Kategorie "Ärgerliches"
Wer Webseiten oder Blogs betreut, bekommt über kurz oder lang Emails von Menschen, die anscheinend keinen festen Wohnsitz, kein Telefon und keine Kontaktdaten haben. Diese Menschen möchten aber trotzdem in eine Art Geschäftsbeziehung zu einem treten, sie bieten Linktausche an oder möchten Texte für die eigene Webseite schreiben und wollen im Gegenzug Links in diese Texte eingebaut haben. Hier ein Beispiel aus einer Mail, die uns vor einigen Tagen erreichte:
„Ich habe Ihren Blog durch Google gefunden und gesehen, dass Sie sehr informative Artikel über den Themenbereich Reisen und Urlaub auf Ihrem Blog veröffentlichen. Da ich selbst auch einige Blogs betreue und Artikel schreibe, möchte ich nun Fragen (*), ob es möglich wäre einen Gastbeitrag zu veröffentlichen… als Gegenleistung möchte ich lediglich eine Verlinkung aus dem Beitrag.“
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Unzählige News von Reisebüros, Reiseveranstaltern, Marketingagenturen, Hotels und Campingplätzen landen in den Email-Postfächern der deutschen Verbraucher. Dabei ist immer wieder zu lesen: XYZ liegt voll im Trend. Ist das wirklich ein Grund irgendwo hinzu fahren? Für mich bestimmt nicht. Voll im Trend, das heißt doch nur hohe Preise, übervolle Hotels, ausgebuchte Restaurants, Menschenmassen und eventuell Baustellen allenthalben. All das soll man in Kauf nehmen, um zu Hause Freunden, Bekannten, Verwandten und Arbeitskollegen sagen zu können: Ich war dort wo alle hinfahren. Wie langweilig, wie uncool und wie unkreativ.
Voll im Trend, oft bedeutet das nichts anderes als dass in der Vorsaison die Übernachtungszahlen in irgendeinem Dorf gestiegen sind, vielleicht weil der Campingplatz des Ortes erweitert wurde oder ein neues Hotel errichtet wurde. Den kompletten Beitrag lesen »
Georgische Behörden haben vor wenigen Tagen ein Verbot besonderer Art erlassen: Den Restaurants der Kaukasusrepublik ist ab sofort das Spielen Russischer Lieder verboten. Wie allgemein bekannt ist, ist das Verhältnis der beiden Straßen seit der Unabhängigkeit Georgiens im Jahr vor fast genau 20 Jahren (seit dem 9.April 1991) nicht besonders gut. Der Einmarsch russischer Truppen in die völkerrechtlich zu Georgien gehörenden Regionen Abchasien und Südossetien hat das Verhältnis nicht verbessert. Trotzdem scheint die Beliebtheit vor allem russischer Volkslieder in Georgien immer noch groß zu sein, ansonsten hätten Gastronomen bislang mit Umsatzeinbußen rechnen müssen, wenn sie die Lieder des „Feindes“ spielen, oder Gäste hätten sicherlich direkt beim Wirt protestiert.
Gastromomen müssen also ab sofort mit einer Geldstrafe von etwa 500 (206 Euro) rechnen, wenn Sie russische Lieder spielen. Auch das Zeigen von Filmen in Russisch ist in Georgien inzwischen verboten und in Schulen hat Englisch längt das früher vorherrschende Russisch verdrängt.
Wenn die Bevölkerung mit diesem Zwiespalt leben kann, wenn sie also zwischen russischer Kultur und russischer Regierungspolitik unterscheiden kann, dann sollte die georgische Regierung das eigentlich auch können. Oder wollen georgische Behörden demnächst auch die Teilnahme an Sportveranstaltungen verbieten, bei denen sich die Nachbarn im Norden angemeldet haben?
„Delhi Belly“ heißt im umgangssprachlichen Englisch der Durchfall, der so vielen europäischen Fernreisenden zu schaffen macht und durch verschmutztes Trinkwasser oder unhygienisches Essen entsteht. Nach neuesten Untersuchungen scheint dieser Name allerdings nicht ganz passend: Wie die Britische Health Protection Agency (HPA) unlängst ermittelte, ist nämlich Ägypten jenes Land, in dem britische Touristen das größte Risiko laufen, an Durchfall (Diarrhoe) zu erkranken. 82 Fälle von Magenerkrankungen kommen laut HPA-Studie auf Tausend Ägypten-Besuche britischer Bürger*. Für Indien liegt das Verhältnis bei “nur” 65 zu 1.000.
