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Kategorie "Ärgerliches"
Die umstrittene Weste schützt ihren Träger laut Hersteller vor Messerstichen, Attacken mit scharfkantigen/spitzen Gegenständen und Ähnlichen. Ausgeliefert wird das rund 80 Euro teure Stück auf Wunsch auch mit einer vorn angebrachten Landesflagge, die unmissverständlich anzeigt, welcher nationalen Fangruppe sich der Träger zugehörig fühlt (siehe Bild).
Thai Airways möchte dadurch nicht nur sein Image aufbessern, sondern auch Kosten einsparen. Das Argument, dass die älteren Damen mehr verdienen, klingt zunächst auch logisch. So verdient eine Berufsanfängerin bei Thai Airways etwa 600 Euro, erfahrene Stewardessen hingegen 2.000 Euro. Da ist es doch irgendwie offensichtlich, dass Thai Airways die älteren Mitarbeiterinnen loswerden möchte. – Nein, denn männliche Mitarbeiter von Thai Airways bekamen keine Auflösungsverträge zugeschickt. Für sie scheint das Motto „Smooth as Silk“ nicht zu gelten und ihre Erfahrung zu zählen. Thai Airways scheint zu vergessen, dass die Erfahrung im Ernstfall für die Passagiere viel wichtiger ist, als ein hübsches Gesicht. Welches unserer Meinung auch noch Damen im Alter von 45 Jahren besitzen können. Es bleibt nur zu hoffen, dass Thai Airways diesen Aspekt auch bald bemerkt und lieber bei den hohen Gehältern seiner Manager spart (die anscheinend diese „grandiose“ Idee hatten), als an denen der Stewardessen. Foto: Stewardess bei einer thailändischen Fluggesellschaft.
Hotelbewertungen gibt es mittlerweile auf vielen Online-Portalen wie beispielsweise Holidaycheck.de oder Tripadvisor.de. Doch kann man den Hotelbewertungen wirklich trauen? Den kompletten Beitrag lesen »
Nun hat sich die Londoner Firma Design Q ein neues Konzept ausgedacht, um Platz und damit Flugkosten zu sparen. Das Konzept sieht eine Platz sparende Sitzordnung für Kurzstreckenflüge vor, bei der die Passagiere sich gegenüber sitzen und die Sitzplätze wie in Militärflugzeugen an den Seiten bzw. im Mittelgang angebracht sind. Dadurch könnten laut Design Q 50 Prozent mehr Passagiere transportiert werden, bei 30 Prozent weniger Kosten pro Sitzplatz. Wer wie bisher in Flugrichtung sitzen möchte, wird für diesen Extrawunsch bezahlen müssen.
Vor kurzem erhielt ich einen Anruf von einem Callcenter. Der junge Mann am anderen Ende der Leitung teilte mir mit, dass ich bei einem TV-Gewinnspiel einen Reisegutschein für eine 7-tägige Reise nach Zypern gewonnen habe. ‘Toll, Zypern!’, dachte ich, doch gleichzeitig machten sich auch Zweifel in mir breit. Ich konnte mich nicht daran erinnern, an besagtem Gewinnspiel teilgenommen zu haben. Trotz aller Bedenken, überwog jedoch die Neugier und so lies ich mir den Gutschein zuschicken. Zwei Wochen später lag der vermeintliche Gewinn endlich in der Post. Eigentlich sah alles ganz gut aus – auf den ersten Blick zumindest. Beim Anruf hatte man mir bereits mitgeteilt, dass es sich nur um einen Hotelgutschein ohne Flug handele. Diesen könne ich aber für nur 199 Euro hinzubuchen. Das macht 398 Euro für zwei Personen, denn wer alleine fahren möchte, zahlt nochmal 99 Euro Zuschlag für das Einzelzimmer. Dafür wohnt man immerhin im 4-Sterne Luxushotel, aber in welchem? Als Beispiel (!) wurde das 4-Sterne-Hotel Vrissiana genannt. Doch wo man am Ende untergebracht wird, erfährt man erst auf Zypern – toll, da hat man den Überraschungseffekt einer Glücksreise gleich inklusive! Dann schaute ich mir die Gültigkeitsdauer des Gutscheins an, immerhin blieb mir noch bis Mitte Februar Zeit zur Buchung. Aber Moment mal, buchen konnte ich nur bestimmte Termine in der Nebensaison und lediglich in den eher kalten Monaten Dezember und Januar sollte ich keinen Aufpreis zahlen. Das macht dann, wenn man im März fährt, gleich nochmal 118 Euro mehr für zwei Personen. Und bei genauerem Betrachten der Abflughäfen stellte ich fest, dass es zwar eine große Auswahl gab, doch dass (außer beim Flughafen Dresden) eine Flughafensicherungsgebühr von 29-35 Euro anfällt, also nochmal 58 bis 70 Euro Mehrkosten. Ich rechnete nach und war bereits bei 287 Euro Kosten pro Person. 