Archiv für Oktober, 2009

geschrieben von Veto (30. Oktober 2009)
Kategorie: Ärgerliches
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ShanghaiWir schreiben das Jahr 2010! Eine Tatsache, aber leider leben viele Hotelbetreiber noch im letzten Jahrhundert. Das Bestreben eines jeden Hoteliers sollte sein, seine Gäste zufrieden zu stellen. Beim Thema Internetgebühren werden in sehr vielen Hotels die Gäste regelrecht verarscht und verärgtert, schließlich ist ein Blick ins Internet heute genauso selbstverständlich wie das Anschalten des Fernsehers. Ganz im Gegenteil, so mancher Hotelgast schaut lieber schnell im Internet nach was im Laufe des Tages, egal ob im Urlaub oder auf einer Geschäftsreise, so in der Welt passiert ist oder wie sein Verein gespielt hat. Das ist angenehmer als vor der Glotze zu warten, bevor die nächsten Nachrichten kommen und das vielleicht noch in einer fremden Sprache.
Jetzt sollte man sich einmal überlegen, wie viel den Hotelier die Fernseher auf den Zimmern kosten, plus Leitungen und Gebühren. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (29. Oktober 2009)
Kategorie: Allgemein
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Amsterdam-Winterzauber-Westergasfabriek Was macht man in der kalten Jahreszeit? Wer kann es sich schon leisten dauernd in die Ferne zu fliegen? Im Bett bleiben ist nett, aber irgendwann ist man ausgeschlafen und braucht neue Eindrücke… Und mal ehrlich, so ganz schlimm ist es im Winterhalbjahr auch nicht, zumindest wenn kein Dauerregen einsetzt. (Außerdem, Schwitzen und Mückenstiche fallen weg!)
Wie wäre es: Warme Klamotten einpacken und mal einige Tage nach Amsterdam zu fahren? Bei neblig-trüben Wetter kann man so richtig bummeln und shoppen gehen und wenn es mal regnet geht man ins nächste Museum. Das fällt an so einem Tag erheblich leichter als im Sommer bei Sonne. Schließlich soll man ja auch mal was für die Bildung tun. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von zlatan i. (22. Oktober 2009)
Kategorie: Kurioses
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“Entweder die Leute lieben es sehr oder sie hassen es” - mit diesen Worten fasst die israelische Physiotherapeutin Ada Barak die gespaltene Resonanz auf ihr im wahrsten Wortsinne exotisches Massageangebot zusammen.

“Schlangenmassage” heißt die von ihr konzipierte Massageform, die manch einen sicher vor Ekel erschaudern lässt. Wer dagegen keine Berührungsängste hat - selten passt diese Redewendung besser als an dieser Stelle! -, kann das Ganze bei Frau Barak, deren Spa im nordisraelischen Talmey El’Azar liegt, für schlappe 80 Dollar buchen (die Preisangabe im folgenden Youtube-Video ist veraltet!).

Der Vorgang auf der Massagebank ist leicht beschrieben: Statt der geölten Handflächen einer Masseurin gleiten die glitschigen Körper von sechs (ungiftigen) Schlangen über die nackte Haut des Patienten bzw. Erholungssuchenden. Laut Frau Barak löst die Schlangenmassage nicht nur Verspannungen und lindert Schmerzen, nein, sie vermittelt auch “Energie” und “Sinnlichkeit”. Und, so darf man wohl hinzufügen: das gute Gefühl, mal etwas Besonderes erlebt zu haben.

Frau Baraks Massage-Idee gründet übrigens - so erzählt sie - auf eigenen Beobachtungen in ihrer Besucherfarm für fleischfressende Pflanzen (”Ada Barak’s Carnivorous Plant Farm”). Dort fiel ihr auf, wie sehr es einige Leute lieben, die Kriechtiere, die sich an den Farmpflanzen entlang schlängeln, anzufassen. Get in Touch with the Snake eben.


