als ein hübsches Gesicht. Welches unserer Meinung auch noch Damen im Alter von 45 Jahren besitzen können. Es bleibt nur zu hoffen, dass Thai Airways diesen Aspekt auch bald bemerkt und lieber bei den hohen Gehältern seiner Manager spart (die anscheinend diese „grandiose“ Idee hatten), als an denen der Stewardessen.
Foto: Stewardess bei einer thailändischen Fluggesellschaft.
Wer einen Pauschalurlaub oder eine Städtereise bucht, der informiert sich vorher meist über das jeweilige Hotel. Das Internet macht’s möglich. So kann man überall im Internet Hotelbewertungen anderer Hotelgäste anschauen. Liegt das Hotel auf Mallorca wirklich in einer lauschigen Bucht oder direkt neben einer Abwasseranlage? Und was ist mit dem Familien-Hotel in Südtirol? Können sich Kinder hier wirklich wohl fühlen oder werden Wünsche nach Kinderzustellbett und Fläschchenwärmer vom Hotelpersonal konsequent ignoriert? All diese Fragen möchte man natürlich vor dem Urlaub klären, um keinen Reinfall zu erleben. Denn umso zufriedener man mit dem Hotel ist, desto größer ist auch der Erholungseffekt.
Hotelbewertungen gibt es mittlerweile auf vielen Online-Portalen wie beispielsweise Holidaycheck.de oder Tripadvisor.de. Doch kann man den Hotelbewertungen wirklich trauen? Den kompletten Beitrag lesen »
Wir schreiben das Jahr 2010! Eine Tatsache, aber leider leben viele Hotelbetreiber noch im letzten Jahrhundert. Das Bestreben eines jeden Hoteliers sollte sein, seine Gäste zufrieden zu stellen. Beim Thema Internetgebühren werden in sehr vielen Hotels die Gäste regelrecht verarscht und verärgtert, schließlich ist ein Blick ins Internet heute genauso selbstverständlich wie das Anschalten des Fernsehers. Ganz im Gegenteil, so mancher Hotelgast schaut lieber schnell im Internet nach was im Laufe des Tages, egal ob im Urlaub oder auf einer Geschäftsreise, so in der Welt passiert ist oder wie sein Verein gespielt hat. Das ist angenehmer als vor der Glotze zu warten, bevor die nächsten Nachrichten kommen und das vielleicht noch in einer fremden Sprache.
Jetzt sollte man sich einmal überlegen, wie viel den Hotelier die Fernseher auf den Zimmern kosten, plus Leitungen und Gebühren. Den kompletten Beitrag lesen »
Billigflieger wie RyanAir & Co. lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen, um Kosten zu sparen. Vorteil für den Fluggast sind die günstigeren Ticketpreise. Größter Nachteil ist der fehlende Komfort. Schon heute muss man bei den Billigfliegern für alle Extras draufzahlen. Wer zum Beispiel Hunger verspürt oder Durst hat, der bekommt Sandwiches, Kaffee und andere Snacks nur gegen Bezahlung. Auch Platzreservierungen und Gepäckaufgabe sind bei vielen Billigfliegern kostenpflichtig. Bei RyanAir sprach man 2008 sogar davon, für jeden Toilettengang einen Euro zu verlangen. Bisher wurde der kontroverse Plan, der in den Medien starke Kritik hervorrief, jedoch nicht durchgesetzt.
Nun hat sich die Londoner Firma Design Q ein neues Konzept ausgedacht, um Platz und damit Flugkosten zu sparen. Das Konzept sieht eine Platz sparende Sitzordnung für Kurzstreckenflüge vor, bei der die Passagiere sich gegenüber sitzen und die Sitzplätze wie in Militärflugzeugen an den Seiten bzw. im Mittelgang angebracht sind. Dadurch könnten laut Design Q 50 Prozent mehr Passagiere transportiert werden, bei 30 Prozent weniger Kosten pro Sitzplatz. Wer wie bisher in Flugrichtung sitzen möchte, wird für diesen Extrawunsch bezahlen müssen.
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Immer mehr Länder verbieten das Pilzesammeln ganz, wie die Niederlande. In anderen Ländern gibt es große Unterschiede, da das Pilzesammeln Sache regionaler Behörden ist, wie in Deutschland oder Österreich.