99 Euro pro Person kämen noch dazu, wenn ich Halbpension wählen würde, schließlich hatte ich nur Übernachtung mit Frühstück gewonnen. Allmählich wurde mir klar, dass der vermeintliche Gewinn gar keiner war, sondern nur ein Lockangebot. Ich überprüfte bei www.urlaub-im-web.de wie viel mich ein Pauschalurlaub im 4-Sterne-Hotel auf Zypern normalerweise kosten würde. Im Dezember fand ich Angebote ab 400 Euro, im Januar sogar ab 351 Euro und wer im März fahren möchte, findet Preise ab 407 Euro – Halbpension inklusive. Und während bei Bonusreisen der „Rechtsweg ausgeschlossen“ ist, muss man bei einer Pauschalreise nicht auf seine Rechte verzichten. Bei Nachforschungen stellte ich fest, dass schon Viele einen Gutschein von Bonusreisen erhalten haben. Manche fühlten sich abgezockt (sie traten die Reise an und mussten an Verkaufsveranstaltungen teilnehmen, von denen man sich auch für einen Aufpreis von 50-90 Euro freikaufen konnte oder wurden in abgelegenen Hotels untergebracht), andere verlebten einen schönen Urlaub. Bei der Verbraucherzentrale Hamburg steht Bonusreisen jedoch seit Dezember 2005 auf der schwarzen Liste (Stand: 19.08.2009), gerade wegen der ganzen Aufpreise. Ich werde den Gutschein jedenfalls nicht einlösen, da suche ich mir lieber selbst ein Angebot raus, fliege wann und wohin ich möchte und bezahle am Ende wahrscheinlich genauso viel wie bei meinem „Gewinn“.
Zehn Dollar Eintrittsgeld in die USA, sollen sie ruhig machen. Das sollten wir in Europa auch einführen (nur für US-Bürger, eine Begründung findet sich). Eine typische Europatour: Landung des Fliegers in Großbritannien 10 Euro (natürlich 10 Euro nicht 10 Dollar, wir sind ja das alte Europa, Antiquitäten sind nun mal teuer), Niederlande mit Amsterdam und Rotterdam: 10 Euro, Belgien mit Brüssel: 10 Euro, Luxemburg: 10 Euro, Deutschland mit Kölner Dom, Berlin, Heidelberg und Schloss Neuschwanstein: 10 Euro, Frankreich mit Paris, Lyon und Nizza: 10 Euro, Italien mit Venedig, Florenz und Rom ebenfalls: 10 Euro. - Abflug in die Staaten. Macht zusammen 70 Euro. Schließlich müssen wir in Europa auch unsere Urlaubsregionen bewerben. Jetzt mal Spaß beiseite. Die Welt ist groß, ich kann mir nicht alles anschauen, ich bin flexibel, d.h. British Columbia anstatt Alaska, Mexiko anstatt Florida, die Iguazú-Wasserfälle in Südamerika anstatt Grand Canyon. Zwar werde ich als Ausländer überall ein wenig abgezockt, aber so ein „zivilisierter“ Staat wie die USA muss nicht noch einen draufsetzen.
Das Portal hotel.com verbreitet folgende Meldung: “Das vermutlich teuerste Frühstück der Welt hat der Hotelexperte im Moskauer Fünf-Sterne-Hotel Ritz Carlton am Roten Platz gefunden. Mit stolzen 1.000 Euro pro Person, lässt das Zarenfrühstück inklusive Edelwodka, Gänseleber und Kaviar kaum Wünsche offen. Reisenden, die zwar nicht auf den Geldbeutel aber auf die Linie achten müssen, empfiehlt Hotels.com das ideale Luxus-Low Carb-Frühstück im Le Parker Meridien in New York. Zwar schlägt die „Zillion Dollar Frittata“ aus sechs Eiern, einem Hummer sowie 280 Gramm Sevruga-Kaviar mit 650 Euro zu Buche, ist dafür aber hüftfreundlich. ” |
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