geschrieben von Veto (20. Oktober 2009)
Kategorie: Reiseberichte
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jerash-legionEs gibt Länder in denen denen die Mehrzahl der Besucher Strandurlaub macht und sich erholt und es gibt Länder, die besucht man, um möglichst viel zu sehen. Jordanien gehört zur zweiten Kategorie.
Zumindest beim ersten Jordanienbesuch sollte eine klassische Rundreise auf dem Programm stehen. Und so landete auch ich, wie fast alle Reisenden auf dem Flughafen der jordanischen Hauptstadt Amman und checkte erst einmal in meinem Hotel in der Innenstadt ein. Da es bereits recht spät war, lohnten sich für den ersten Tag keine längeren Aktivitäten mehr.
Gerasa
Am nächsten Tag ging es zur Römerstadt Gerasa. Die verkehrsgünstig gelegene Handelsstadt am Rande des römischen Imperiums war eine wohlhabende Stadt mit Luxusvillen, Tempeln, Theatern, Termen, Einkaufsstraßen und einem Hippodrom. Dort wohnten wir auch einer Vorführung bei, bei der eine Schildkrötenformation gezeigt wurde, ebenso wie ein Gladitorenkampf und ein Wagenrennen. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von VivaUrlaub (19. Oktober 2009)
Kategorie: Allgemein, Ärgerliches
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easyjet Billigflieger wie RyanAir & Co. lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen, um Kosten zu sparen. Vorteil für den Fluggast sind die günstigeren Ticketpreise. Größter Nachteil ist der fehlende Komfort. Schon heute muss man bei den Billigfliegern für alle Extras draufzahlen. Wer zum Beispiel Hunger verspürt oder Durst hat, der bekommt Sandwiches, Kaffee und andere Snacks nur gegen Bezahlung. Auch Platzreservierungen und Gepäckaufgabe sind bei vielen Billigfliegern kostenpflichtig. Bei RyanAir sprach man 2008 sogar davon, für jeden Toilettengang einen Euro zu verlangen. Bisher wurde der kontroverse Plan, der in den Medien starke Kritik hervorrief, jedoch nicht durchgesetzt.

Nun hat sich die Londoner Firma Design Q ein neues Konzept ausgedacht, um Platz und damit Flugkosten zu sparen. Das Konzept sieht eine Platz sparende Sitzordnung für Kurzstreckenflüge vor, bei der die Passagiere sich gegenüber sitzen und die Sitzplätze wie in Militärflugzeugen an den Seiten bzw. im Mittelgang angebracht sind. Dadurch könnten laut Design Q 50 Prozent mehr Passagiere transportiert werden, bei 30 Prozent weniger Kosten pro Sitzplatz. Wer wie bisher in Flugrichtung sitzen möchte, wird für diesen Extrawunsch bezahlen müssen. 

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geschrieben von Veto (19. Oktober 2009)
Kategorie: Deutschland, Reiseberichte
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Lokomobil im Freilichtmuseum HagenOb am Wochenende oder in den Ferien, es ist immer eine gutes Gefühl etwas Sinnvolles und Besonderes unternommen zu haben, vor allem dann, wenn es zudem der ganzen Familie Spaß gemacht hat. So ein Gefühl stellt sich nach einem Besuch im Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik ein.

Das Museum findet sich in der Region Westfalen-Lippe, am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets, an den Ausläufern des Sauerlandes. Das Freilichtmuseum ist das einzige echte Handwerks- und Industriemuseum in Europa. In etwa 60 alten Werkshallen, Fachwerkshäusern oder Mühlen kann man lernen, wie unsere Vorfahren gearbeitet haben, wie viele Arbeitsschritte für die Herstellung eines Nagels, eines Stück Papiers oder eines Blechs nötig waren. Je nach Alter der Maschinen wurden sie zu ihrer Zeit mit Wasserkraft, Dampf oder Strom betrieben.

So mancher Großvater kann seinen Kindern oder Enkeln im Museum verdeutlichen, wie das Arbeitsleben vor einigen Jahrzehnten aussah. Und das Beste ist: Hier, quasi vor Ort, wird ihm zugehört, hier sieht und begreift jeder Zuhörer was gemeint ist, wie die Maschinen damals funktioniert haben.

Viele Werkstätten widmen sich der Metallverarbeitung, zum Beispiel Gießereien, Walz- und Hammerwerke. Den kompletten Beitrag lesen »


geschrieben von Veto (16. Oktober 2009)
Kategorie: Allgemein, Ärgerliches
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Immer mehr Länder verbieten das Pilzesammeln ganz, wie die Niederlande. In anderen Ländern gibt es große Unterschiede, da das Pilzesammeln Sache regionaler Behörden ist, wie in Deutschland oder Österreich.
In vielen europäischen Staaten gibt es Mengenbeschränkungen, aber überall wird dagegen verstoßen. Das Problem ist, dass so mancher Pilzsammler bei vollem Korb zum Auto läuft, ihn im Kofferraum deponiert und mit einem neuen Korb losläuft. Die Gefahr erwischt zu werden ist meist sehr gering. In Österreich ärgert man sich über zahlreiche italienische Großfamilien, die riesige Mengen Pilze sammeln und die möglichen 100 oder 200 Euro Strafe aus der Portokasse bezahlen. Kein Wunder bei Preisen für Steinpilze bis zu 55 Euro pro Kilogramm.
So ist es kein Wunder, dass mancherorts darüber nachgedacht wird, Pilzsammeln nur noch Gruppenweise unter Aufsicht eines Fachmanns durchzuführen. So wird sichergestellt, dass die Pilzsammler eine Einweisung bekommen, behutsam mit der Natur umgehen, Waldbereich in denen Wild ruht nicht betreten und der Pilzsammler am Ende der Sammeltour die Essbarkeit der Pilze bestätigt bekommt. In Zeiten von GPS und Handys muss so eine Gruppe auch nicht in Sichtweise nebeneinander gehen, der Gruppenleiter müsste nur die Marschrichtung angeben, das Ende der Tour festlegen und den Endtreffpunkt im GPS der Teilnehmern speichern lassen.
Vielleicht könnte man solche Touren auch mit anschließenden Kochkursen verbinden und so kleine touristische Events daraus machen.
Wer allerdings viel und oft Pilze sammeln möchte, weil er vielleicht in der Pilzregion wohnt und Zeit hat, der muss sich halt einen kostenpflichtigen Erlaubnisschein besorgen, vorher seine Sachkenntnis nachweisen und gelegentliche Kontrollen über sich ergehen lassen.
Die Zeiten in denen die Natur geplündert werden darf, sollten vorbei sein. Schließlich haben auch Pilze eine sehr wichtige Funktion im Ökosystem des Waldes.


