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Archiv für November, 2009
Manchen Leuten ist eben nichts heilig, und Touristen bilden da keine Ausnahme. Dieser traurigen Einsicht musste sich unlängst auch die Stadtverwaltung von Katherine, der viertgrößten Stadt in Australiens Northern Territory, beugen. Auf dem lokalen Friedhof hatten wiederholt Camper ihre Zelte aufgeschlagen oder sogar ihre Caravans geparkt. Die Behörden sahen sich schließlich gezwungen, auf ungewöhnliche Art zu reagieren: Neben Grabsteinen, Kerzen und Blumengestecken findet man auf dem Katheriner Friedhof fortan Hinweisschilder, die auf das bestehende strikte Campingverbot aufmerksam machen. Die illegalen Camper nutzten das Friedhofsgelände wahrscheinlich um Geld zu sparen. In der Nähe befinden sich jedenfalls laut Bürgermeisterin Anne Shepherd mehrere Caravan-Parks. Bisher hatte es in Katherine gereicht, Schwarzcamper einfach durch die örtlichen Rangers verscheuchen zu lassen. Allerdings gab es in letzter Zeit eine Häufung von Fällen. Dies überzeugte den Stadtrat von der Notwendigkeit, mit speziellen Schildern „offiziell“ und gut sichtbar auf das strikte Campingverbot hinzuweisen. Die „Totenruhe-Störer“ ließen sich übrigens gezielt in Nähe der Friedhofstoiletten (Ablution Block) nieder. Illegale Friedhofs-Camper müssen in Katharine mit einer Geldstrafe von 50 Australischen Dollar rechnen. Dies galt schon vor der Anbringung der Schilder. Allerdings wird die Geldstrafe in Katherine für gewöhnlich nur bei „Wiederholungstätern“ erhoben. Quelle: www.ntnews.com.au
”Gehen Sie am Ende des Tages an den Ipanema Strand und Sie werden dort Berge von Kokosnüssen finden, die die Leute zurückgelassen haben. Kokosnuss-Schalen sind der Müll, der am Strand die meisten Ratten anlockt“, sagte unlängst der für Rios Strände zuständige Jovanildo Savastano der Nachrichtenagentur AFP. Bis zu 30 Tonnen leere Kokosnüsse fallen laut Savastano täglich an den Stränden der Metropole an, die bekanntlich 2014 Gastgeber der Fußball-WM sein wird und zwei Jahre später die Sommerolympiade ausrichtet. Rios Umweltschützer sehen das Kokosnuss-Problem weit lockerer und betonen die - aus ihrer Sicht - negativen ökologische Folgen des Verbotes. Den kompletten Beitrag lesen »
Nach einem Bericht von “Hurriyet Daily News” waren für die aktuelle Entscheidung der TUI u. a. die unzureichende Größe der Delfinbecken, der Geräuschpegel während der Shows, die wenig artgerechte Haltung und schlechte Hygienebedingungen ausschlaggebend. Neben den Lebensumständen der Delfine wird auch die Herkunft der Tiere diskutiert. Elf Delfinarien wurden in der Türkei seit 1994 wegen großer Besucher-Nachfrage neu eröffnet. Entsprechend mussten und müssen die Betreiber Delfine „heranschaffen“.
Eine vielbeachtete Gondel-Prozession auf dem Großen Kanal machte am Samstag auf den „schleichenden Tod“ Venedigs aufmerksam. Ein rosafarbener, mit Blumen geschmückter Sarg sollte den “letzten echten Venezianer” symbolisieren. Leichenträger in schwarzen Roben begleiteten das bunte Möbel bei der Fahrt. Später zog die Trauergemeinde an Land vor das Rathaus und verlas dort ein Kondolenzschreiben und ein Gedicht im venezianischen Dialekt.
Die Liste, die auf einer Umfrage basiert, soll Hotelgästen helfen, beim Personal und bei Miturlaubern Sympathiepunkte zu sammeln - oder wenigstens keine Antipathie entstehen zu lassen. Ein freundlicher, fairer und entspannter Umgang miteinander zählt schließlich zu den Voraussetzungen eines gelungenen Urlaubs. Das Hotelpersonal hat zudem subtile Mittel und Wege, sich an unausstehlichen Hotelgästen zu rächen (in manchen Hotels sollen sogar „Schwarze Listen“ mit derartigen Gästen geführt werden!) 10 Regeln für den perfekten Hotelgast 1. Verhalten Sie sich nicht wie ein Rockstar (bzw. eine “Rockdiva”) Nachteulen, die gerne auf dem Hotelzimmer feiern, sollten ab 22 Uhr die Musik auf Zimmerlautstärke stellen. Größere Partys auf dem Hotelzimmer mit Extra-Gästen sind tunlichst zu vermeiden. Ein einfacher Merksatz: Sie sind kein Rockstar (wenn Sie denn keiner sind), also verhalten Sie sich auch nicht so! 2. Benehmen Sie sich am Buffet Drängeln Sie nicht am Buffet, stellen Sie sich diszipliniert in die Schlange und vor allem: klauen Sie nicht! Ein Stück Obst als Wegzehrung kann man am Buffet ruhig mitnehmen. Aber sich die Taschen mit Hähnchen, Schnitzel oder Pizzastücken vollzustopfen ist ein “No No”.
„Schön und gut“, werden Sie sagen, „aber was hat dieses Thema in einem Reiseblog verloren?“. Nun, die Antwort findet man auf der Internetseite der Autonomen Region Kurdistan im Irak (www.krg.org). Die dortige Regierung unternimmt gegenwärtig erste Schritte, um internationale Touristen ins Land zu locken (über Heimatbesuche von Exil-Kurden hinaus), und möchte Besuchern auch die örtlichen Newroz-Festlichkeiten näherbringen. Auf Krg.org heißt es dazu:„Die beste Zeit für Reisen nach Kurdistan ist der März, dann, wenn die Menschen Newroz feiern, das Neue Jahr, das mit dem Frühling beginnt …“.
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