Archiv für November, 2009

geschrieben von zlatan i. (30. November 2009)
Kategorie: Kurioses
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Manchen Leuten ist eben nichts heilig, und Touristen bilden da keine Ausnahme. Dieser traurigen Einsicht musste sich unlängst auch die Stadtverwaltung von Katherine, der viertgrößten Stadt in Australiens Northern Territory, beugen. Auf dem lokalen Friedhof hatten wiederholt Camper ihre Zelte aufgeschlagen oder sogar ihre Caravans geparkt. Die Behörden sahen sich schließlich gezwungen, auf ungewöhnliche Art zu reagieren: Neben Grabsteinen, Kerzen und Blumengestecken findet man auf dem Katheriner Friedhof fortan Hinweisschilder, die auf das bestehende strikte Campingverbot aufmerksam machen.

Die illegalen Camper nutzten das Friedhofsgelände wahrscheinlich um Geld zu sparen. In der Nähe befinden sich jedenfalls laut Bürgermeisterin Anne Shepherd mehrere Caravan-Parks.

Bisher hatte es in Katherine gereicht, Schwarzcamper einfach durch die örtlichen Rangers verscheuchen zu lassen. Allerdings gab es in letzter Zeit eine Häufung von Fällen. Dies überzeugte den Stadtrat von der Notwendigkeit, mit speziellen Schildern „offiziell“ und gut sichtbar auf das strikte Campingverbot hinzuweisen.

Die „Totenruhe-Störer“ ließen sich übrigens gezielt in Nähe der Friedhofstoiletten (Ablution Block) nieder.

Illegale Friedhofs-Camper müssen in Katharine mit einer Geldstrafe von 50 Australischen Dollar rechnen. Dies galt schon vor der Anbringung der Schilder. Allerdings wird die Geldstrafe in Katherine für gewöhnlich nur bei „Wiederholungstätern“ erhoben.

Quelle: www.ntnews.com.au


geschrieben von zlatan i. (25. November 2009)
Kategorie: Allgemein
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Rio Kokosnussstand Copacabana. Foto: Phillie Casablanca Umweltpolitik a la Rio de Janeiro: Die Stadtverwaltung hat jüngst entschieden, den Verkauf von Kokosnüssen an den Stränden der brasilianischen Metropole komplett zu verbieten. Ab dem 1. Dezember ist es soweit. Verfügt wurde das Verbot ausgerechnet vom städtischen Umweltsekretariat - „ausgerechnet“, denn nach Meinung vieler Umweltaktivisten spiegeln die Argumente der Stadtverwaltung eine eher begrenzte Kenntnis ökologischer Zusammenhänge wider. Die Kritiker vermuten Firmeninteressen, aber auch eine spießige Saubermann (oder -frau)-Mentalität als eigentliche Motive für die Verordnung.

”Gehen Sie am Ende des Tages an den Ipanema Strand und Sie werden dort Berge von Kokosnüssen finden, die die Leute zurückgelassen haben. Kokosnuss-Schalen sind der Müll, der am Strand die meisten Ratten anlockt“, sagte unlängst der für Rios Strände zuständige Jovanildo Savastano der Nachrichtenagentur AFP. Bis zu 30 Tonnen leere Kokosnüsse fallen laut Savastano täglich an den Stränden der Metropole an, die bekanntlich 2014 Gastgeber der Fußball-WM sein wird und zwei Jahre später die Sommerolympiade ausrichtet.

Rios Umweltschützer sehen das Kokosnuss-Problem weit lockerer und betonen die - aus ihrer Sicht - negativen ökologische Folgen des Verbotes. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (23. November 2009)
Kategorie: Allgemein
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Delfin in freier Wildbahn. Foto: The Pug FatherDer Reiseveranstalter TUI hat Tagestrips zum Delfinpark „Dolphin Land“ aus seinen aktuellen Antalya-Angeboten gestrichen. Dies ist der zweite derartige Schritt der TUI, im Sommer nahm der Veranstalter bereits den Park „Troy“ in Belek aus seinem Programm. Beiden Entscheidungen ging eine gründliche Prüfung der Lebensumstände der dortigen Delfine voraus.

Nach einem Bericht von “Hurriyet Daily News” waren für die aktuelle Entscheidung der TUI u. a. die unzureichende Größe der Delfinbecken, der Geräuschpegel während der Shows, die wenig artgerechte Haltung und schlechte Hygienebedingungen ausschlaggebend.

Neben den Lebensumständen der Delfine wird auch die Herkunft der Tiere diskutiert. Elf Delfinarien wurden in der Türkei seit 1994 wegen großer Besucher-Nachfrage neu eröffnet. Entsprechend mussten und müssen die Betreiber Delfine „heranschaffen“.
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geschrieben von zlatan i. (17. November 2009)
Kategorie: Kurioses
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Touristen in VenedigVenedig, die „Königin der Adria“, stirbt aus. Seit 1966 schrumpfte die Einwohnerzahl um die Hälfte, im historischen Zentrum leben laut einem aktuellen Report inzwischen weniger als 60.000 Menschen. Verlassen und trostlos - wie vielleicht ein Bürger Mecklenburg -Vorpommerns angesichts dieser Zahlen denken könnte - wirkt Venedig trotzdem nicht. Ganz im Gegenteil: Touristen bevölkern die Stadt mehr als je zuvor - und sind durchaus ein Teil des Problems.

