Wir schreiben das Jahr 2010! Eine Tatsache, aber leider leben viele Hotelbetreiber noch im letzten Jahrhundert. Das Bestreben eines jeden Hoteliers sollte sein, seine Gäste zufrieden zu stellen. Beim Thema Internetgebühren werden in sehr vielen Hotels die Gäste regelrecht verarscht und verärgtert, schließlich ist ein Blick ins Internet heute genauso selbstverständlich wie das Anschalten des Fernsehers. Ganz im Gegenteil, so mancher Hotelgast schaut lieber schnell im Internet nach was im Laufe des Tages, egal ob im Urlaub oder auf einer Geschäftsreise, so in der Welt passiert ist oder wie sein Verein gespielt hat. Das ist angenehmer als vor der Glotze zu warten, bevor die nächsten Nachrichten kommen und das vielleicht noch in einer fremden Sprache.
Jetzt sollte man sich einmal überlegen, wie viel den Hotelier die Fernseher auf den Zimmern kosten, plus Leitungen und Gebühren. Außerdem müssen, zumindest in besseren Häusern, die Fernseher auch mal ausgetauscht werden, Flachbildfernseher gehören in guten Hotels fast schon zum Standard. Da kommen leicht viel tausende oder zehntausende an Euro zusammen.
Und dann überlege man einmal, was eine moderne Flatrate mit einigen Routern kosten. Das bescheidene Equipment, welches nötig ist, damit der Gast mit seinen eigenem Notebook Wireless ins Internet kommt. Aber der Gast zahlt oft vier Euro oder mehr für 30 Minuten surfen? Was soll das? Kein Hotel käme auf die Idee fürs Duschen mit warmen Wasser einen Münzautomat wie auf Campingplätzen aufzustellen, Strom für die Klimaanlage extra zu berechnen oder saftige Fernsehgebühren zu verlangen.