Archiv für Juni, 2010

geschrieben von zlatan i. (30. Juni 2010)
Kategorie: Allgemein
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Auto, Sommerhitze, offene Türen, Foto: ConanilViele Zeitgenossen bevorzugen im Urlaub die Eigenanreise mit dem Auto. Neben Stress durch Staus und lange Anfahrten kann dabei vor allem Hitze im Wagen-Innenraum zum Belastungsfaktor werden. “Die Konzentration leidet, wenn es im Auto zu warm ist. Dies kann am Steuer gefährlich werden”, weiß zum Beispiel Thomas Kuwatsch, Experte von Auto.de. Doch gottlob kann man mit ein paar simplen Tricks sicherstellen, dass auch bei hochsommerlichen Außentemperaturen alle Autoinsassen einen kühlen Kopf behalten


Überhitzung im Wagen-Innenraum verhindern

Starke Sonneneinstrahlung kann die Luft im Auto-Innenraum auf bis zu 80 Grad erhitzen. Man sollte seinen Wagen daher tunlichst an einer schattigen Stelle parken. Mit speziellen Sonnenschutzabdeckungen für die Heck- und Frontscheibe kann man zudem eine Temperatursenkung um bis zu 25 Grad erreichen. Grundsätzlich sollte man sein Auto kräftig durchlüften: Vor der Fahrt alle Wagentüren weit öffnen, während der ersten Minuten nach Fahrtbeginn die Fenster offen lassen. Nach erfolgter Aktivierung der Klimaanlage müssen die Fenster natürlich wieder geschlossen werden.
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geschrieben von Veto (21. Juni 2010)
Kategorie: Spanien
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Andalusien-Höhlenwohnungen in der Sierra NevadaEins vorweg: Ich kenne Andalusien zu allen vier Jahreszeiten. Kennen ist vielleicht zuviel gesagt, hineingeschnuppert habe ich einige Male. Die längste Zeit am Stück war ich in Frigiliana an der Costa del Sol, einem der sogenannten „Weißen Dörfer“, nur wenige Kilometer vom beliebten Urlaubsort Nerja entfernt. Dort verbrachte ich zwei Wochen im August mit relaxen, wandern im Naturpark östlich von Frigiliana und mit Ausflügen in die Umgebung. Besonders schön waren die Abende, wenn Einheimische und Urlauber durch die Straßen schlenderten und irgendwann zum Essen nach Hause gingen oder sich in eines der Restaurants setzen.
Auch der Nachbrort Nerja gefiel mir recht gut, schließlich ist es eine Jahrhunderte alte gewachsene andalusische Stadt in einer Region, die wegen ihres Wasserreichtums schon in der Steinzeit besiedelt war. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (10. Juni 2010)
Kategorie: Allgemein
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Designertaschen eines Straßenhändlers. Foto: Bob DoranErst die Freude darüber, im Italien-Urlaub für sieben Euro eine Tasche ergattert zu haben, die einer Designertasche der Luxusmarke „Louis Vuitton“ zum Verwechseln ähnlich sieht. Dann der Schock, für den Kauf des gefälschten Markenprodukts stolze 1.000 Euro Strafe berappen zu sollen. Und am guten Ende nicht nur Erleichterung, weil die Bezahlung der Strafe jemand anderes übernimmt, sondern wieder Freude, diesmal über Bonus-Gratisferien am (Urlaubs-)Ort des Geschehens. Dies ist - grob zusammengefasst - die Story, die einer 65jährigen Österreicherin unlängst passiert ist und die auch in der internationalen Presse für Aufregung sorgte.

„Ingrid“, wie die Frau in der italienischen Presse genannt wird, hatte im Adria-Seebad Jesolo (nahe Venedig) ihr Louis Vuitton-Plagiat von einem Straßenhändler aus Nordafrika gekauft. Was Ingrid nicht wusste: In Jesolo fährt man seit Anfang dieser Saison bei der Bekämpfung des Handels mit gefälschten Markenwaren eine „Null-Toleranz“-Strategie. Und lässt das Treiben der fliegenden Händler und ihrer Kundschaft von Polizisten per Fernglas beobachten. So war Ingrid natürlich einigermaßen überrascht, als plötzlich ein als Tourist getarnter italienischer Beamter (mit Sonnenbrille und kurzen Hosen) vor ihr stand und ihr die 1.000-Euro-Geldstrafe aufbrummte. Ingrid beteuerte, nicht gewusst zu haben, dass es sich bei dem Kauf um einen Gesetzesverstoß handelte, wurde wütend und weigerte sich zu zahlen.
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geschrieben von zlatan i. (3. Juni 2010)
Kategorie: Deutschland
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Eisleben Lutherdenkmal Marktplatz Wer nach Eisleben in Sachen-Anhalt kommt, wie ich am Pfingstwochenende, wundert sich in der Regel ein wenig: Eisleben ist der Geburts- und Sterbeort Martin Luthers, gehört zu den drei Städten in Deutschland, die den Beinamen „Lutherstadt“ tragen (neben Wittenberg und Mansfeld), und beherbergt zwei UNESCO-Welterbestätten (das Geburtshaus und das „Sterbehaus“ des großen Reformators) - übermäßig viele Touristen begegnen einem in Eisleben allerdings mitnichten. Kein Vergleich jedenfalls zu Wittenberg, der „Stadt der Reformation“, wo Luther einst in seinem Arbeitszimmer im Turm des Ausgustinerklosters (dem heutigen „Lutherhaus“) zu seinem bahnbrechenden neuen Verständnis von der „Gerechtigkeit Gottes“ gelangte („Turmerlebnis“) und wo die Schlosskirche steht, an deren Tür der Reformator seine berühmten 95 Thesen schlug. Nach Wittenberg - dessen Altstadt zweifellos ein großartiges „Freilichtmuseum der Reformation“ ist - zieht es die inländischen und ausländischen Touristenströme (nicht zuletzt viele Reisebusse mit US-Amerikanern). In Eisleben dagegen - das zwar weniger als Wittenberg, aber trotzdem eine Menge „Luther“ zu bieten hat - kann es einem passieren, den wunderschönen mittelalterlichen Marktplatz mit dem Lutherdenkmal am Sonntagvormittag menschenleer vorzufinden (siehe Foto). Touristen- bzw. Souvenir-Shops gibt es in Eisleben, passend dazu, nur wenige - und die haben sonn- und feiertags größtenteils zu (wie auch die Tourist-Info). Einige Luther-Souvenirs erhält man im Hotel “Graf von Mansfeld”. Einen Kiosk (zum Eindecken mit Softdrinks, Zigaretten, Zeitschriften usw.) habe ich in Eisleben gar nicht entdecken können.

Die positive Seite der Medaille: Eisleben ist angenehm ruhig, gemütlich und überschaubar. An guten Hotels fehlt es nicht (ich logierte im empfehlenswerten Parkhotel Schnorr an der Bahnhofstrasse - hübsch gelegen, saubere Zimmer, solides Frühstück, freundliche Betreiber - was will man mehr?) und dank türkischer, südeuropäischer und fernöstlicher Einwanderer haben auch an Sonn- und Feiertagen einige Restaurants und Imbisse geöffnet. Großer Beliebtheit erfreut sich das am Markt gelegene deutsche Eiscafé & Bistro Müller.
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