Zwischen 2004 und 2008 gab es 24.322 bestätigte Fälle von Verdauungstrakt-Erkankungen britischer Bürger während einer Auslandsreise. Davon wurden fast die Hälfte durch Samonellen verursacht. Die größten Risiko-Spots - Heimstätten von Abermillionen Keimen - sind Restaurants und Swimingpools mit geringen Hygienestandards.
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Die grassierende Terror-Hysterie an internationalen Flughäfen - namentlich in den USA und Großbritannien - geht inzwischen vielen Menschen gegen den Strich. Ein Grund dafür ist, dass man immer weniger weiß, was man von den dubiosen „gescheiterten Anschlagsplänen“ halten soll, die westliche Geheimdienste beinahe im Wochentakt „aufdecken“. Nicht wenige Beobachter deuten das permanente Hochkochen der Terrorangst als gezieltes politisches Manöver, das u. a. der Legitimierung der westlichen Kriegseinsätze im Irak und in Afghanistan dienen soll.
Aber nicht nur die große Politik, auch kleine Trittbrettfahrer scheinen gelegentlich von der geschürten Terrorangst und dem immer länger werdenden Rattenschwanz von „Sicherheitsmaßnahmen“ zu profitieren. Neuestes Beispiel: Am London-Lutan Airport werden die strengen Sicherheitsbestimmungen indirekt zur Abzocke von Passagieren genutzt. Die behauptet jedenfalls ein Sicherheitsmitarbeiter des Flughafens, wie das britische Internetportal “This is Money” jüngst berichtete.
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Wirklich traurig, womit die asiatische Airline Thai Airways derzeit weltweit Schlagzeilen macht. Medienberichten zufolge soll Thai Airways allen Mitarbeiterinnen über 45 Jahren Auflösungsverträge angeboten haben. „Zu teuer“ und „zu alt“ sind Thai Airways die Damen geworden. Denn während das Durchschnittsalter der Stewardessen bei der Billigkonkurrenz Thai AirAsia nur bei 28 Jahren liegt, sind die Stewardessen bei Thai Airways im Durchschnitt zwischen 35 und 38 Jahre alt. Thai Airways scheint sich getreu des Firmenmottos „Smooth as Silk“ bei seinem Personal nun auf das junge und hübsche Gemüse zu konzentrieren und will den Altersdurchschnitt senken.
Thai Airways möchte dadurch nicht nur sein Image aufbessern, sondern auch Kosten einsparen. Das Argument, dass die älteren Damen mehr verdienen, klingt zunächst auch logisch. So verdient eine Berufsanfängerin bei Thai Airways etwa 600 Euro, erfahrene Stewardessen hingegen 2.000 Euro. Da ist es doch irgendwie offensichtlich, dass Thai Airways die älteren Mitarbeiterinnen loswerden möchte. – Nein, denn männliche Mitarbeiter von Thai Airways bekamen keine Auflösungsverträge zugeschickt. Für sie scheint das Motto „Smooth as Silk“ nicht zu gelten und ihre Erfahrung zu zählen.
Thai Airways scheint zu vergessen, dass die Erfahrung im Ernstfall für die Passagiere viel wichtiger ist, als ein hübsches Gesicht. Welches unserer Meinung auch noch Damen im Alter von 45 Jahren besitzen können. Es bleibt nur zu hoffen, dass Thai Airways diesen Aspekt auch bald bemerkt und lieber bei den hohen Gehältern seiner Manager spart (die anscheinend diese „grandiose“ Idee hatten), als an denen der Stewardessen.
Foto: Stewardess bei einer thailändischen Fluggesellschaft.
Wer einen Pauschalurlaub oder eine Städtereise bucht, der informiert sich vorher meist über das jeweilige Hotel. Das Internet macht’s möglich. So kann man überall im Internet Hotelbewertungen anderer Hotelgäste anschauen. Liegt das Hotel auf Mallorca wirklich in einer lauschigen Bucht oder direkt neben einer Abwasseranlage? Und was ist mit dem Familien-Hotel in Südtirol? Können sich Kinder hier wirklich wohl fühlen oder werden Wünsche nach Kinderzustellbett und Fläschchenwärmer vom Hotelpersonal konsequent ignoriert? All diese Fragen möchte man natürlich vor dem Urlaub klären, um keinen Reinfall zu erleben. Denn umso zufriedener man mit dem Hotel ist, desto größer ist auch der Erholungseffekt.
