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‘Alte Säcke’ satt - das Sackmuseum in Nieheim
Wenn man häufiger hört, man sei ein “alter Sack” und gehöre eigentlich ins “Museum”, hat man seine beste Zeit wahrscheinlich schon hinter sich. Doch der Zusammenhang “alter Sack” und “Museum” taucht nicht nur in derart unerfreulichen Zusammenhängen auf. In dem kleinen Städtchen Nieheim im oberen Weserbergland (Nordrhein-Westfalen) gibt es ein echtes Sackmuseum, das mit seinen etwa 700 Exponaten allerlei Interessantes und Überraschendes zu bieten hat. Das Spektrum der ausgestellten Säcke reicht vom wohl kleinsten Postsack der Welt, der nur ein paar Zentimeter misst, bis zu einem riesigen Exemplar in Form eines Hopfensacks. Zudem zeigt das Sackmuseum - deutschlandweit das einzige seiner Art - nicht nur Exponate, die zum Transport genutzt wurden. So gibt es z. B. auch einem “Luftsack”, sprich: ein älteres Airbag, und eine LP von Erna Sack zu sehen. Bei Frau Sack handelt es sich um eine Opernsängerin aus den 1930er Jahren. Übrigens: Am 15. Dezember gab kein Geringerer als Ballermann-Barde Mickie Krause (”Zehn nackte Friseusen”) im Sackmuseum ein kleines Unplugged-Konzert. Anscheinend wurde der Auftritt vom Fernsehsender RTL aufgezeichnet. Die Zuschauer sollen begeistert gewesen sein. Ob Krause das Publikum zu Beginn seines Auftritts mit “Tach, Ihr Sackgesichter” (also im klassischen Ballermann-Jargon) begrüßt hat, ist dem Autor dieser Zeilen nicht bekannt. Mehr Informationen zum Sackmuseum (Eintrittspreise, Öffnungszeiten, diverse Veranstaltungen und Gruppenangebote usw.) erhält man unter der Telefonnummer 05274/953630 und im Internet (www.sackmuseum.de). Hinterlasse einen Kommentar
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