Archiv für August, 2010
Bali- bzw. Asien-Neulinge sollten sich auf einige Dinge einstellen, die in der Vorfreude auf ein tropisches Paradies vielleicht untergehen:
Der Straßenverkehr ist laut und für europäische Gemüter chaotisch, die Straßen in den Ballungsgebieten häufig völlig verstopft. Wer hier einen Motorroller oder gar einen Wagen leiht, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
Das Unfallrisiko ist sehr hoch! Bürgersteige gibt es entweder gar nicht, oder nur in abenteuerlicher Form. Wer hier nicht aufpasst, landet schnell im darunter liegenden Abwassergraben. Ein Taxi (am besten Bluebird – klimatisiert und ohne ‚Touristenaufpreis‘) kostet nicht viel und erspart eine Menge Stress.
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Wer heutzutage an irgend einem Campingplatz vorbeifährt, hat das Gefühl, dass Wohnwagenplatz der passendere Ausdruck wäre. Wohnwagen und Wohnmobile wohin man schaut. Wer mit Zelt anreist, der hat das Gefühl von lauter Blech erdrückt zu werden.
Einzig in der Hochsaison finden sich auf europäischen Campingplätze auch noch eine größere Anzahl Zelte, aber oft bekommen Reisende, die Zelten möchten einen Platz am Rande des Platzes, vielleicht noch in der Nähe der nächsten Straße zugewiesen, Stellplätze mit entsprechend langem Weg zu den Sanitärgebäuden, zur Küche oder zum Fernsehraum.
Wer zelten möchte, der fühlt sich oft als Camper zweiter Klasse. Den kompletten Beitrag lesen »
Mit dem Beginn des Tourismus-Booms auf den griechischen Inseln in den 70er Jahren stießen die jungen Insel-Bewohner erstmals auf eine große Zahl westeuropäischer Urlauber, darunter auch viele allein reisende Frauen. Auf die jungen Griechen, die eine eher konservative Rollenverteilung und blonde, offenherzige Frauen nicht gewohnt waren, übten die weiblichen Urlauberinnen einen besonderen Reiz aus. Und auch die Urlauberinnen zeigten sich den jungen griechischen Lovern nicht abgeneigt. Das Kamaki-Phänomen ward geboren.
Der Sex mit ausländischen Urlauberinnen wurde kurzerhand zum Wettkampf zwischen den männlichen Insulanern erklärt und mit dem Wort „Kamaki“ umschrieben. Ursprünglich bezeichnete der Begriff eine Harpune, die für den Oktopusfang genutzt wurde. Doch von nun an umschrieb Kamaki die Flirt-Angriffe, mit denen die jungen Griechen Jagd auf blonde Urlauberinnen machten. Den kompletten Beitrag lesen »
Wenn es den Schauspielern im „Horrorwood“ des taiwanesischen Vergnügungsparks „Janfusun Amusement Park“ gelingt, Besuchern einen ordentlichen Schreck einzujagen, haben Sie eigentlich einen guten Job gemacht. In besagtem Horrorwood werden nämlich Szenen aus 10 Horrorfilm-Klassikern dargestellt. Doch manchmal, so mussten die Park-Schauspieler zuletzt (z. T. äußerst) schmerzlich erfahren, kann man seine Arbeit auch zu gut erledigen. Selbst wenn man es schwer glauben mag: Die Leitung des Janfusun Parks gab dieser Tage bekannt, dass im Horrorwood in letzter Zeit wiederholt Darsteller von „allzu“ erschrockenen Park-Besuchern physisch attackiert wurden.
So wurde berichtet, dass ein männlicher Parkbesucher einem Zombie-Darsteller mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Der falsche Untote soll der Freundin des Mannes große Angst eingejagt haben. Der Mann erklärte später, er habe mit seiner Attacke klären wollen, ob der Zombie „echt“ sei oder nicht.
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Anfang letzten Jahres diskutierten auch wir bei Urlaub-im-web mit einiger Sorge, ob 2009 das „Jahr der Staycation“ werden würde - also ein Jahr, in dem ungewöhnlich viele Menschen aus finanziellen Gründen auf eine Urlaubsreise verzichten (müssen). Vor allem Trips ins Ausland drohten wegen der tiefen Weltwirtschaftskrise spürbar zurückzugehen. Für Deutschland zumindest erwiesen sich die zu Saisonbeginn 2009 gehegten Befürchtungen letztlich als übertrieben. Anders verlief die Entwicklung in Großbritannien: Dort blieben 2009 tatsächlich viele Bürger „daheim“, entweder als Touristen im eigenen Land oder gar als Sonnenanbeter auf der Liege im eigenen Garten bzw. Balkon (was im gewöhnlich wenig sonnenverwöhnten GB bekanntlich ein besonders unschönes Schicksal ist). Die harten Fakten: Insgesamt wurden 2009 in Großbritannien 10,4 Millionen weniger Auslandsreisen britischer Bürger gezählt als 2008. (Gesamtzahl der Auslandsreisen 2009: 58.6 Millionen). Dies soll der stärkste Rückgang seit den 1970er Jahren gewesen sein. Der Hauptgrund lag wohl in der krisenbedingten Schwäche des britischen Pfundes gegenüber dem Euro.
Staycation fördert Palmenabsatz im Garten-Center
Auch in diesem Sommer dürfte der (unfreiwillige) Urlaubsverzicht in GB wieder eine größere Rolle spielen. In den englischsprachigen Medien gibt es jedenfalls Berichte, dass sich erneut viele Briten auf eine Staycation einrichten - wobei „einrichten“ wörtlich zu verstehen ist. Denn viele Inselbewohner scheinen ihren Staycation-Frust diesmal mit Palmen und anderen (sub-)tropische Pflanzen bekämpfen zu wollen! Auf jeden Fall ist der Verkauf derartiger Gewächse an Privatpersonen in GB zuletzt verdächtig in die Höhe geschnellt, auch bedingt durch ungewöhnlich warmes Sommerwetter in den beiden J-Monaten.
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