Eine vielbeachtete Gondel-Prozession auf dem Großen Kanal machte am Samstag auf den „schleichenden Tod“ Venedigs aufmerksam. Ein rosafarbener, mit Blumen geschmückter Sarg sollte den “letzten echten Venezianer” symbolisieren. Leichenträger in schwarzen Roben begleiteten das bunte Möbel bei der Fahrt. Später zog die Trauergemeinde an Land vor das Rathaus und verlas dort ein Kondolenzschreiben und ein Gedicht im venezianischen Dialekt.
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geschrieben von zlatan i. (11. November 2009)
Kategorie: Allgemein
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Hotel, China, Gästeempfang, Foto: gwydionwilliams Wie wird man der “perfekte Hotelgast”? Das englischsprachige Portal Hotels.com hat sich diese Frage unlängst gestellt und eine Liste mit entsprechenden Verhaltensempfehlungen veröffentlicht.

Die Liste, die auf einer Umfrage basiert, soll Hotelgästen helfen, beim Personal und bei Miturlaubern Sympathiepunkte zu sammeln - oder wenigstens keine Antipathie entstehen zu lassen. Ein freundlicher, fairer und entspannter Umgang miteinander zählt schließlich zu den Voraussetzungen eines gelungenen Urlaubs. Das Hotelpersonal hat zudem subtile Mittel und Wege, sich an unausstehlichen Hotelgästen zu rächen (in manchen Hotels sollen sogar „Schwarze Listen“ mit derartigen Gästen geführt werden!)

10 Regeln für den perfekten Hotelgast

1. Verhalten Sie sich nicht wie ein Rockstar (bzw. eine “Rockdiva”)

Nachteulen, die gerne auf dem Hotelzimmer feiern, sollten ab 22 Uhr die Musik auf Zimmerlautstärke stellen. Größere Partys auf dem Hotelzimmer mit Extra-Gästen sind tunlichst zu vermeiden. Ein einfacher Merksatz: Sie sind kein Rockstar (wenn Sie denn keiner sind), also verhalten Sie sich auch nicht so!

2. Benehmen Sie sich am Buffet

Drängeln Sie nicht am Buffet, stellen Sie sich diszipliniert in die Schlange und vor allem: klauen Sie nicht! Ein Stück Obst als Wegzehrung kann man am Buffet ruhig mitnehmen. Aber sich die Taschen mit Hähnchen, Schnitzel oder Pizzastücken vollzustopfen ist ein “No No”.
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geschrieben von Veto (8. November 2009)
Kategorie: Allgemein
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Kochpause Man kennt sie ja, die Weihnachtsfeiern. Sie laufen meist jedes Jahr gleich ab: Es wird ein Tisch in einem Restaurant bestellt und heißt es: „The same procedure as last year…“.
Traditionen werden zwar von vielen Verantwortlichen geschätzt, aber in innovativ denkenden Firmen werden auch gerne mal die ausgetretenen Pfade verlassen.
Dies ist eine Erklärung dafür, dass Selberkochen bei Feiern aller Art, auch bei Weihnachtsfeiern, immer beliebter wird. Da viele Restaurantköche keine Fremden in die Küche lassen wollen, sind es oft spezielle Kochschulen oder größere Weinboutiquen, die diesen geselligen Service anbieten. Gesellig sind diese Feiern immer. Ohne miteinander zu reden und sich abzustimmen läuft gar nichts, schließlich werden meist Gruppen gebildet, die jeweils für einen Gang des Menüs zuständig sind. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (4. November 2009)
Kategorie: Allgemein
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neujahrsfeuer-kurdistanWas fällt Ihnen zum Thema Kurdistan ein? Wahrscheinlich unter anderem das kurdische Neujahrs- und Frühlingsfest “Newroz”, das auch die kurdische Gemeinde in Deutschland alljährlich ausgiebig feiert. Die Kurden begrüßen dabei mit einem großen Feuer den Frühling (Termin ist der 21. März) und alle singen und tanzen, oft in traditioneller Tracht. Dass Newroz darüber hinaus ein kurdischer Nationalfeiertag ist, an dem sich der „kurdische Freiheitswille“ manifestiert, erkennt der deutsche Beobachter daran, dass an diesem Tag stets große Demonstrationen für die Rechte der Kurden in der Türkei und im Iran stattfinden.

„Schön und gut“, werden Sie sagen, „aber was hat dieses Thema in einem Reiseblog verloren?“. Nun, die Antwort findet man auf der Internetseite der Autonomen Region Kurdistan im Irak (www.krg.org). Die dortige Regierung unternimmt gegenwärtig erste Schritte, um internationale Touristen ins Land zu locken (über Heimatbesuche von Exil-Kurden hinaus), und möchte Besuchern auch die örtlichen Newroz-Festlichkeiten näherbringen. Auf Krg.org heißt es dazu:„Die beste Zeit für Reisen nach Kurdistan ist der März, dann, wenn die Menschen Newroz feiern, das Neue Jahr, das mit dem Frühling beginnt …“.
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geschrieben von Veto (2. November 2009)
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himalaja-salz-dampfbadZitat aus einer Pressemitteilung der Agentur MAROundPARTNER vom 30.Oktober 2009: „Zum zweiten Male hintereinander wurde das Fünf-Sterne-Hotel von den Testern des Wellnessführers „Relax Guide” mit 20 Punkten (in Deutschland und Österreich insgesamt nur 6 aus 2.268 bewerteten Hotels) ausgezeichnet. Damit gehört die 5-Sterne-Residenz auf dem sonnigen Hochplateau über dem Oberen Inntal auch dieses Jahr zu den führenden Wellness-Hotels in Europa.
Leider kenne ich das Hotel Schalber in Serfaus nicht persönlich, ich bin ja auch kein Wellnessexperte. Trotzdem möchte ich einige Gedanken über dieser News „zu Papier bringen“. Eigentlich war es nur ein Punkt der mich aufhorchen lies: 6 von 2.268 bewerteten Hotels bekamen 20 Punkte (Übrigens, theoretisch sind 22 Punkte möglich. Die wurden aber noch nie vergeben).
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