Archiv für September, 2009

geschrieben von zlatan i. (8. September 2009)
Kategorie: Portugal
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Seit Jahrhunderten leben auf der Lissabonner Burg Castelo de São Jorge Fledermäuse. Natürlich können Touristen die Geschöpfe der Nacht auch “besichtigen”, in diesem Spätsommer und Herst gibt es noch mehrere Fledermausführungen.

Castelo de Sao Jorge. Dämmerung. Foto: AleBonvini. Lizenz: creative commons
Die EGEAC bietet in Zusammenarbeit mit der Biologin Sofia Lourenço vom Tour-Veranstalter Natuga nächtliche Führungen in und um das Castelo de São Jorge an, bei dem man einiges über Fledermäuse erfährt. Das Castelo de São Jorge bietet den Fledermäusen Lissabons seit jeher ein sicheres Zuhause fernab vom Trubel der Großstadt, weshalb man hier gleich auf mehrere Arten trifft. Mit Ultraschall-Detektoren ausgestattet und in Begleitung von Sofia Lourenço, die die Tiere seit über zehn Jahren erforscht, kann man die verschiedenen Fledermausarten entdecken und einen Eindruck von ihrer Sprache bekommen. Nebenbei erhält man nicht nur interessante Informationen, sondern es werden auch einige Mythen aus der Welt geräumt.

Los geht es jeweils um 20.30 Uhr an folgenden Tagen: 11., 12., 18., 19., 25. und 26. September. Die Führung kostet 15 Euro pro Person, Kinder unter 10 Jahren müssen nichts bezahlen. Tickets bekommt man am Ticket-Schalter des Castelo de São Jorge. Mehr Informationen erhält man unter der lokalen Telefonnummer 218800621 oder unter www.natuga.net.

Foto: Wenn es Nacht wird auf dem Castelo … Urheber: AleBonvini, Lizenz: creative commons


geschrieben von zlatan i. (6. September 2009)
Kategorie: Kurioses
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Eine (wohl nicht nur für deutsche Maßstäbe) reichlich ungewöhnliche Umfrage hat unlängst das schottische Unternehmen Skyscanner durchgeführt. Skyscanner.net, als “europaweit führende Suchmaschine für Flugangebote” bekannt, wollte von Flugkunden wissen:
Lehrerin allein im Klassenraum. Fotor: Editor B. Lizenz: creative commons
Würden Sie mit Ihren Kindern außerhalb der gesetzlichen Schulferien in den Urlaub fahren, wenn Sie der Urlaub dadurch billiger käme? Erstaunliche 66% der Umfrageteilnehmer* antworten mit ja. Nur 31% schlossen dies aus. 3% der Voter gaben andere Antworten.

Dass zwei Drittel der Umfragteilnehmer eine Verletzung der Schulpflicht in Kauf nehmen würden, um von niedigeren Buchungspreisen außerhalb der Hochsaison zu profitieren, wirkt befremdlich. Wahrscheinlich spielten finanzielle Probleme vieler Briten infolge der aktuellen Wirtschaftskrise eine nicht unwesentliche Rolle. Der Familienurlaub ist auch in Großbritannien vielen Menschen “heilig”. Die Gefahr einer schulischen Benachteiligung ihrer Kinder schienen viele Umfrageteilnehmer weniger hoch einzuschätzen.

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geschrieben von Veto (4. September 2009)
Kategorie: Ärgerliches
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Das Portal hotel.com verbreitet folgende Meldung: “Das vermutlich teuerste Frühstück der Welt hat der Hotelexperte im Moskauer Fünf-Sterne-Hotel Ritz Carlton am Roten Platz gefunden. Mit stolzen 1.000 Euro pro Person, lässt das Zarenfrühstück inklusive Edelwodka, Gänseleber und Kaviar kaum Wünsche offen. Reisenden, die zwar nicht auf den Geldbeutel aber auf die Linie achten müssen, empfiehlt Hotels.com das ideale Luxus-Low Carb-Frühstück im Le Parker Meridien in New York. Zwar schlägt die „Zillion Dollar Frittata“ aus sechs Eiern, einem Hummer sowie 280 Gramm Sevruga-Kaviar mit 650 Euro zu Buche, ist dafür aber hüftfreundlich.
1) Wer ist der Hotelexperte, hat er keinen Namen
2) So einen Mist zu schreiben, das ist nur peinlich. Ein Frühstück mit Hummer, Kaviar und sechs Eiern, plus den Produkten wie Croissants, Butter, Marmelade, Schinken, Käse.. , die nicht genannt wurden, aber 100% dazu gehören, als hüftfreundlich zu bezeichenen.
3) Was für Vorstellung von Luxus muss ich als Hoteldirektor haben, um so “auf die K. zu hauen”?
4) Vielleicht ein erfolgreiches Vorgehen (beim Geld”adel”), aber stillos. Ein gutes Hotel wird den Gästen jeden möglichen Wunsch erfüllen, aber nicht Wünsche nach Gänseleber und Kaviar wecken. Nicht nur Tierfreunde und Vegetarier vergrault man, wenn man dies auf einer Frühstückskarte liest. Außerdem, Gänseleber zum Frühstück :-((
5) Teuer ist nicht gleich gut.
6) Liebe Frau Yvonne Bonanati. Hat Ihr Pressebüro keine Anschrift, keinen Straßenamen, Plz und Ortbezeichnung. Schwebt es in der Luft? (Laut unserer News lautet die Anschrift: “Pressebüro Hotels.com D/A/CH, public link GmbH, Tel.: +49 (0)30 – 44 31 88 25, E-Mail: presse@hotels.com”) oder ist das ein “Wohnzimmer”-Pressebüro?


