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Archiv für September, 2009
Seit Jahrhunderten leben auf der Lissabonner Burg Castelo de São Jorge Fledermäuse. Natürlich können Touristen die Geschöpfe der Nacht auch “besichtigen”, in diesem Spätsommer und Herst gibt es noch mehrere Fledermausführungen.
Los geht es jeweils um 20.30 Uhr an folgenden Tagen: 11., 12., 18., 19., 25. und 26. September. Die Führung kostet 15 Euro pro Person, Kinder unter 10 Jahren müssen nichts bezahlen. Tickets bekommt man am Ticket-Schalter des Castelo de São Jorge. Mehr Informationen erhält man unter der lokalen Telefonnummer 218800621 oder unter www.natuga.net. Foto: Wenn es Nacht wird auf dem Castelo … Urheber: AleBonvini, Lizenz: creative commons
Eine (wohl nicht nur für deutsche Maßstäbe) reichlich ungewöhnliche Umfrage hat unlängst das schottische Unternehmen Skyscanner durchgeführt. Skyscanner.net, als “europaweit führende Suchmaschine für Flugangebote” bekannt, wollte von Flugkunden wissen: Dass zwei Drittel der Umfragteilnehmer eine Verletzung der Schulpflicht in Kauf nehmen würden, um von niedigeren Buchungspreisen außerhalb der Hochsaison zu profitieren, wirkt befremdlich. Wahrscheinlich spielten finanzielle Probleme vieler Briten infolge der aktuellen Wirtschaftskrise eine nicht unwesentliche Rolle. Der Familienurlaub ist auch in Großbritannien vielen Menschen “heilig”. Die Gefahr einer schulischen Benachteiligung ihrer Kinder schienen viele Umfrageteilnehmer weniger hoch einzuschätzen.
Das Portal hotel.com verbreitet folgende Meldung: “Das vermutlich teuerste Frühstück der Welt hat der Hotelexperte im Moskauer Fünf-Sterne-Hotel Ritz Carlton am Roten Platz gefunden. Mit stolzen 1.000 Euro pro Person, lässt das Zarenfrühstück inklusive Edelwodka, Gänseleber und Kaviar kaum Wünsche offen. Reisenden, die zwar nicht auf den Geldbeutel aber auf die Linie achten müssen, empfiehlt Hotels.com das ideale Luxus-Low Carb-Frühstück im Le Parker Meridien in New York. Zwar schlägt die „Zillion Dollar Frittata“ aus sechs Eiern, einem Hummer sowie 280 Gramm Sevruga-Kaviar mit 650 Euro zu Buche, ist dafür aber hüftfreundlich. ”
Die Holländer sind, wie alle Niederländer, oft mit dem Rad unterwegs: manchmal zum Vergnügen, meistens aber aus Notwendigkeit. Auch unsere westlichen Nachbarn müssen zur Arbeit, müssen einkaufen fahren oder wollen sich mit Freunden treffen. Im Prinzip geht es darum vernünftig zu sein, (Holländer können bekanntermaßen gut rechnen), also Benzin zu sparen und etwas für die Umwelt und Gesundheit zu tun. Und da es darum geht schnell anzukommen, treten sie kräftig in die Pedale. Merke: Auch ein (Nord-)Holländer hat keine Zeit zu verschenken und ein Einwohner Amsterdams schon gar nicht.
Wie dem auch sei: Ich machte mich am letzten Augusttag noch mal auf einem sommerlichen Mini-Ausflug. Ziel war der südliche Teutoburger Wald bei Detmold, genauer: die Grotenburg, jener Berg, auf dem das Hermannsdenkmal steht. Die Varusschlacht sollte am diesem Tag allerdings nicht das (Haupt-)Thema sein. Wandern und lockeres Sightseeing stand auf dem Programm. Dass es im Lippischen Landesmuseum von Detmold eine Ausstellung zum “Mythos” Varusschlacht gibt, die gute Kritiken bekommt, war mir bekannt. Allerdings schien mir der Herbst die bessere Jahreszeit für einen Museumsbesuch.
Wer sind die liebsten Hassobjekte britischer Urlauber? Jahrelang bereitete die Antwort auf diese Frage keine Schwierigkeiten: Touristen aus Deutschland. Natürlich. Man denke nur an die berüchtigten Handtuchkriege. Gestern (31. August) allerdings ging nun folgende, recht überraschende Meldung durch die britische und internationale Presse: “Russen in online-Umfrage (von britischen Urlaubern) zu ’schlimmsten Touristen’ gekrönt”. Die Deutschen rangieren demnach nur noch auf Platz zwei der britischen Unbeliebtheitsskala. Was hat es mit dieser Meldung auf sich? Und wie reagierten die Russen auf die “Auszeichnung”? Nun, Ort der Online-Abstimmung war das britische Portal www.realholidayreports.com. Über 1.000 User hatten laut gestrigen Presseberichten (bis dahin) an der Umfrage teilgenommen, meist Briten, die in Spanien, Griechenland, der Türkei usw. im Urlaub waren. Die auf Nationalitäten bezogene Frage lautete: “Who do you not get on with on holiday?”, also in etwa: “Mit wem kommen Sie im Urlaub gar nicht aus?”. Gut ein Drittel der Teilnehmer - so berichtete die Presse gestern weiter - hatten “The Russians” als Antwort angeklickt. Etwas über 30% entschieden sich mal wieder für “The Germans”. Ein wenig Selbstkritik schimmerte allerdings auch durch: Immerhin 15% stimmten für “The British”. |
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