In vielen europäischen Staaten gibt es Mengenbeschränkungen, aber überall wird dagegen verstoßen. Das Problem ist, dass so mancher Pilzsammler bei vollem Korb zum Auto läuft, ihn im Kofferraum deponiert und mit einem neuen Korb losläuft. Die Gefahr erwischt zu werden ist meist sehr gering. In Österreich ärgert man sich über zahlreiche italienische Großfamilien, die riesige Mengen Pilze sammeln und die möglichen 100 oder 200 Euro Strafe aus der Portokasse bezahlen. Kein Wunder bei Preisen für Steinpilze bis zu 55 Euro pro Kilogramm.
So ist es kein Wunder, dass mancherorts darüber nachgedacht wird, Pilzsammeln nur noch Gruppenweise unter Aufsicht eines Fachmanns durchzuführen. So wird sichergestellt, dass die Pilzsammler eine Einweisung bekommen, behutsam mit der Natur umgehen, Waldbereich in denen Wild ruht nicht betreten und der Pilzsammler am Ende der Sammeltour die Essbarkeit der Pilze bestätigt bekommt. In Zeiten von GPS und Handys muss so eine Gruppe auch nicht in Sichtweise nebeneinander gehen, der Gruppenleiter müsste nur die Marschrichtung angeben, das Ende der Tour festlegen und den Endtreffpunkt im GPS der Teilnehmern speichern lassen.
Vielleicht könnte man solche Touren auch mit anschließenden Kochkursen verbinden und so kleine touristische Events daraus machen.
Wer allerdings viel und oft Pilze sammeln möchte, weil er vielleicht in der Pilzregion wohnt und Zeit hat, der muss sich halt einen kostenpflichtigen Erlaubnisschein besorgen, vorher seine Sachkenntnis nachweisen und gelegentliche Kontrollen über sich ergehen lassen.
Die Zeiten in denen die Natur geplündert werden darf, sollten vorbei sein. Schließlich haben auch Pilze eine sehr wichtige Funktion im Ökosystem des Waldes.

Unzähligen Menschen sind ihre teuer bezahlten und wohlverdienten Urlaubstage durch Kakerlaken verleidet worden. Leider wird sich das Problem nie vollständig lösen lassen, trotzdem hier einige Gedanken zum Thema.
Ein neues Hotel wird meist ein vernünftiges, modernes Abwassersytem haben. Ältere, marode System sind das ideale Versteck für Ungeziefer aller Art. Außerdem kann man sich im Internet informieren, ob andere Hotelgäste in dem Hotel, welches man buchen möchte, Probleme hatten.
Ein Hotel in der Wüste oder auf einer trockenen Insel wie Lanzarote ist von Ungeziefer weniger betroffen. Leider meinen viele Hotelbetreiber Beete mit tropische Pflanzen und einem hohen Wasserbedarf rund um ihre Hotelanlagen anlegen zu müssen: ebenfalls ideale Lebensbedingungen für Kakerlaken, Ameisen usw. Den kompletten Beitrag lesen »
Vor kurzem erhielt ich einen Anruf von einem Callcenter. Der junge Mann am anderen Ende der Leitung teilte mir mit, dass ich bei einem TV-Gewinnspiel einen Reisegutschein für eine 7-tägige Reise nach Zypern gewonnen habe. ‘Toll, Zypern!’, dachte ich, doch gleichzeitig machten sich auch Zweifel in mir breit. Ich konnte mich nicht daran erinnern, an besagtem Gewinnspiel teilgenommen zu haben. Trotz aller Bedenken, überwog jedoch die Neugier und so lies ich mir den Gutschein zuschicken.
Zwei Wochen später lag der vermeintliche Gewinn endlich in der Post. Eigentlich sah alles ganz gut aus – auf den ersten Blick zumindest. Beim Anruf hatte man mir bereits mitgeteilt, dass es sich nur um einen Hotelgutschein ohne Flug handele. Diesen könne ich aber für nur 199 Euro hinzubuchen. Das macht 398 Euro für zwei Personen, denn wer alleine fahren möchte, zahlt nochmal 99 Euro Zuschlag für das Einzelzimmer. Dafür wohnt man immerhin im 4-Sterne Luxushotel, aber in welchem? Als Beispiel (!) wurde das 4-Sterne-Hotel Vrissiana genannt. Doch wo man am Ende untergebracht wird, erfährt man erst auf Zypern – toll, da hat man den Überraschungseffekt einer Glücksreise gleich inklusive!
