Archiv für Februar, 2011
El Transcantabrico!? Nicht jeder hat den Begriff schon mal gehört, wer aber regelmäßig Urlaubssendungen im Fernsehen anschaut oder die Reisebeilagen von Tageszeitungen durchblättert dem „dämmert es“…(s.u.) – Hier einige persönliche Eindrücke: Vergangenen Oktober brachte mich ein Flieger von Air Berlin von Düsseldorf nach Santiago de Compostela. Von dort ging es per Bus ins eine Stunde entfernte A Coruña, einer Stadtgründung auf einer gut zu verteidigenden und vom Meer aus gut zu erreichenden Halbinsel. (Zu Zeit werden Hafenbecken aus römischer Zeit ausgegraben und restauriert.)
Im Nordosten der Halbinsel liegen zahlreiche Hafenanlagen für Fischerboote und Handelsschiffe, aber auch eine moderne Marina. Hinter der Hauptverkehrsstraße findet sich die historische Altstadt A Coruñas. Den kompletten Beitrag lesen »
1) Vor allem im außereuropäischen Ausland ist es vernünftig ein oder zwei Dollarscheine in der Tasche zu haben (besser als 1-Euromünzen, Hartgeld lässt sich schwer in andere Währungen umtauschen), so kann man ohne Probleme auch für kleinere Dienste ein passendes Trinkgeld geben.
2) Ich habe das Gefühl, dass bei uns in Deutschland manche Kellner kein Trinkgeld wollen. So unfreundlich, desinteressiert und langsam agieren sie.
3) Der Begriff „Tip“ für Trinkgeld kommt aus dem Englischen. Im 19. Jahrhundert stand in vielen englischen Lokalen ein Behälter mit der Aufschrift t.i.p. (to insure promptitude). Viele Gäste warfen beim Betreten des Lokals einige Münzen in den Behälter und sicherten sich so prompte Bedienung. In England und Irland mit seinen Sperrstunden hatten die Gäste nur begrenzt Zeit zum Trinken, schnelle Bedienung war wichtig, wenn man “auf seine Kosten kommen wollte”. Den kompletten Beitrag lesen »
Georgische Behörden haben vor wenigen Tagen ein Verbot besonderer Art erlassen: Den Restaurants der Kaukasusrepublik ist ab sofort das Spielen Russischer Lieder verboten. Wie allgemein bekannt ist, ist das Verhältnis der beiden Straßen seit der Unabhängigkeit Georgiens im Jahr vor fast genau 20 Jahren (seit dem 9.April 1991) nicht besonders gut. Der Einmarsch russischer Truppen in die völkerrechtlich zu Georgien gehörenden Regionen Abchasien und Südossetien hat das Verhältnis nicht verbessert. Trotzdem scheint die Beliebtheit vor allem russischer Volkslieder in Georgien immer noch groß zu sein, ansonsten hätten Gastronomen bislang mit Umsatzeinbußen rechnen müssen, wenn sie die Lieder des „Feindes“ spielen, oder Gäste hätten sicherlich direkt beim Wirt protestiert.
Gastromomen müssen also ab sofort mit einer Geldstrafe von etwa 500 (206 Euro) rechnen, wenn Sie russische Lieder spielen. Auch das Zeigen von Filmen in Russisch ist in Georgien inzwischen verboten und in Schulen hat Englisch längt das früher vorherrschende Russisch verdrängt.
Wenn die Bevölkerung mit diesem Zwiespalt leben kann, wenn sie also zwischen russischer Kultur und russischer Regierungspolitik unterscheiden kann, dann sollte die georgische Regierung das eigentlich auch können. Oder wollen georgische Behörden demnächst auch die Teilnahme an Sportveranstaltungen verbieten, bei denen sich die Nachbarn im Norden angemeldet haben?
Wer eine Arbeitsplatz in einem internationalen Top-Hotel hat, ist oft ganz gut dran. Nur aus Glanz und Glamour besteht die Angestelltenwelt in diesen Häusern freilich nicht. Ein Beispiel sind die kuriosen, aber oft auch wenig anspruchsvollen und - aus mitteleuropäischer Sicht - z. T. unwürdigen Dienstleistungs“jobs“, die in einigen Spitzenhotels ausgeübt werden. Das Spektrum reich von Bettvorwärmern über Affenjäger bis hin zu Münzpolierern. Eine Auswahl der ungewöhnlichsten Hoteljobs hat unlängst das amerikanischen Reiseportal Hotels.com zusammengestellt.
Da wäre z. B. der menschliche Bettvorwärmer (Human Bed Warmer), der im Holiday Inn London Kensington Forum eingesetzt wird. Die „zweibeinige Wärmflasche“ legt sich kurz vorm Zubettgehen des Hotelgastes für fünf Minuten in dessen Bett. Bekleidet ist der Wärmespender mit einem Ganzkörper-Thermoanzug. Das Angebot ist übrigens im Moment noch ein „Pilotprojekt“.
Ein ebenso ungewöhnlicher Dienstleister nähert sich im Hotel Andaz den Betten der Gäste - ohne freilich reinzuspringen. Die Rede ist vom „Bedtime Storyteller“, einem berufsmäßigen Gutenachtgeschichen-Erzähler, den man sich in dem Londoner Hotel aufs Zimmer bestellen kann. Aus welchen Buch vorgelesen wird, bestimmt der Gast natürlich selbst. Auf Wunsch lesen die „Storytellers“ bis zum Morgengrauen.
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