geschrieben von zlatan i. (15. Oktober 2009)
Kategorie: Allgemein
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Adlerwanderung Falkner Foto: MySwitzerland.comDie Idee, in Begleitung von Tieren zu wandern, fasziniert seit jeher viele Wanderfreunde. Schon länger werden hier und da organisierte Eselwanderungen angeboten. Viele Wanderer begeben sich auch gern mit ihrem Hund auf Tour, ob nun allein oder in Hundewandergruppen. Eine noch weniger bekannte - wenngleich ebenfalls nicht neue - Variante, in “tierischer” Begleitung zu wandern, sind die sog. Adlerwanderungen. Zu den wenigen Stützpunkten derartiger Touren zählt die Falknerei Galina im Liechtensteiner Urlaubsort Malbun.

“Adler-Erlebnis-Wanderung” heißt das Angebot, das die Falknerei tierliebenden Urlaubern unterbreitet. Als “Star” der Wanderung - der freilich nicht wirklich mitwandert, sondern während der Tour entweder sitzt oder fliegt - fungiert ein prächtiges Steinadlerweibchen, das eine Flügelspannweite von 2,20 Metern vorweisen kann und fünf Kilo wiegt. Natürlich ziehen die Teilnehmer der Wanderung nicht alleine mit dem Adler los (dies würde die allermeisten Wanderfreunde und vor allem das Tier stark überfordern), sondern unter Führung eins ausgebildeten Falkners. Der Name des Wanderführers ist Norman Vögeli.
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geschrieben von zlatan i. (14. Oktober 2009)
Kategorie: Allgemein
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Rumänien Venus. Foto: Alex Pănoiu. Lizenz: cerative commonsUnzulängliches Management, dreckige und laute Hotels, zu hohe Zimmerpreise, schlechte Flugverbindungen - derartige Urteile über die rumänische Tourismusindustrie brachten den Reiseveranstalter TUI im Jahre 2006 dazu, Rumänien-Angebote aus seinen Katalogen zu streichen. Dass damals “Rumänen-Kritiker” Jürgen Rüttgers* als Berater für die TUI arbeitete, ist nur ein albernes Gerücht (Rüttgers ist schon seit 2005 NRW-Ministerpräsident), wahr ist dagegen, dass der Reiseveranstalter 2010 nach Rumänien “zurückkehren” wird. Anscheinend geht man bei der TUI davon aus, dass sich vor Ort einiges zum Positiven verändert hat (bzw. in Kürze verändern wird). Vorige Woche unterschrieben die TUI und die rumänische Tourismusministerin Elena Udrea eine Partnerschafts-Vereinbarung.

Geplant ist u. a. eine TUI-Sonderbroschüre über Rumänien. 120.000 Exemplare sollen davon hergestellt und in deutschen Reisebüros an den Mann und an die Frau gebracht werden.
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geschrieben von Veto (12. Oktober 2009)
Kategorie: Ärgerliches
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Grüne Hotelanlage auf den Kanaren
Unzähligen Menschen sind ihre teuer bezahlten und wohlverdienten Urlaubstage durch Kakerlaken verleidet worden. Leider wird sich das Problem nie vollständig lösen lassen, trotzdem hier einige Gedanken zum Thema.
Ein neues Hotel wird meist ein vernünftiges, modernes Abwassersytem haben. Ältere, marode System sind das ideale Versteck für Ungeziefer aller Art. Außerdem kann man sich im Internet informieren, ob andere Hotelgäste in dem Hotel, welches man buchen möchte, Probleme hatten.
Ein Hotel in der Wüste oder auf einer trockenen Insel wie Lanzarote ist von Ungeziefer weniger betroffen. Leider meinen viele Hotelbetreiber Beete mit tropische Pflanzen und einem hohen Wasserbedarf rund um ihre Hotelanlagen anlegen zu müssen: ebenfalls ideale Lebensbedingungen für Kakerlaken, Ameisen usw. Den kompletten Beitrag lesen »