Dann schaute ich mir die Gültigkeitsdauer des Gutscheins an, immerhin blieb mir noch bis Mitte Februar Zeit zur Buchung. Aber Moment mal, buchen konnte ich nur bestimmte Termine in der Nebensaison und lediglich in den eher kalten Monaten Dezember und Januar sollte ich keinen Aufpreis zahlen. Das macht dann, wenn man im März fährt, gleich nochmal 118 Euro mehr für zwei Personen. Und bei genauerem Betrachten der Abflughäfen stellte ich fest, dass es zwar eine große Auswahl gab, doch dass (außer beim Flughafen Dresden) eine Flughafensicherungsgebühr von 29-35 Euro anfällt, also nochmal 58 bis 70 Euro Mehrkosten. Ich rechnete nach und war bereits bei 287 Euro Kosten pro Person. 99 Euro pro Person kämen noch dazu, wenn ich Halbpension wählen würde, schließlich hatte ich nur Übernachtung mit Frühstück gewonnen. Allmählich wurde mir klar, dass der vermeintliche Gewinn gar keiner war, sondern nur ein Lockangebot.
Ich überprüfte bei www.urlaub-im-web.de wie viel mich ein Pauschalurlaub im 4-Sterne-Hotel auf Zypern normalerweise kosten würde. Im Dezember fand ich Angebote ab 400 Euro, im Januar sogar ab 351 Euro und wer im März fahren möchte, findet Preise ab 407 Euro – Halbpension inklusive. Und während bei Bonusreisen der „Rechtsweg ausgeschlossen“ ist, muss man bei einer Pauschalreise nicht auf seine Rechte verzichten.
Bei Nachforschungen stellte ich fest, dass schon Viele einen Gutschein von Bonusreisen erhalten haben. Manche fühlten sich abgezockt (sie traten die Reise an und mussten an Verkaufsveranstaltungen teilnehmen, von denen man sich auch für einen Aufpreis von 50-90 Euro freikaufen konnte oder wurden in abgelegenen Hotels untergebracht), andere verlebten einen schönen Urlaub. Bei der Verbraucherzentrale Hamburg steht Bonusreisen jedoch seit Dezember 2005 auf der schwarzen Liste (Stand: 19.08.2009), gerade wegen der ganzen Aufpreise.
Ich werde den Gutschein jedenfalls nicht einlösen, da suche ich mir lieber selbst ein Angebot raus, fliege wann und wohin ich möchte und bezahle am Ende wahrscheinlich genauso viel wie bei meinem „Gewinn“.
Feststellung zu den folgenden Kommentaren:
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Oh wie ich es hasse: Diese Buffets, das Anstehen, wie in der letzten Werkskantine. Warum sie so beliebt sind? Weil es für die Hotels so schön einfach ist, weil die Küche auf den Buffets wunderbar Reste verarbeiten kann und das Liegengebliebene sich am nächsten Tag nochmals aufwärmen lässt (auch wenn es verboten ist, aber wo schert man sich darum?). Außerdem kann der Service sich darum kümmern Getränke zu verkaufen.
Aber, in erster Linie sind die Gäste Schuld. Was soll die arme Hotelleitung als Tagesmenü auf die Karte schreibe? Der eine Gast isst kein Rindfleisch (BSE), der andere kein Schweinefleisch (zu fett), der Dritte ist Veganer, der Vierte nur normaler Vegetarier, der Nächste isst Fisch, aber kein Fleisch… Von nicht genehmen Saucen und Beilagen, von Leber, Niere, Meeresfrüchten gar nicht zu reden.
Also Buffets mit merkwürdigen Salaten, am besten mit fetten Mayonnaisen, totgekochten Gemüsen, trockenen Puten, traurigem Huhn, geschmacklosem Kotelett, mageren Schnitzelchen (am besten paniert), Nudeln und Pommes Frites für die Kinder. Den kompletten Beitrag lesen »