Archiv für Dezember, 2010

geschrieben von Veto (22. Dezember 2010)
Kategorie: Spanien
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Am Strand von EmpuriabravaKatalonien ist eine der bemerkenswertesten und beliebtesten Urlaubsregionen am Mittelmeer. Hier machten bereits vor den Zeiten preiswerter Flugreisen Erholungssuchende aus Deutschland regelmäßig Urlaub, indem sie entweder eine Busreise buchten oder mit dem eigenen Auto anreisten.
Allerdings setzte der Urlaubsboom in Spanien deutlich später als in Italien ein. Die italienischen Küstenabschnitte in der Toskana, Ligurien, Venetien oder der Emilia-Romagna waren in den fünfziger und sechziger Jahren die unangefochtene Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala deutscher Urlauber. Dies lag sicherlich auch in der vergleichsweise kurzen Anreise.
Nachdem ab den siebziger Jahren das Autobahnnetz in Frankreich ausgebaut wurde, was eine schnellere Anreise in Richtung Iberische Halbinsel ermöglichte, und sich der spanische Staat dem Tourismus öffnete, wuchs auch die Beliebtheit Spaniens und speziell der katalonischen Urlaubsregionen Costa Brava und Costa Daurada rasant, wobei viele Urlauber, darunter viele Caminpurlauber, die Anreise mit dem eigenem Auto bevorzugten. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (16. Dezember 2010)
Kategorie: Ärgerliches
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toiletten-papier. foto:macaron*macaron(Est Bleu2007)„Delhi Belly“ heißt im umgangssprachlichen Englisch der Durchfall, der so vielen europäischen Fernreisenden zu schaffen macht und durch verschmutztes Trinkwasser oder unhygienisches Essen entsteht. Nach neuesten Untersuchungen scheint dieser Name allerdings nicht ganz passend: Wie die Britische Health Protection Agency (HPA) unlängst ermittelte, ist nämlich Ägypten jenes Land, in dem britische Touristen das größte Risiko laufen, an Durchfall (Diarrhoe) zu erkranken. 82 Fälle von Magenerkrankungen kommen laut HPA-Studie auf Tausend Ägypten-Besuche britischer Bürger*. Für Indien liegt das Verhältnis bei “nur” 65 zu 1.000.

Zwischen 2004 und 2008 gab es 24.322 bestätigte Fälle von Verdauungstrakt-Erkankungen britischer Bürger während einer Auslandsreise. Davon wurden fast die Hälfte durch Samonellen verursacht. Die größten Risiko-Spots - Heimstätten von Abermillionen Keimen - sind Restaurants und Swimingpools mit geringen Hygienestandards.
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geschrieben von Veto (10. Dezember 2010)
Kategorie: Allgemein
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Limassol in SüdzypernIch war noch niemals auf Zypern und auch Griechenland und Türkei sind für mich unbekannte Reiseziele. Da liegt es nahe die große Insel im östlichen Mittelmeer zu besuchen und drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Schließlich gehört der Norden von Zypern zur Türkei, der Süden ist griechisch geprägt und die Insel selber hat bekanntermaßen eine Jahrtausende alte eigene Kultur, die unter anderem auch phönizische, römische und britische Einflüsse in sich aufgenommen hat.
Leider gibt es wegen der Teilung der Insel verschiedene Probleme, die einen unbeschwerten Urlaub erschweren, zum Beispiel finden sich im Internet ganz unterschiedliche Angaben, ob man mit einem Mietwagen so ohne weiteres vom Südteil in den Nordteil reisen kann. Viele Mietwagenanbieter im Südteil verbieten es. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (1. Dezember 2010)
Kategorie: Allgemein
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rainbow-flag-usa, Foto: dbkingDass in Key West (Florida) am Thanksgiving-Wochenende ein sonst nur für lesbische Frauen zugängliches Gasthaus namens „Pearl’s Rainbow“ kurzzeitig zum „all welcome“ übergegangen ist (also seine Türen auch für Männer geöffnet hat), ist auf den ersten Blick keine allzu aufregende Nachricht. Das Hotel befindet sich in einer finanziell klammen Lage und „brauchte das Geld“ - nämlich jenes, dass zusätzlich eingenommen wurde, weil viele Lesben am Wochenende mit Freunden und Verwandten im Pearl’s Rainbow logieren konnten. Heather Carruthers, die Geschäftsführerin des Hauses, betonte, dass es dort auch in Zukunft gelegentlich „all welcome“-Tage geben soll.

Doch entgegen dem ersten Augenschein besitzt das kleine Key Wester Ereignis auch eine größere, überegionale Dimension, und dies aus zwei Gründen. Erstens: Das Magazin „Curve“, seines Zeichens das bestverkaufte Lesben-Magazin in den USA, würdigte das Pearl’s Rainbow im Oktober als jenes Gasthaus, das in den letzten 20 Jahren den größten Einfluß auf die lesbische Kultur des Landes ausgeübt hat. Und zweitens: Der - wenn man so will - „Liberalisierungsschritt“ zeigt an, dass im Homosexuellen-Gastgewerbe der USA einiges in Bewegung geraten ist.

Dass Key Wests „Gay* market“ nach wie vor stark ist - ermöglicht u. a. durch einen schwulen Polizeichef, einen schwulen Vorsitzenden des einflussreichen Rotary Clubs, eine starke „schwule“ Handelskammer und viele Homosexuelle in politischen Ämtern - unterliegt keinem Zweifel. Gleichwohl sind die Gewohnheiten vieler homosexueller Touristen und Ausflügler deutlich im Wandel begriffen. Den kompletten Beitrag lesen »