geschrieben von Veto (4. September 2009)
Kategorie: Niederlande
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Die Holländer sind, wie alle Niederländer, oft mit dem Rad unterwegs: manchmal zum Vergnügen, meistens aber aus Notwendigkeit. Auch unsere westlichen Nachbarn müssen zur Arbeit, müssen einkaufen fahren oder wollen sich mit Freunden treffen. Im Prinzip geht es darum vernünftig zu sein, (Holländer können bekanntermaßen gut rechnen), also Benzin zu sparen und etwas für die Umwelt und Gesundheit zu tun. Und da es darum geht schnell anzukommen, treten sie kräftig in die Pedale. Merke: Auch ein (Nord-)Holländer hat keine Zeit zu verschenken und ein Einwohner Amsterdams schon gar nicht.
Also wird zügig, oft sehr zügig, gefahren. Das ist im Prinzip kein Problem, da die Amsterdamer Stadtverwaltung für reichlich Radwege oder eigene markierte Spuren auf den innerstädtischen Straßen gesorgt hat.
Jetzt kommen die Touristen ins Spiel. Die meisten Touristen, das ist die andere Seite, sind als Fußgänger unterwegs, Fußgänger, die vielleicht aus Ländern kommen in denen das Radfahren weniger verbreitet ist. Natürlich lernen es die meisten Touristen schnell auf Radfahrer zu achten, aber andere „latschen wie der Papst durch die Frühkartoffeln“ und glauben anscheinend, dass Amsterdam eine Art Freilichtmuseum ist.
radfahrer-in-amsterdam Auf der einen Seite gibt es Rad fahrende Besucher, die im Gegensatz zu den Einheimischen, eine Radtour in Amsterdam als eine Art gemütliche Stadtrundfahrt ansehen, langsam fahren und in ihrem Verhalten, zum Beispiel unmotiviert erscheinenden Richtungswechseln, von anderen Verkehrsteilnehmern sehr schwer einzuschätzen sind. So kann es leicht zu Unfällen mit anderen Radfahrern oder Passanten kommen.
Nicht ohne Grund werden die Passagiere von Schiffstouren, die Flusskreuzfahrten und Radtouren miteinander verbinden, ausdrücklich davor gewarnt, mit dem Rad durch Amsterdam zu fahren.
Beim Radfahren in Amsterdam ist es ähnlich wie beim Autofahren in Paris, entweder man liebt es oder man hasst es. Und die meisten Ausländer hassen es in Paris mit dem Auto zu fahren. Nur einige Verrückte, wie ich, lieben es sich in dem Gewühl zu behaupten und die engen und dicht befahrenen Kopfsteinplasterstraßen bergauf -oder bergab zu düsen. Eine Radtour durch Paris, das wäre ein echte Steigerung, auch im Vergleich zum Radfahren in Amsterdam, eine nette Alternative wäre es, sich in Paris auf eine Vespa zu schwingen. Radfahrer und Verkehr in Stuttgart…, Velohelme erhöhen das Unfallrisiko…


geschrieben von zlatan i. (2. September 2009)
Kategorie: Deutschland
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teutoburger-waldWar der 31. August hierzulande der letzte “richtige” Sommertag 2009? Meteorologisch endet der Sommer bekanntlich am 1. September, kalendarisch allerdings erst drei Wochen später. Das Wetter Anfang September und die aktuellen Wetterprognosen geben - zumindest hier in NRW - leider eher den Meteorologen recht.

Wie dem auch sei: Ich machte mich am letzten Augusttag noch mal auf einem sommerlichen Mini-Ausflug. Ziel war der südliche Teutoburger Wald bei Detmold, genauer: die Grotenburg, jener Berg, auf dem das Hermannsdenkmal steht.

Die Varusschlacht sollte am diesem Tag allerdings nicht das (Haupt-)Thema sein. Wandern und lockeres Sightseeing stand auf dem Programm. Dass es im Lippischen Landesmuseum von Detmold eine Ausstellung zum “Mythos” Varusschlacht gibt, die gute Kritiken bekommt, war mir bekannt. Allerdings schien mir der Herbst die bessere Jahreszeit für einen Museumsbesuch.
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geschrieben von zlatan i. (1. September 2009)
Kategorie: Kurioses
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Wer sind die liebsten Hassobjekte britischer Urlauber? Jahrelang bereitete die Antwort auf diese Frage keine Schwierigkeiten: Touristen aus Deutschland. Natürlich. Man denke nur an die berüchtigten Handtuchkriege. Gestern (31. August) allerdings ging nun folgende, recht überraschende Meldung durch die britische und internationale Presse: “Russen in online-Umfrage (von britischen Urlaubern) zu ’schlimmsten Touristen’ gekrönt”. Die Deutschen rangieren demnach nur noch auf Platz zwei der britischen Unbeliebtheitsskala. Was hat es mit dieser Meldung auf sich? Und wie reagierten die Russen auf die “Auszeichnung”?

Nun, Ort der Online-Abstimmung war das britische Portal www.realholidayreports.com. Über 1.000 User hatten laut gestrigen Presseberichten (bis dahin) an der Umfrage teilgenommen, meist Briten, die in Spanien, Griechenland, der Türkei usw. im Urlaub waren. Die auf Nationalitäten bezogene Frage lautete: “Who do you not get on with on holiday?”, also in etwa: “Mit wem kommen Sie im Urlaub gar nicht aus?”. Gut ein Drittel der Teilnehmer - so berichtete die Presse gestern weiter - hatten “The Russians” als Antwort angeklickt. Etwas über 30% entschieden sich mal wieder für “The Germans”. Ein wenig Selbstkritik schimmerte allerdings auch durch: Immerhin 15% stimmten für “The British”.
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