Hotelbewertungen gibt es mittlerweile auf vielen Online-Portalen wie beispielsweise Holidaycheck.de oder Tripadvisor.de. Doch kann man den Hotelbewertungen wirklich trauen? Den kompletten Beitrag lesen »
Wir schreiben das Jahr 2010! Eine Tatsache, aber leider leben viele Hotelbetreiber noch im letzten Jahrhundert. Das Bestreben eines jeden Hoteliers sollte sein, seine Gäste zufrieden zu stellen. Beim Thema Internetgebühren werden in sehr vielen Hotels die Gäste regelrecht verarscht und verärgtert, schließlich ist ein Blick ins Internet heute genauso selbstverständlich wie das Anschalten des Fernsehers. Ganz im Gegenteil, so mancher Hotelgast schaut lieber schnell im Internet nach was im Laufe des Tages, egal ob im Urlaub oder auf einer Geschäftsreise, so in der Welt passiert ist oder wie sein Verein gespielt hat. Das ist angenehmer als vor der Glotze zu warten, bevor die nächsten Nachrichten kommen und das vielleicht noch in einer fremden Sprache.
Jetzt sollte man sich einmal überlegen, wie viel den Hotelier die Fernseher auf den Zimmern kosten, plus Leitungen und Gebühren. Den kompletten Beitrag lesen »
Billigflieger wie RyanAir & Co. lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen, um Kosten zu sparen. Vorteil für den Fluggast sind die günstigeren Ticketpreise. Größter Nachteil ist der fehlende Komfort. Schon heute muss man bei den Billigfliegern für alle Extras draufzahlen. Wer zum Beispiel Hunger verspürt oder Durst hat, der bekommt Sandwiches, Kaffee und andere Snacks nur gegen Bezahlung. Auch Platzreservierungen und Gepäckaufgabe sind bei vielen Billigfliegern kostenpflichtig. Bei RyanAir sprach man 2008 sogar davon, für jeden Toilettengang einen Euro zu verlangen. Bisher wurde der kontroverse Plan, der in den Medien starke Kritik hervorrief, jedoch nicht durchgesetzt.
Nun hat sich die Londoner Firma Design Q ein neues Konzept ausgedacht, um Platz und damit Flugkosten zu sparen. Das Konzept sieht eine Platz sparende Sitzordnung für Kurzstreckenflüge vor, bei der die Passagiere sich gegenüber sitzen und die Sitzplätze wie in Militärflugzeugen an den Seiten bzw. im Mittelgang angebracht sind. Dadurch könnten laut Design Q 50 Prozent mehr Passagiere transportiert werden, bei 30 Prozent weniger Kosten pro Sitzplatz. Wer wie bisher in Flugrichtung sitzen möchte, wird für diesen Extrawunsch bezahlen müssen.
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Immer mehr Länder verbieten das Pilzesammeln ganz, wie die Niederlande. In anderen Ländern gibt es große Unterschiede, da das Pilzesammeln Sache regionaler Behörden ist, wie in Deutschland oder Österreich.
In vielen europäischen Staaten gibt es Mengenbeschränkungen, aber überall wird dagegen verstoßen. Das Problem ist, dass so mancher Pilzsammler bei vollem Korb zum Auto läuft, ihn im Kofferraum deponiert und mit einem neuen Korb losläuft. Die Gefahr erwischt zu werden ist meist sehr gering. In Österreich ärgert man sich über zahlreiche italienische Großfamilien, die riesige Mengen Pilze sammeln und die möglichen 100 oder 200 Euro Strafe aus der Portokasse bezahlen. Kein Wunder bei Preisen für Steinpilze bis zu 55 Euro pro Kilogramm.
So ist es kein Wunder, dass mancherorts darüber nachgedacht wird, Pilzsammeln nur noch Gruppenweise unter Aufsicht eines Fachmanns durchzuführen. So wird sichergestellt, dass die Pilzsammler eine Einweisung bekommen, behutsam mit der Natur umgehen, Waldbereich in denen Wild ruht nicht betreten und der Pilzsammler am Ende der Sammeltour die Essbarkeit der Pilze bestätigt bekommt. In Zeiten von GPS und Handys muss so eine Gruppe auch nicht in Sichtweise nebeneinander gehen, der Gruppenleiter müsste nur die Marschrichtung angeben, das Ende der Tour festlegen und den Endtreffpunkt im GPS der Teilnehmern speichern lassen.
Vielleicht könnte man solche Touren auch mit anschließenden Kochkursen verbinden und so kleine touristische Events daraus machen.
Wer allerdings viel und oft Pilze sammeln möchte, weil er vielleicht in der Pilzregion wohnt und Zeit hat, der muss sich halt einen kostenpflichtigen Erlaubnisschein besorgen, vorher seine Sachkenntnis nachweisen und gelegentliche Kontrollen über sich ergehen lassen.
Die Zeiten in denen die Natur geplündert werden darf, sollten vorbei sein. Schließlich haben auch Pilze eine sehr wichtige Funktion im Ökosystem des Waldes.