Archiv für Oktober, 2010

geschrieben von zlatan i. (27. Oktober 2010)
Kategorie: Allgemein, Deutschland
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Winterberg im Sauerland ist als das größte Wintersportgebiet nördlich der Alpen bekannt. Von Dezember bis März heißt es vor Ort: “Ski und Rodel gut”. Doch auch außerhalb der Wintersaison wartet die Region gelegentlich mit Attraktionen auf, die nur in Wintersportgebieten möglich sind.

Sind Sie z. B. schon mal mit 130 Sachen Taxi gefahren? Sicher nicht. Selbst in amerikanischen Actionfilmen verhindert der dichte Verkehr (unfallfreie) Taxifahrten mit Rennwagengeschwindigkeit.

In Winterberg allerdings wird eine derart “heiße Fahrt” zur eiskalten Realität - und zwar bei einer Rennbob-”Taxifahrt” im Eiskanal der örtlichen Bobbahn.

Das Rennbob-Taxi, genauer: ein von einem erfahrenen Piloten gesteuerter Viererbob, rast dabei mit den Fahrgästen im atemberaubenden Tempo durch eine schmale, 1.600 Meter lange Röhre. Etwa 15% Gefälle sorgen auf der Bobbahn neben dem glatten Untergrund und der Fahrkunst des Piloten für den ultimativen Geschwindigkeitsrausch. Das Fahrt dauert rund 60 Sekunden. Ob man bei der rasanten Tour eher ins Schwitzen kommt oder Frostbeulen davon trägt, hängt entscheidend von der eigenen “Coolness” ab.
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geschrieben von Veto (22. Oktober 2010)
Kategorie: Spanien
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Pulpostand in SantiagoWarum soll man freiwillig Urlaub in einer der abgelegensten Ecken Europas machen, ähnlich abgelegen wie der Westen Irlands oder das nördliche Skandinavien.
Wir wollen jetzt nicht vom Jakobsweg, dem Camino Francés reden, dieser Wanderautobahn, auf der man heute vieles erleben kann, nur keine Einsamkeit. (Und vermutlich geht mit der Einsamkeit auch die Möglichkeit, mystische Situationen zu erleben oder sich selber zu finden, weitgehend verloren. Oder kann man sich in einer Masse selber finden?) - Egal, das ist jetzt nicht das Thema.
Der Gedanke an Galicien löst bei Spanienkennern unterschiedliche Assoziationen und Gefühle aus. Fangen wir mit dem Negativen an (dann ist dies abgehakt). An der Peripherie großer Städte wie A Coruña oder Ferrol finden sich hässliche Hochhaussiedlungen, Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (13. Oktober 2010)
Kategorie: Allgemein
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Graffiti, Laurel, Hardy. Foto: massygo Wer sich gerne über Graffiti oder Straßenmalerei mokiert, der sollte bedenken: Nicht weniges von dem, was die mit Kreide oder Spraydosen ausgerüsteten Straßenkünstler unserer Tage produzieren, erfüllt auch im engeren Sinne den Tatbestand der Kunst und trägt - zumindest ein wenig - zur Verschönerung des Stadtbildes bei.

Die gilt etwa für große Giebelgemälde in sonst eher vernachlässigten Stadtteilen. Auch das graue (und rostfarbene) Erscheinungsbild älterer Bahnhöfe kann durch bunte Graffiti einiges von seiner Tristesse verlieren - vorausgesetzt natürlich, es handelt sich um gute Graffiti.

Im Bereich der Straßenmalerei (die heute oft auf professionellem Niveau betrieben wird) haben in letzter Zeit spektakuläre 3D-Straßenbilder für Furore gesorgt. Derartige Bilder sind so gestaltet, dass der Betrachter den Eindruck erhält, er könne mitten auf der Straße einen steilen Wasserfall herunterstürzen oder als Spaziergänger über einen Kraterrand in dampfende Lava-Massen fallen.
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geschrieben von zlatan i. (5. Oktober 2010)
Kategorie: Allgemein
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Könad Sprit, Ausstellung, Alkohol und Geschlechter. Foto: Vinosprithistoriska.se Ist ein dunkler, rauchiger Whisky ein „männlicheres“ Getränk als ein bunter Softdrink mit Schirmchen? Diese wider Erwarten auch heute noch aktuelle Frage wird gegenwärtig in einer Austellung namens „Könad Sprit“ im Historischen Wein- und Alkoholmuseum (Vin och Sprithistoriska museum) in Stockholm thematisiert.

„Könad Sprit“ könnte man sinngemäß mit „Geschlecht des Alkohols“ übersetzen.

Die Ausstellung, die die schwedische (und allgemein moderne) Trinkkultur aus der „Geschlechterperspektive“ betrachtet, soll laut Macherin Maria Asplund zum Nachdenken anregen. Fertige Antworten bietet die Ausstellung nicht, dafür viele weitere Fragen. Besucher sollen ihren Spaß haben (vieles, was gezeigt wird, regt zum Schmunzeln an), aber auch ermuntert werden, ihre eigenen Getränkepräferenzen zu hinterfragen. Trinke ich wirklich das, was mir am besten schmeckt? Oder passe ich mich nur an geschlechtsspezifische Normen an? Und haben Männer und Frauen bei der Getränkewahl beide gleichermaßen die „freie Wahl“?

Früher und heute

Wer hätte es gedacht: Bis ins 17. Jahrhundert hinein tranken Frauen in Schweden ebenso wie Männer mehrere Liter Bier täglich. Bier war damals deutlich gesünder als Wasser, das häufig Verunreinigungen aufwies. Eine Nonne im Kloster Vadstena (Provinz Östergötland) z. B. hatte eine Tagesration von drei Litern Bier.
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